Heute bei dir. 
Update
Ausgabe #3 | 07.05.2021

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In aller Kürze:

+++ Aktion: Deine Frage an den Bischof +++

 

+++ Neuigkeiten aus den Basis-AGs +++
+++ Leitungswechsel in der Lenkungsgruppe +++
+++ Fortschritte beim Zukunftsbild +++
+++ Monats-Impuls Mai: Vom Denken und Lernen +++
+++ Warum GdG-Wahlen in Zeiten des synodalen Prozesses trotzdem Sinn machen +++


+++ Ausblick: Beiträge erbeten bis 14.05. +++

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Liebe Leserin, lieber Leser,

 
Transparenz schafft Vertrauen, Wissen beflügelt Veränderung. Deshalb starten wir ein Update - mitten in der Hochphase des "Heute bei dir"-Prozesses. Und pünktlich auf der Zielgeraden zu den Arbeitsergebnissen der acht Basis-AGs, die Ende Juni ihre Roadmaps vorlegen werden. Es bleibt spannend. Mit dem neuen Newsletter Heute bei dir. Update - von nun an freitags alle zwei Wochen - wollen wir sichten, einordnen und Orientierung bieten. 



Herzlichst im Namen des Teams    


Marliese Kalthoff  

Leiterin Stabsabteilung Kommunikation & Mitglied der Lenkungsgruppe
Allen, die vor und hinter den Kulissen, schwungvoll nach vorne denken, Themen auf den Punkt bringen und Lust auf Veränderung haben, schon einmal ein dickes Dankeschön für ihr riesiges Engagement. Wir freuen uns über kraftvolle Ideen, kreative Anregungen und Kommentare unter newsletter@heute-bei-dir.de. Und empfehlen Sie den Newsletter gerne weiter.


 
Aus dem Prozess. 
Lenkungsgruppe.
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+++ Harald Hüller übergibt Leitung an Thorsten Aymanns +++

Der Leiter der Hauptabteilung Pastoral/Schule/Bildung, Harald Hüller, hat den Generalvikar des Bistums Aachen, Dr. Andreas Frick, gebeten, ihn aus persönlichen und privaten Gründen von seiner Aufgabe zum Monatsende zu entbinden.
 
„Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen“, erklärt Harald Hüller, der seit 2019 die Abteilung geführt hatte. Hüller möchte sich wieder verstärkt seiner pastoralen Tätigkeit widmen, die er vor 2019 an verschiedenen Orten ausgeübt hatte. Generalvikar Dr. Andreas Frick bedauert diesen Schritt, zeigt aber großes Verständnis für das Anliegen Hüllers. "Wir werden auch künftig vertrauensvoll zusammenarbeiten."
 
Den Vorsitz der Lenkungsgruppe im "Heute bei dir"-Prozess übergibt Hüller an Pfarrer Thorsten Aymanns, der bislang die Stellvertretung in dem von Bischof Dr. Helmut Dieser Ende 2017 ausgerufenen Synodal-Prozess inne hatte. Aymanns, Jahrgang 1970, ist seit 1998 Priester im Bistum Aachen. Nach vier Jahren als Kaplan in Aachen-Nord war er anschließend bis 2018 Pfarrer in St. Matthias Schwalmtal.
 
Mitte des Jahres werden die insgesamt acht Basis-AGs ihre Arbeitsergebnisse präsentieren. Diese sollen dann in einem synodalen Gesprächsverfahren beraten werden, um eine hohe Übereinstimmung bei möglichen Reformthemen zu erzielen. Der "Heute bei dir"-Prozess findet parallel zum Synodalen Weg auf der Ebene der Deutschen Bischofskonferenz statt.

3 Fragen an...

...Pfarrer Thorsten Aymanns, Leiter Lenkungsgruppe und Koordinationsbüro

Was sind Ihre Aufgaben im Prozess?
Zunächst einmal gilt mein Dank Harald Hüller, mit dem ich vertrauensvoll zusammengearbeitet habe. Aber natürlich verstehe ich, dass es ihn wieder in die pastorale Tätigkeit zurückzieht.
Als Leiter der Lenkungsgruppe werde ich mich um einen intensiven Austausch mit den verschiedenen Gruppen des Prozesses bemühen. Wir stecken in einer spannenden Phase. Natürlich bringe ich mich, wie jedes andere Lenkungsgruppen-Mitglied auch, mit meiner persönlichen und beruflichen Erfahrung in die Beratungen ein.
Im Koordinationsbüros bin ich überdies verantwortlich dafür, dass die Prozessformate gut vorbereitet und durchgeführt werden. Unter den Bedingungen der Corona-Pandemie erleben wir alle dies als eine besondere Herausforderung.
Corona und keine Ende. Welche Auswirkungen hat die Pandemie auf den Prozess?
Zunächst brachte die Corona -Pandemie die Herausforderung mit sich, die gesamte praktische Arbeit des Prozesses umzustellen. Beteiligungsformate, zu denen viele Menschen zusammen kommen, waren schlagartig nicht mehr möglich. Seit gut einem Jahr sind wir nahezu ausschließlich digital unterwegs. Vor allem aber sind die Entwicklungen der Pandemie eine Herausforderung für die inhaltliche Seite des Prozesses. Alle gesellschaftlichen und auch kirchlichen Entwicklungen erfahren eine enorme Beschleunigung. Auch die Ergebnisse des Prozesses werden sich daran messen lassen müssen, wie gut sie auf diese Entwicklung Antworten geben.
Welche Erwartungen haben Sie an den Fortgang des „Heute bei dir“-Prozesses?
Wir dürfen erwarten, dass die Basis-Arbeitsgruppen und weitere Arbeitsgruppen bis Mitte des Jahres zu guten Ergebnissen kommen. In der zweiten Jahreshälfte werden diese in den Räten des Bistums und sicher auch darüber hinaus beraten werden. Ich bin zuversichtlich, dass die Ergebnisse dieser Beratungen die Bistumsleitung in die Lage versetzen werden, die Umsetzung des Prozesses ab 2022 in unserem Bistum zu beauftragen. Meine Hoffnung ist, dass es uns in der Umsetzungsphase gemeinsam gut gelingt, viele Menschen auf regionaler und lokaler Ebene zu beteiligen. Dabei wird es darauf ankommen, mutig neue Wege zu gehen. Wir brauchen auch die Bereitschaft, uns von manchen Traditionen zu verabschieden. Gerade die aktuellen Diskussionen machen deutlich, wie wichtig es ist, unsere Kirche so zu gestalten, dass sie die Botschaft Jesu wirklich als eine Einladung an alle Menschen lebt und keinen ausschließt.
Handlungsfeld-Koordinatoren.

Motivation und Auftrag: "Das Leben in Fülle haben"

 
"Als Handlungsfeldkoordinator erhält man über die Basis-AGs einen spannenden Einblick in die verschiedenen Themenschwerpunkte des Veränderungsprozesses“, unterstreicht Wolfgang Oellers. Als Schnittstelle zwischen Lenkungsgruppe und den inhaltlich arbeitenden Arbeitsgruppen begleiten die vier Handlungsfeldkoordinatorinnen und -Koordinatoren (HFK) die Basis-AGs bei ihren Arbeitsprozessen. „Dabei lernen wir echte Fachmänner und -frauen kennen, die für ihr Thema ‚brennen‘“, so Gemeindereferent Oellers, der für die Basis-AGs 6 „Diakonische Verantwortung“ und 7 „Leben und Glauben von Jugendlichen und jungen Erwachsenen“ verantwortlich ist.

Darüber hinaus vernetzen Sie den Gesamtprozess zwischen Bistumsleitung und Prozesslenkung und setzen sich gemeinsam mit dem Koordinationsbüro für das inhaltliche Vorangehen ein. „Wichtig ist mir dabei auch die spirituelle Verankerung dieser Zukunftsarbeit in der Frohen Botschaft vom Reich Gottes, an dem viele gemeinsam arbeiten, ‚damit sie (die Menschen) das Leben in Fülle haben‘“, so Pastoralreferentin Barbara Biel, die als weitere Handlungsfeldkoordinatorin die Arbeit der Basis-AGs 3 „Weiterentwicklung Pastorale Räume“ und 8 „Charismenorientierung im Ehrenamt“ unterstützt.

Fehlen noch Pfr. Dr. Andreas Möhlig, der als Handlungsfeldkoordinator die inhaltliche Vernetzung zwischen den Prozessbeteiligten für die Basis-AGs 1 „Gottesdienst, Gebet und Katechese“ und 4 „Willkommens-und Kommunikationskultur“ betreut. „Es freut mich, dass ich dazu aber auch meine eigenen Erfahrungen aus der pastoralen Arbeit vor Ort mit einbringen kann." Komplett gemacht wird die Gruppe der Handlungsfeldkoordinatoren durch Pastoralreferentin Katharina Veltmann; verantwortlich für die Basis-AGs 2 „Orte von Kirche“ und 5 „Geschlechtersensible Haltung“. Ihr ist vor allem wichtig, „dass wir umeinander wissen und miteinander Wege suchen, wie Kirche sich immer neu ausdrücken und verwirklichen kann."
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Barbara Biel

 
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Pfr. Dr. Andreas Möhlig

 
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 Wolfgang Oellers

 
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Katharina Veltmann

 
Basis-AGs.
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++ Gottesdienst, Gebet und Katechese: Drei Experten-Hearings zu unterschiedlichen Themenkomplexen:++

Im ersten Hearing tauschte sich die Basis-AG mit Prof. Michael Hoppe, Kirchenmusikreferent im Bistum Aachen und Konrad Neuwirth, Teil der Zeitfenster-Gemeinde in Aachen und dort u.a zuständig für Technik, Songwriters' Church, Gottesdienst-Moderation, Audio-und Videoproduktion, aus. Auf Grund der guten Erfahrungen des ersten Hearings entschied sich die Basis-AG dafür, die kommenden Hearings für weitere interessierte Personen zu öffnen. Im liturgischen Expertinnen-Hearing berichtete Dr. Nicole Stockhoff, Leiterin der Fachstelle Gottesdienst und des Referats Liturgie des Bistums Münster, über ihre Erfahrung bezüglich des Themas "Qualitätssicherung von Gottesdiensten". Für die Bereiche Bibelpastoral und Glaubenskommunikation kam die Basis-AG in einem weiteren öffentlichen Hearing mit Dr. Katrin Brockmöller, Geschäftsführende Direktorin des deutschen Bibelwerkes und Leiterin der Fachstelle Bibelpastoral der DBK, sowie Felix Goldinger, Referent für missionarische Pastoral im Bistum Speyer und Gründer der Netzgemeinde DA_Zwischen, ins Gespräch. Um als Basis-AG schnell für alle Personen und Anfragen erreichbar zu sein, ist ab sofort eine gemeinsame E-Mailadresse eingerichtet (BasisAG1@bistum-aachen.de). Die Basis-AG freut sich auch weiterhin über Austausch und steht für Anfragen und persönliche Gespräche sehr gerne zur Verfügung.

Autor: Jonas Zechner
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++ Orte von Kirche: Definieren, Abgleich mit der Realität, Experten-Gespräche ++

„Orte von Kirche“ ist das Thema der Basis-AG 2. Bewusst hat sich die Basis-AG zu Beginn entschieden, alle Orte von Kirche in ihren Grundzügen zu betrachten und daraus Schlussfolgerungen für eine Neuausrichtung im Bistum Aachen zu ziehen. In einem ersten Schritt hat sich die Basis-AG gemeinsam darauf verständigt, wie sie Orte von Kirche definieren will. Der Realitäts-Check zeigte sich dann in Resonanzgesprächen mit unterschiedlichsten Gruppen aus allen Regionen des Bistums; darunter auch das Team der Stadtoase Krefeld. Organisiert wurde dies vom Koordinationsbüro. Darüber hinaus haben die AG-Mitglieder Einzelgespräche mit Menschen aus ihren verschiedenen Lebens-und Arbeitsbereichen geführt, um auch an dieser Stelle die Thesen der Basis-AG mit der Außenperspektive in Einklang zu bringen. Hieraus entstand z.B. eine ausführliche Diskussion mit Prof. Dr. Hermann Steinkamp, emeritierter Pastoraltheologe an der Westfälischen-Wilhelms-Universität (WWU) Münster. Dabei ist ein Bild entstanden, das einerseits in den Blick nimmt, unter welchen Bedingungen dies gelingen kann und zugleich das Veränderungspotential für das Bistum Aachen wahrnimmt. Zurzeit setzt sich die Basis-AG damit auseinander, wie ein Mentalitätswandel mit der Zielrichtung „Inhalte vor Struktur“ gestaltet, wie bereits vorhandene Orte von Kirche deutlicher gesehen und geschätzt werden können und was notwendig ist, damit neue Orte von Kirche ermöglicht werden können.

Autorin: Katharina Veltmann
 
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+++ Weiterentwicklung pastorale Räume: Ein komplexes Thema entwickelt sich weiter +++

Unter welchen Bedingungen sich pastorale Räume entwickeln können: Mit dieser komplexen Fragestellung hat sich die Basis-AG 3 „Weiterentwicklung pastorale Räume“ befasst. Am Beginn stand die gemeinsame Grundidee, dass pastorale Räume der Gottsuche und -begegnung der Menschen dienen sollen. Dabei gilt als Grundlage eine Gleichwertigkeit von territorialen und kategorialen, von traditionellen und innovativen Orten innerhalb dieses pastoralen Raumes, der die unterschiedlichen Orte subsidiär stützt. Wegen der Corona-Pandemie ist das Arbeiten der Basis-AG zurzeit nur über digitale Formate möglich, dennoch verläuft die Arbeit sehr intensiv: alle 2-3 Wochen im Online-Plenum und zusätzlich in vielen thematischen Kleingruppen. Die dort erarbeiteten Überlegungen werden in die weitere Abstimmung der ganzen Basis-AG gebracht. Hintergrund: der Basis-AG ist es sehr wichtig, die unterschiedlichen Aspekte und Richtungen dieses komplexen Themas aufzuzeigen und Übereinstimmungen festzuhalten. Dies geschieht in sehr wertschätzender Arbeitsatmosphäre und intensivem Miteinander aller Beteiligten.
 
Autorin: Barbara Biel
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+++ Willkommens- und Kommunikationskultur: Vom Bischofshaus bis zur Kapellengemeinde – Alles dreht sich um Kommunikation! +++

„Willkommens-und Kommunikationskultur“ sind die großen Themen, an denen die Basis-AG 4 seit September vergangenen Jahres arbeitet. Mindestens einmal wöchentlich treffen sich die neun Mitglieder digital. Sie erarbeiten und diskutieren Thesen, Ziele und Teilziele für diese großen und zugleich wichtigen Bereiche. Letztlich dreht sich im gesamten Bistum, begonnen beim Bischofshaus bis hin zur Kapellengemeinde vor Ort, alles um Kommunikation –sei es zwischen Mitarbeitenden, mit Gläubigen und der gesamten Öffentlichkeit. Zugleich ist es wichtig, dass alle Menschen, seien sie nun mehr oder weniger mit Kirche verbunden, von dieser willkommen geheißen und wertgeschätzt werden. Anfang dieses Jahres erhielten wir Unterstützung durch Kommunikationsexperten aus verschiedenen Bereichen, die uns bei der Entwicklung von Ideen z.B. für eine gelingende Öffentlichkeitsarbeit oder wertschätzende interne Kommunikation stark unterstützen konnten. Darunter etwa die beiden taz-Redakteure Jan Feddersen und Philipp Gessler, Autoren des Buches „Phrase unser. Die blutleere Sprache unserer Kirche“. Zudem erhielt die Basis-AG mehr als 100 Rückmeldungen aus dem gesamten Bistum Aachen zu sogenannten Dummies (Attrappen). Diese Dummies waren frei erfundene Attrappen von Zeitungsartikeln, Meldungen im Intranet oder Facebook-Postings, die von einer fiktiven Zukunft handeln, in der einzelne Elemente der Zwischenergebnisse der Basis-AG bereits umgesetzt sind. Derzeit biegen die Mitglieder der Basis-AG langsam aber sicher in die berühmte Zielgerade ein, um Ende Juni ihre Ergebnisse übergeben zu können.

Autor: BAG 4

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+++ Geschlechtersensible Haltung: Von Geschlechtergerechtigkeit und pastoralen Notwendigkeiten +++

Die Basis-AG 5 "Geschlechtersensible Haltung" nimmt sich des Themas Geschlechtergerechtigkeit an. Trotz der Einschränkungen der Pandemie verläuft die Arbeit sehr produktiv: das Team trifft sich im Onlineplenum wöchentlich bzw. zweimal monatlich. Zwischen den Treffen wird die Arbeit in Kleingruppen von zwei oder drei Mitgliedern vorangebracht. Inhaltlich hat die Basis-AG sich fünf Themenfelder vorgenommen, die sowohl die Geschlechtergerechtigkeit als auch die damit verbundenen, pastoralen Notwendigkeiten definieren werden: Kommunikation und Sprache, Leitung, sexuelle Identität, Geschlechterrollen in der Wahrnehmung, (kirchen-) rechtliche Bedeutung und Missbrauch verhindern. Eine umfassende Problembeschreibung wurde bereits erstellt. Die Gruppe steht kurz vor dem Abschluss ihrer Zielformulierungen. Hieran wird sich die Erarbeitung eines Umsetzungsplans anschließen.

Autor: Dr. Bernhard Giesendorf
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+++ Diakonische Verantwortung: Auswahl und Verdichtung +++

Die Basis-AG „Diakonische Verantwortung“ befindet sich gerade in einer Phase, bei der es um die Auswahl und Verdichtung der Inhalte für die Roadmaps geht. Dabei ist es den Mitgliedern ein zentrales Anliegen, sinnvolle und konkrete Vorschläge zu entwickeln, um sozial-karitatives Handeln sowohl im Blick des Bistums als auch im Handeln vor Ort sowie in den Regionen verbindlich abzusichern. Die Vision der Basis-AG dabei: „Das diakonische Bistum Aachen“. Gelegentlich auftretende technische Probleme erleichtern die Arbeit aber zur Zeit nicht, berichten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. In diesem Zusammenhang bedauert die Basis-AG sehr, dass zur Zeit keine realen Treffen möglich sind. Es fehlen die räumliche Nähe, der informelle Rahmen, die Möglichkeit eines konstruktiven Streitens. Der formale Rahmen in einer Videokonferenz sowie die kollaborative Visualisierung via „Boards“ und „Padlets“ haben ihre Grenzen. Erfreulich ist allerdings, dass durch die digitalen Treffen die Anreise für Mitglieder sowohl aus der Eifel, als auch aus Krefeld, gleichermaßen kurz ist. Dadurch kann sich die Basis-AG unkompliziert und in der Regel vollständig treffen.

Autor: Wolfgang Oellers


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+++ Leben und Glauben von Jugendlichen und jungen Erwachsenen: Experten-Hearing in der Basis-AG 7 +++

"Kirche besitzt bei den jungen Menschen noch eine Chance, vielleicht die letzte... Nutzen wir sie!": das war der Eindruck, den rund 30 Teilnehmer aus verschiedenen Basis-AGs und Regionen aus einem digitalen Expertenhearing am 28. April vor allem mitgenommen haben. Auf die Beine gestellt hatte diese Veranstaltung die Basis-AG 7, „Leben und Glauben von Jugendlichen und jungen Erwachsenen“. Der Gast: Aaron Torner, Pastoralreferent im bischöflichen Jugendamt des Bistums Mainz. Im Mittelpunkt standen die Ergebnisse der Umfrage „Platz für Dich?!“, die Aaron Torner mit dem „Netzwerk Junge Erwachsene“ im Veränderungsprozess des Bistums Mainz organisiert hatte. Hierfür waren zwischen September 2019 und Januar 2020, also noch vor Beginn der Corona-Pandemie, insgesamt 1095 junge Menschen im Alter zwischen 18 und 35 Jahren, sowohl kirchenerfahrene als auch kirchenunerfahrene, zu ihrer Lebenssituation, zu ihren alltäglichen Themen, Bedürfnissen und Erwartungen befragt worden. Ein Ergebnis: junge Erwachsene beschäftigen neben dem Thema Partnerschaft vor allem die berufliche Perspektive und allgemeine Zukunftssorgen. Letztere müssen dabei nicht zwingend sorgenvolle Gedanken sein, sondern spiegeln das Spannungsfeld zwischen Beruf, Familie und persönlichen Bedürfnissen wider. Die Einblicke in die Lebenswelt zwischen Schule und einer eventuellen Familiengründung wurden angereichert und belegt durch teilnehmende junge Erwachsene der Discordgruppe „DEiN:Nexus“, den „Wildgänsen St. Anna“ und „Prima Klima“ der Region Düren/Eifel. Die Aussagen der jungen Erwachsenen und die ermutigend dargebotene Expertise von Aaron Torner haben nicht nur in der Basis-AG 7 einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
 
Autor: Wolfgang Oellers
Das Experten-Hearing der BAG /
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+++ Charismenorientierung im Ehrenamt: Auf einem guten Weg+++

Im Frühjahr wurden hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und freiwillig Engagierte durch die Basis-AG 8, die Innovationsplattform und das PRAGMA-Institut (Bamberg) zu charismenorientierter Arbeit befragt. Die rege Beteiligung lieferte der Basis-AG ein repräsentatives Ergebnis und wird derzeit durch ihre Mitglieder ausgewertet. Erste Betrachtungen zeigen, dass Charismenorientierung im Ehrenamt von beiden befragten Gruppen inhaltlich recht übereinstimmend bewertet wird. Im Klartext: Charismenorientierung wurde in der Befragung stark mit Ökumene, Spiritualität und Experimentierfreudigkeit in der Pastoral verknüpft und dem Bistum Aachen bescheinigt, auf einem guten Weg zu sein. Dennoch mahnten die Befragten eine vertiefte Wertschätzung und Anerkennungskultur für freiwilliges Engagement an. Wir, die Basis-AG 8, sind jetzt sehr gespannt auf die detaillierten Ergebnisse und die Möglichkeit, diese mit unseren bisher erarbeiteten Vorschlägen zu kontrastieren.

Autor: Pfr. Dr. Matthias Fritz
Innovations-Plattform.

Über die Zukunft diskutieren

Die Stadt Aachen hat mit dem OecherLab einen Ort eröffnet, an dem die Zivilgesellschaft über die Stadt der Zukunft diskutieren kann. Was können wir als Kirche in dieses neue Format einbringen? Ein Vorschlag war, über das „soziale Ende der Pandemie“ zu diskutieren. Letztere Veranstaltung hatte Angela Reinders gemeinsam mit der Stadt vorbereitet und als Moderatorin selbst durch den Abend geführt. Welche Vorschläge zu den Themen Mobilität, Handel, Arbeit und Gesundheit gibt es darüber hinaus noch? Welche Anliegen und Ideen haben Bürgerinnen und Bürger und Organisationen aus der Stadt? Hier erzählen wir, was wir aus diesen Eindrücken über Innovation in der Kirche lernen können. Darüber hinaus stand das Thema Digitalisierung für sozial-caritatives Handeln bei einer unserer Mixbecher-Veranstaltungen auf dem Programm. Als Gast war Sabine Depew, Landesleiterin der Caritas Schleswig-Holstein, eingeladen. Eindrücke gibt es hier.
Zukunftsbild.
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Viele Rückmeldungen erhalten, viele Fortschritte erzielt

 

Nach einer ganztägigen Klausurtagung der Projektgruppe sowie einer Folge-Sitzung, kristalisieren sich die Konturen des Zukunftsbildes für das Bistum Aachen weiter heraus. Als Grundlage dafür dienten empirische Erhebungen zu Inhalt wie auch zur Verständlichkeit der bisherigen Texte – aber auch Rückmeldungen der Diözesanen Räte, Basis-Arbeitsgruppen sowie weiterer Personen und Gruppierungen. Das Zukunftsbild soll Menschen prägnant und verständlich erreichen und gleichzeitig motivieren, sich für die „Kirche von Morgen“ zu engagieren. Es besitzt eine Schlüsselfunktion im weiteren synodalen Verfahren.

Die Projektgruppe widmet sich deshalb den wesentlichen Fragen des Zukunftsbildes:
  • Für wen ist die Kirche da?
  • Wofür soll sich Kirche engagieren?
  • Was bedeutet das für uns?
Best Practice.

Wo werden Themen und Anliegen des Prozesses bereits konkret gelebt?

Wie das Jugend-Telefon den nächsten Schritt geht

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Alles begann mit einem neuen Konzept für das damalige Jugend-Telefon. Die Jugendbeauftragte Malu Thönnis und der damalige Leiter der Telefonseelsorge in Krefeld, Dieter Mokros, schrieben ein Konzept für den Fachbereich Kirchliche Jugendarbeit im Bistum Aachen. Inhalt: Im Projekt „JuTell“beraten 14 junge Menschen andere Kinder und Jugendliche per Mail und am Telefon. Mit Hilfe der Innovationsplattform strebt Projektleiterin Sonja Fellner nun den nächsten Entwicklungsschritt an und sucht gemeinsam mit ihrem Team Partnerinnen und Partner zum Mitdenken: wie lässt sich die Kontaktfläche zu Jugendlichen verbreitern und mit welchen Mitteln eine passende Ästhetik analog und digital umsetzen?

Was bisher geschah: Nach einer Evaluation des Projekts im Jahr 2018 mit 647 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Alter von 14 bis 18 Jahren an allen Schulformen in Krefeld, besteht seit 2019 die Möglichkeit, sich als „Jugendberater*in“ ausbilden zu lassen: multikulturell, ökumenisch und in Kooperation mit Schulen vor Ort. Nicht allein die Hilfe per Mail oder am Telefon steht dabei im Vordergrund, sondern auch die persönliche Entwicklung der jungen Beraterinnen und Berater. „Der Erfolg ist langfristig angelegt“, unterstreicht Sonja Fellner. „Als junge Erwachsene übernehmen sie Verantwortung in der Gesellschaft und engagieren sich mit Sinn für andere.“

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Heute bei dir,

Bischof Helmut Dieser?

Dialog, Debatte, Dynamik: Was treibt Dich im "Heute bei Dir"-Prozess? Welche Fragen bewegen Dich? Schreib eine Mail an Bischof Dr. Helmut Dieser oder schicke ein kurzes Video. Wir sammeln alle Fragen, Anregungen und Ideen und planen einen digitalen Live-Talk mit dem Bischof. Und los geht's an:

Frage einreichen
Heute...
...auch bei jemand anderem?
Wenn du magst, leite das Heute bei dir.Update gern an deine Familie, Freunde sowie Kolleginnen und Kollegen weiter. Wurde dir dieser Newsletter weitergeleitet, dann kannst du ihn hier kostenlos abonnieren.
Zitat der Woche:
 
 
"Bei Segnungsanfragen gleichgeschlechtlicher Paare sind die Seelsorgerinnen und Seelsorger ihrem Gewissen verpflichtet. Als Bischof kann ich keinen Auftrag zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare erteilen. Ich bitte alle pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sich in dieser Frage nicht gegenseitig unter Druck zu setzen und das Anliegen weder zu politisieren noch zu polemisieren. Es geht auch in dieser Frage immer zuerst und zuletzt um das Heil der Seelen." 

Bischof Dr. Helmut Dieser
Zahl der Woche:


7,1%

der knapp 1 Million Katholiken im Bistum Aachen besuchte im Jahr 2019 regelmäßig
den Gottesdienst. Der bundesdeutsche Schnitt liegt bei 9,1%.
Weiterdenken. 
Debatte & Streit.
GdG-Wahlen in Zeiten von Strukturreformen und "Heute bei dir"-Prozess – macht das noch Sinn?

Ja, weil es unsere Kirche ist!
Eure Stimme zählt: Im Bistum Aachen werden am 6. und 7. November die Räte in den Gemeinschaften der Gemeinden sowie die Kirchenvorstände gewählt. Ihr –mehr als 900.000 Erwachsene und Jugendliche –könnt das Gemeindeleben vor Ort also entscheidend mitprägen und gestalten. Diese Chance gilt es zu nutzen: entweder, indem ihr von eurem Wahlrecht Gebrauch macht oder aber sogar aktiv im GdG-Rat bzw. einem anderen Gremium mitarbeitet.

Der Rat der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG-Rat) wird im Bistum Aachen zum dritten Mal gewählt. Er ist das oberste beschlussfassende Organ für die pastoralen Aufgaben in den 71 GdG des Bistums. In ihm arbeiten Priester und Laien, haupt-und ehrenamtliche Mitarbeiter zusammen mit dem Ziel, die vielfältigen Aufgaben der Gemeinschaft in Zeiten des Um-und Aufbruchs zu gestalten. Neben dem GdG-Rat können in den Pfarreien und Gemeinden zudem Pfarrei-und Gemeinderäte gewählt werden. Die Kirchenvorstände verwalten das Vermögen der Gemeinde.

„Wir brauchen für die anstehenden Veränderungsprozesse die Erfahrung derjenigen, die sich bereits in den Gremien engagieren, aber auch neue Menschen, die Mut haben, mit uns in die Zukunft zu starten und Veränderungen mit uns zu gestalten“, betont Generalvikar Dr. Andreas Frick mit Blick auf den synodalen Gesprächs-und Veränderungsprozess „Heute bei dir“.

In der nächsten Phase des Prozesses ab Januar 2022, in dem die Ergebnisse aus den Basis-AGs umgesetzt werden, kommt den gewählten Gremien eine entscheidende Rolle zu. Sie können die nächsten Schritte aktiv begleiten und gestalten. Die gewählten Vertreter in den GdG-Räten, Pfarrei-und Gemeinderäten haben die Chance, pastorale Räume aktiv mitzugestalten. Sie sind das Gesicht der Kirche am Ort, machen sie lebendig und glaubwürdig.

Es lohnt sich also, eure Stimme abzugeben! Und vielleicht habt ihr ja sogar Lust, in einem der Gremien selbst mitzuarbeiten? Dann informiert euch doch auf der Homepage www.kirche-waehlen.de/bistum-aachen.
 
Ursula Schürmann & Anja Klingbeil
Nachhaltig. Digital. Ökumenisch.
Die Themen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Ökumene sind nicht nur Zukunftsthemen für die Kirche in Deutschland, sondern explizit auch Denk-Aufträge an alle Gruppen des "Heute bei dir"-Prozesses.  An dieser Stelle listen wir deshalb Inspirierendes und Impulse aus ganz Deutschland zu diesen Themen auf.
 
 
+++ Nachhaltigkeit: Aachener Dom und Borussia-Park setzen ein sichtbares Zeichen+++
Anlässlich der Earth Hour setzte auch der Aachener Dom ein gut sichtbares Zeichen für mehr Klima- und Naturschutz: Er wurde für eine Stunde lang dunkel. Denn dies ist das Kennzeichen der Aktion, welche seit 2007 von der WWF jedes Jahr vorangetrieben wird. Und so wurden analog zum Aachener Weltkulturerbe viele Stätten rund um den Globus in der frühen Nacht eine Stunde lang  nicht beleuchtet. Wie der Eiffelturm, das Brandenburger Tor oder der Borussia-Park in Mönchengladbach unterstreicht damit auch die größte Kirche unseres Bistums: Nachhaltigkeit ist uns ein wichtiges Anliegen. Die Tierschutzorganisation PETA kritisierte das übrigens. Wirklicher Klimaschutz solle nicht symbolisch bleiben, sondern wirksam durch z.B. Fleischverzicht betrieben werden.

+++ Digitalisierung & Ökumene: Ökumenischer Kirchentag findet digital und dezentral statt+++
"Schaut hin" – symbolischer kann das Motto des diesjährigen Kirchentags kaum sein. Denn aufgrund der Corona-Pandemie findet der Ökumenische Kirchentag dieses Jahr nicht wie geplant in Frankfurt statt, sondern dezentral und vor allem: Im Netz. Mit Veranstaltungen in Rheydt sowie bei Garzweiler ist auch unser Bistum ein Stück weit "Gastgeber". (Hier kann man übrigens die Veranstaltungsorte sehen). Am 13. Mai geht es los – bis einschliesslich 16. Mai kann man digital teilnehmen und ökumenische Impulse aufnehmen sowie stärken. Eine Übersicht des Programms findest du hier: Programm des digitalen Ökumenischen Kirchentags
Nachgefragt.

Schule in Corona-Zeiten, was macht das mit Schülern, Eltern und Schulen, Herr Dr. Ervens?

Dr. Thomas Ervens ist Abteilungsleiter der Abteilung Erziehung und Schule
Corona und kein Ende. Wie belastet sind Schüler und Lehrer nach mehr als einem Jahr Pandemie?
Diese Frage ist kaum zu quantifizieren, da neben der objektiven Belastung durch teils sehr kurzfristige Vorgaben vor allem das subjektive Erleben eine wichtige Rolle spielt. Das wirkliche Ausmaß wird sich vermutlich erst nach der Pandemie zeigen.

 

Digitales Lernen koppelt viele Kinder von der Bildung ab. Wie sehen Sie die Entwicklung für das Bistum Aachen?
Diese Aussage kann so pauschal nicht unwidersprochen stehen bleiben. Für viele Kinder und Jugendliche ist über ein digitalisiertes Bildungsangebot die Möglichkeit geschaffen worden, die Tage zu strukturieren und Lernen zu ermöglichen. Ob dies gelingt, hängt von vielen technischen, organisatorischen und persönlichen Faktoren sowohl in der Schule wie zu Hause ab.

 

Digitale Bildung ist nur mit der entsprechenden technischen Ausstattung möglich. In wieweit konnten Sie Eltern und Schüler darin unterstützen?
Für die technische Ausstattung der Schülerinnen und Schüler mit mobilen Endgeräten beispielsweise konnten wir mit Unterstützung des Landes und mit eigenen Mitteln eine wichtige Grundlage schaffen. Dass die Bildungsmöglichkeiten nicht von den finanziellen Möglichkeiten der Familien abhängen darf, ist gerade für bischöfliche Schulen wichtig  und geradezu selbstverständlich. Dies haben aber vor allem die Lehrerinnen und Lehrer, die eng mit den Kindern und Jugendlichen und deren Eltern im Kontakt stehen, im Blick. Um dieses Feld gut zu bearbeiten, sind neben den technischen Voraussetzungen auch weitergehende Qualifikationsmaßnahmen für Lehrende wie Lernende notwendig. Wie man sieht: es gibt noch viel zu tun, aber wir sind auf einem guten Weg.

Welche Investitionen gibt es in die Digitalisierung der Schulen?
Das Thema steht schon lange auf unserer Agenda, angefeuert in der Krise auch durch die staatlichen Programme („Digitalpakt“ von Bund und Ländern). So konnten wir – auch mit Finanzmitteln des Bistums – beispielsweise alle Lehrkräfte mit mobilen Endgeräten ausstatten. Der Prozess geht weiter, da wir angehalten sind, alle Schulen auch über die Krise hinaus mit eigenen und staatlichen Mitteln digital zukunftsfähig zu machen.

 

Mathe, Deutsch oder Religion? Bistumsübergreifend wird beklagt, dass der Religionsunterricht kaum mehr eine Rolle spielt. Warum ist das Thema gerade in Pandemie-Zeiten wichtig?
Jedes Fach hat seine eigene Bedeutung im Fächerkanon. Der Religionsunterricht als ordentliches Unterrichtsfach vermittelt Wissen, stellt aber vor allem die Frage nach dem Sinn und gibt Antworten aus dem christlichen Glauben. Gerade die beiden letztgenannten Aspekte sind in Krisenzeiten wichtig. Dies hat Bischof Dieser in diesen Tagen in seinem Brief an die Religionslehrerinnen und Religionslehrer sehr deutlich zum Ausdruck gebracht.

 

Wie unterstützt das Bistum die Lehrkräfte?
Für die Lehrkräfte an unseren eigenen Schulen sind wir als Schulträger in einem guten Austausch mit der zuständigen Mitarbeitervertretung. Einerseits sind wir an die Vorgaben der zuständigen Ministerien gebunden, andererseits versuchen wir gemeinsam mit den Schulleitungen vor Ort die Situation so erträglich wie möglich zu gestalten.

Vor allem für die Religionslehrkräfte bieten wir schulpastorale und unterrichtsbezogene Angebote – letztere in enger Kooperation mit dem Katechetischen Institut.

 

Ihre persönlichen Erfahrungen nach 14 Monaten Pandemie?
Gelegentliche Ermüdungserscheinungen will ich nicht in Abrede stellen, aber insgesamt fühle ich mich immer wieder neu motiviert, wenn ich in Gesprächen mit den Kolleginnen und Kollegen in der Abteilung und den Schulen sehe, mit welchem Engagement wir hier für die Schülerinnen und Schüler das Bestmögliche an Bildung in diesen herausfordernden Zeiten anbieten und ermöglichen können.

Daten & Fakten.
53,3%

der Katholiken im Bistum Aachen sind Frauen
46,7%

der Katholiken im Bistum Aachen sind Männer

47,1 Jahre

beträgt das Durchschnittsalter aller Katholiken unseres Bistums
45,5%

der Katholiken im Bistum Aachen sind verheiratet
Quelle: Kirchliche Statistik 2019 Bistum Aachen
Mai
Liebe Leserin,
lieber Leser

Wir, die geistliche Begleitung im „Heute bei dir“-Prozess, möchten dir mit den monatlichen Impulsen eine Möglichkeit bieten, die kommende Zeit im Sinne der Veränderung und des Neuaufbruchs zu wagen und geistlich zu gestalten. Die Osterbotschaft gilt weiter und wir dürfen darauf vertrauen: Gott ist schon da.

So kannst du die verschiedenen liturgischen Anregungen für deine jeweiligen Situationen, zum Beispiel Wort-Gottes-Feiern, Andachten oder Impulse für Sitzungen, nutzen und auch verändern. Wir wünschen dir eine vom Heiligen Geist erfüllte Zeit!

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Vom Hören und Lernen

Wer Kinder hat, der weiß, wie schwer es ist, die eigene Lebenserfahrung so weiter zu geben, dass sie aus unseren Fehlern lernen können.

Und auch viele unserer (Glaubens-)Vorbilder haben erst gelernt, wie man die Stimme Gottes hört, deutet und danach lebt.

Ein Monats-Impuls, der vertieft, was Hören und Lernen bedeuten kann für Einzelne, Gemeinschaften, Gemeinden etc.

Zum Monats-Impuls
Fehlt hier etwas?
Hast du Anregungen, Lob, Kritik oder ein Thema, über das wir berichten sollen? Dann schreib uns gerne eine Mail an:
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Der nächste Newsletter...

... erscheint am 21.05.2021.

Vielleicht ja auch mit deinen Inhalten?

Wenn du einen Beitrag zum Thema "Heute bei dir" veröffentlichen möchtest, schick diesen bitte bis zum 14.05.21 an: newsletter@heute-bei-dir.de
 
Beiiträge können sein: Veranstaltungshinweise, Leitfragen mit Resonanzwunsch, Vorstellung deiner Arbeitsgruppe, Beispiele aus oder Einblicke in die aktuelle Arbeit etc.

Alle Beiträge bitte im Format DOC oder ODT; Fotos als JPG (min 300 dpi).
Die Redaktion behält sich vor, Beiträge redaktionell zu bearbeiten und Veröffentlichungen zu terminieren. Verantwortlich für den Inhalt sind die jeweiligen Autorinnen und Autoren der Beiträge.
Für Rückfragen oder Rückmeldungen nutze bitte ebenfalls die o.g. E-Mail-Adresse.
Inhalt beisteuern (Mail)
Was ist der "Heute bei dir"-Prozess?

Der "Heute bei dir"-Prozess ist ein Veränderungsprozess im Bistum Aachen, der zur Beteiligung einlädt. Im gemeinsamen Gespräch zwischen Gläubigen, Experten und kirchlichen Mitarbeitenden werden konkrete Handlungs-Impulse entwickelt, um eine Kirche der Zukunft wahrwerden zu lassen. Der Begriff "Heute bei dir" geht auf die Begegnung Jesu mit dem Zöllner Zachäus zurück, bei welchem Jesus einkehrt. Er drückt das Anliegen aus, als Kirche aktiv auf die Menschen zuzugehen und in ihrer Lebenswirklichkeit einzukehren. 

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Bistum Aachen
Herausgeber: Stabsabteilung Kommunikation (V.i.S.d.P.) 

Redaktion: Koordinationsbüro & Kommunikation Bistum Aachen,
Klosterplatz 7,
52062 Aachen, Deutschland

0241 452 556
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