Heute bei dir. 
Update
Ausgabe #5 | 04.06.2021

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In aller Kürze: 

+++ Ehrenamt erklärt für Kinder +++
+++ Orte von Kirche auch bei Aldi?+++
+++ Urban-Gardening-Projekt im Westparkviertel +++
+++ Neue Formen der Kinder- und Jugendpastoral in Krefeld +++
+++ Homepage zur GdG-Wahl online +++
+++ Mixbecher: Wieviel Unternehmertum braucht das Soziale?+++
+++ Monats-Impuls Juni +++ 


+++ Ausblick: Beiträge erbeten bis 11.06. +++

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Liebe Leserin, lieber Leser,

 
Die Botschaft kam kurz vor Pfingsten. Papst Franziskus schickt die Weltkirche auf einen synodalen Weg. Am 9. und 10. Oktober diesen Jahres will der Papst die Bischofssynode 2023 in Rom eröffnen. In drei Phasen sollen sich Kleriker und Laien zu einem zweijährigen Prozess zusammenfinden. Zunächst auf der Ebene der Ortskirchen, dann den Kontinenten und zuletzt in der Weltkirche. "Für eine synodale Kirche: Gemeinschaft, Partizipation und Mission" heißt der Leitgedanke, der keine inhaltliche Vorgabe macht. Die Themen sollen auf dem Weg gefunden werden. Wesentliche Elemente aller Versammlungen sollen Gespräche und Reflexionen bilden.  
Mit dem Synodalen Weg sei Deutschland damit Spiritgeber geworden, freut sich das ZdK. Und Bischof Georg Bätzing sieht als Vorsitzender der DBK ein "ganz starkes Zeichen für die Mitwirkung des ganzen Gottesvolkes an der Entwicklung der Weltkirche". Mit dem "Heute bei dir"-Prozess wird das Bistum Aachen allerbestens gerüstet sein, Anliegen und Themen in einen größeren Kontext einbringen zu können. Immerhin treibt der 2019 von Bischof Dr. Helmut Dieser ausgerufene Prozess viele und vieles an. Die Arbeit der Basis AGs geht in die Schlussphase. Anfang Juli geben wir Ihnen einen Einblick in den Spannungsbogen, der hoch engagiert erarbeitet wurde. 
Bleiben Sie weiterhin geistreich.
Herzlichst im Namen des Teams    

Marliese Kalthoff  

Leiterin Stabsabteilung Kommunikation & Mitglied der Lenkungsgruppe



 
Aus dem Prozess. 
Basis-AGs.
Paul und das Ehrenamt

+++ Charismenorientierung im Ehrenamt – Ehrenamt erklärt für Kinder +++

Paul geht mit Oma in die Freiwilligenagentur. „Ich bin Rentnerin“, sagt Oma der Beraterin. „Und ich möchte mich freiwillig und ehrenamtlich engagieren.“ – „Was können Sie denn gut?“, fragt die Beraterin. „Richtig gut vorlesen“, mischt Paul sich ein. „Und verlorene Dinge wiederfinden – und trösten.“
Paul ist der kleine Entdecker im Pixi-Buch „Paul und das Ehrenamt“, der uns mit Oma, Opa und seinen Freundinnen und Freunden auf eine Reise mitnimmt. Er entdeckt, warum und wie Menschen sich in unserer Gesellschaft engagieren. Das kleine Büchlein für Kinder, welches das Staatssekretariat für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen bereits in 2. Auflage herausgebracht hat, ist eine tolle Geschichte für Kinder. Und auch für Erwachsene!

Auch wenn wir als Basis-AG oft Erwachsene im Blick haben, ist dies eine spaßige Empfehlung für alle, die mit Kindern über Engagement ins Gespräch kommen wollen. Eine kleine, aber feine Entdeckung der Basis-AG 8.

Mehr Informationen hier

Autor: Pfarrer Dr. Matthias Fritz
Symbolbild Supermarkt

+++ Orte von Kirche: Bei Aldi

an der Kasse! +++

Gemeinhin würde man vermutlich auf die Frage: "Was ist ein Ort von Kirche?“, so antworten: „Na die St. Anna Kirche am Annaplatz“ oder „Das Pfarrheim neben der Kirche!“ Vielleicht würde der eine noch die Katholische Kindertagesstätte St. Martin nennen. Eher selten wird man wohl die Antwort hören: „Das Gymnasium in der Soundso-Straße“ oder „Das Marienkrankenhaus, das ist doch katholisch…“ Und sehr wahrscheinlich würden die wenigsten der Befragten dieser Aussage zustimmen: „Bei Aldi an der Kasse!“
Die Basis-AG 2 „Orte von Kirche“ behauptet aber genau dies. Für die achtköpfige Arbeitsgruppe sind Orte von Kirche Plätze und Räume, in denen Begegnungen des Lebens stattfinden:

„Orte von Kirche zeichnen sich grundlegend durch die Begegnung und die Konfrontation von Existenz und Evangelium [...] aus.“

Orte von Kirche sind nicht an kirchliche Gebäude gebunden. Vielleicht ist auch nicht jedes Pfarrheim, nicht jede Kapelle und schon gar nicht jede Kirche bis heute noch ein Ort von Kirche. Sie können es sein und werden, wenn sich dort Menschen begegnen und annehmen, mit dem was sie in diesem Moment einander anbieten können. Wie zum Beispiel die Kasse im Discounter, wenn sich dort Menschen begegnen und einander beschenken, weil sie sich ansehen, ein paar Worte wechseln und ihr Leben miteinander teilen. Das klingt zum einen banal, fordert aber zum anderen elementar heraus. Ein „Hallo“, „67,53 Euro bitte“ oder ein „Wiedersehen“ machen aus der Kassensituation noch keinen Ort von Kirche, aber dort finden manchmal durch eine Kleinigkeit des Einkaufs intensive Gespräche statt: über Leben und Tod, über den Verlust des Arbeitsplatzes oder über Krankheit.

Wenn Einzelne einander dann eine Deutung anbieten, mit der sie an diesem Ort nicht gerechnet haben, wird Gott erfahrbar. Und alle gehen im besten Fall beschenkt und gestärkt aus dieser Situation heraus.

„Daraus ergeben sich als weitere Faktoren für Orte von Kirche, dass sie eine dauerhafte Gelegenheit zu situativen (ggf. auch anonymen) Intensivkontakten in einer heterogenen Gemeinschaft auf Zeit bieten, mögliche Anonymität, Gastfreundschaft und der Verzicht auf religiöse Biographie-Prägemacht. Orte von Kirche bieten Räume für Menschen, ohne dass Kirche normativ bestimmen kann, was darin für Menschen genau passiert."

Orte von Kirche sind dann vielfältiger, unterschiedlicher, verborgener und weniger offensichtlich. Orte von Kirche sind dann intensiver als wir sie manchmal in Erinnerung haben. Orte von Kirche dienen dann zuerst den Menschen und seiner Sehnsucht nach gelingendem Leben. Die Basis-AG 2 sieht, dass dazu ein Perspektivwechsel und ein Mentalitätswandel notwendig ist: Kirche ist nicht (mehr) dazu da, sich selbst zu erhalten. Kirche wird nur dann lebendig bleiben, wenn sie der Frage nachgeht: „Wozu und vor allem für wen bin ich da!“
Autorin: Katharina Veltmann, Handlungsfeldkoordinatorin
Innovations-Plattform.
Symbolbild Quellcode
Die eigenen Quellen offenlegen – damit andere davon profitieren können

KREFELDER Stammtisch der Region

Wenn jemand die Idee zu einem guten Programm hat, es aufstellt und andere davon profitieren lässt, spricht man in der IT-Branche vom „offenen Quellcode“. Anders als ein Programm, dessen Nutzung durch andere nur gegen Lizenzgebühr gestattet ist. Beim offenen Quellcode dürfen nicht nur alle ein Programm kostenlos nutzen, sondern es sogar auf eigene Erfordernisse hin verändern.

Die Quellen des eigenen Programms legen in Krefeld zum Beispiel die „Südstadtkrähen“ frei. Beim regionalen Stammtisch „Nicht nur Spielwaren – Ansätze in der Kinder- und Jugendpastoral in Krefeld“ stellte Gemeindereferentin Birgit Hellmanns am 27. Mai als eine von drei Teamkolleginnen vor, wie sie eine gemeindeübergreifende Familienpastoral gestalten will. Unter den Bedingungen der Corona-Pandemie ist dies eine besondere Herausforderung, die kreative Ideen hervorgebracht hat. Das „Wappentier“, eine Krähe, eigens von einer Designerin entworfen, führt durch den Webauftritt. Damit haben die drei Gemeindereferentinnen, mit Cornelia Derichs und Anne Hermanns-Dentges, Aufmerksamkeit über die Bistumsgrenzen hinaus geweckt. Wer das Konzept oder einzelne Ideen anfragt, bekommt das Material dazu frei heraus, das liegt Birgit Hellmanns am Herzen: gute Ideen nicht für sich behalten, sondern teilen.

Offener Quellcode sichert Kreativität

Genau wie bei Minetest, einer virtuellen Spielwelt. Auch dieses Spiel hat einen frei verfügbaren Quellcode und ist frei zu gestalten. Eine ganze Welt, an der Pastoralreferent Dominik Kraues mit Jugendlichen baut, die er mit Präsenzangeboten in der Schulpastoral nicht gut erreicht.

Bei MineKREFELD & Co. entsteht eine eigene Welt mit 61840 Blöcken in jeder Richtung, Baufläche 3,8 Millionen Quadratkilometer. Baufläche, die sich gemeinsam gestalten lässt. Nicht nur der Bau von Häusern aus Stein oder Holz, sondern auch Landwirtschaft ist möglich; digitale Hühner legen ebensolche Eier, Samen treibt aus und Pflanzen sprießen aus dem Boden.

Ein digitaler Erlebnisraum ist keine Konkurrenz zur analogen Begegnung, so die Erkenntnis von Dominik Kraues aus den Kontakten mit den Jugendlichen, sondern beide ergänzen einander und bauen aufeinander auf. Diese Erfahrung macht auch ein Partner in der Spielewelt, das Jugendzentrum „Stahlnetz", Offene Tür in städtischer Trägerschaft, die den Server mit nutzen, eher aus einer Zufallsbegegnung heraus. Eine Mitarbeiterin und ein Mitarbeiter bereicherten den Stammtischabend mit ihren Erfahrungen und ihrer Sicht auf die Spielewelt.

Pastorale Arbeit, so Regionalvikar Dr. Thorsten Obst, hat viel mit Ansprüchen zu tun – doch welchen Anspruch stellt ein Spiel? Dass man es spielt. Beide pastoralen Projekte, die Südstadtkrähen und die digitale Spielwelt, zeigen, wie spielerisch leicht man Kontakte schaffen kann.

Man kann bei MineKREFELD & Co. sogar abheben: Wer in die Höhe baut, kann das Gerüst hinter sich abmontieren und eine fliegende Insel konstruieren. Es gibt eine Regel bei Minetest, die dabei wichtig ist: Ein Block muss immer neben einem anderen gebaut werden.

Mit dem Matthäusevangelium, „wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“ (Mt 18,20), für die pastorale Arbeit übersetzt: Wer in Christi Namen zusammenhält, kann vielleicht sogar fliegen.

Autorin: Dr. Angela Reinders
+++ Ausblick: Nächster Mixbecher +++

Wie viel Entrepreneurship braucht das Soziale und wollen alle, die gründen, auch primär reich damit werden? Was sind die Themen von jungen Gründerinnen und Gründern heute und was können wir als Kirche davon lernen? Magdalena Keus von Fase spricht mit uns auch über diese Fragen und beantwortet eure gerne. Kommt am 10. Juni, dem letzten Mixbecher vor der Sommerpause, gerne dazu.

Autorin: Miriam Daxberger
Best Practice.

Wo werden Themen und Anliegen des Prozesses bereits konkret gelebt? 

Zum Beispiel hier: Ein Urban-Gardening-Projekt im Westparkviertel

Gartenprojekt
Aus der Stadtteilarbeit im Westparkviertel heraus ist in St. Jakob ein Urban Gardening Projekt (Gemeinschaftsgarten) entstanden. Hintergrund: Viele Menschen im Stadtteil haben weder einen Garten noch einen Balkon. Vor allem während der Pandemie wurde dieser Umstand allen einmal mehr schmerzlich bewusst gemacht. Bei einem ersten Treffen im Herbst letzten Jahres, zu dem die Pfarre St. Jakob und das Quartiersmanagement 55+ in das Jakobushaus eingeladen hatten, kamen 30 interessierte Nachwuchsgärtner. In der Zwischenzeit ist durch Fördermittel aus dem Stadtteilfond, der Stiftung Anstiftung und Mitteln der Kirchengemeinde hinter dem Jakobushaus ein  Gemeinschaftsgarten mit Hochbeeten, Blumen, Gartenhaus und hoher Aufenthaltsqualität entstanden. Zurzeit gibt es eine 15 Personen starke, aktive Kerngruppe von Gärtnerinnen und Gärtnern, die sich jeden ersten Samstag im Monat von 12 bis 14 Uhr im Garten treffen. Die weiteren Öffnungszeiten: im Sommer dienstags von 10 bis 12 Uhr, mittwochs von 16 bis 18 Uhr und donnerstags von 15 bis 17 Uhr. In dieser Zeit steht das Angebot allen Menschen, die Kontakt zur Gartengruppe suchen, einfach nur mit jemanden erzählen oder den schönen Garten zum sonnen und Draußen sein genießen möchten, offen. Indem die Mitglieder der Gruppe im letzten Jahr die Krippe in der Jakobskirche gestaltet und für den wöchentlichen Blumenschmuck in der Kapelle gesorgt haben, wurden bereits erste Kontakte zur Gottesdienstgemeinde geknüpft. Wir freuen uns auf alle, die uns besuchen und gemeinsam mit uns Spaß an unserem Jakobsgarten haben. (Aachen, Jakobstraße 143 hinter dem Jakobushaus, neben der Kirche.) 

Autorin: Monika Mann-Kirwan, Gemeindereferentin 

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Heute...
...auch bei jemand anderem?
Wenn du magst, leite das Heute bei dir.Update gern an deine Familie, Freunde sowie Kolleginnen und Kollegen weiter. Wurde dir dieser Newsletter weitergeleitet, dann kannst du ihn hier kostenlos abonnieren.
Zitat der Woche:

„Die Welt, in der wir leben und die in all ihrer Widersprüchlichkeit zu lieben und zu dienen wir berufen sind, verlangt von der Kirche eine Steigerung ihres Zusammenwirkens in allen Bereichen ihrer Sendung. Genau dieser Weg der Synodalität ist das, was Gott sich von der Kirche des dritten Jahrtausends erwartet.“ 

Papst Franziskus


Zahl der Woche:


3.937 km²

beträgt die Fläche des Bistums, die sich von Krefeld im Norden über die Städte Mönchengladbach, Aachen, Düren bis Blankenheim im Süden der Eifel erstreckt.  
Weiterdenken. 
Debatte & Streit.
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Gemeinsame Homepage jetzt online!

Es geht mit Schwung weiter in Richtung Wahlmonat: Nicht nur im Bistum Aachen wird am 6. und 7. November gewählt – auch in den anderen (Erz-)Bistümern Nordrhein-Westfalens finden Wahlen für Gremien und Kirchenvorstände statt. Dazu findet Ihr ab sofort alle wichtigen Informationen, Checklisten, Werbemittel und, und, und auf der gemeinsamen Homepage www.kirche-waehlen.de. Die Unterseite zu den Wahlen im Bistum Aachen wird ständig erweitert und aktualisiert. Wem etwas auf der Seite fehlt, wer Fragen hat zur Wahl, kann sich gerne mit Ursula Schürmann, ursula.schuermann@bistum-aachen.de, oder Mechtild Jansen, mechtild.jansen@dioezesanrat.bistum-aachen.de in Verbindung setzen.

Außerdem noch eine kleine Erinnerung für Euch: Wir möchte gerne die in den Mittelpunkt rücken, die sich in Gremien und Kirchenvorständen engagieren. Aber auch diejenigen, die sich in diesem Jahr zum ersten Mal zur Wahl stellen. „Ich engagiere mich, weil….?“ lautet dabei die Frage. Wenn genau Ihr so jemand seid, dann meldet Euch. Oder aber Ihr kennt jemanden, dann sagt es ihm gerne weiter.

Schickt uns eine E-Mail an kommunikaton@bistum-aachen.de, wir melden uns dann bei Euch! Bilder, Texte, Videos der kleinen Wahlkampagne werden verwendet für die Öffentlichkeitsarbeit des Bistums Aachen, die Homepage sowie die Social-Media-Kanäle.

Autor: Stabsabteilung Kommunikation
WortWörtlich.
Gängige Begriffe aus dem Alltag des "Heute bei dir"-Prozess erläutert

Heute:
iterativ
Definition in Anlehnung an den Duden:
sich schrittweise der exakten Lösung annähern in wiederholten Vorgängen

Definition in Anlehnung an Gablers Wirtschaftslexikon:
Mittels einer Reihe von Näherungslösungen schrittweise eine Lösung finden

In anderen Worten:
"Versuch macht klug"
Daten & Fakten.
574 Kirchengebäude

haben sich bis 2010 im Besitz der Kirchengemeinden im Bistum Aachen befunden. 
40 Gebäude 

werden im Durchschnitt durch die Gemeinschaften der Gemeinden verwaltet oder instand gehalten.  
31 Kirchengebäude

haben eine Um- oder Teilumnutzung erfahren und dienen heute unter anderem als Kolumbarium oder Kindertagesstätte.  
24 Kirchengebäude

sind in den vergangenen Jahren unter anderem an andere christliche  Glaubensgemeinschaften verkauft worden. 
Quelle: Studie Kirchliches Immobilienmanagement (KIM), 2017 
Leserstimmen.
Was sagen unsere Leser zum Heute bei dir.Update? Wir geben Einblick in das bei uns eingegangene Feedback. Du hast auch etwas zu sagen? Schreib es uns!
„Super, endlich einmal kompakte Informationen, die man sich nicht mühsam selbst zusammen suchen muss.“
(Tibor Németh)
„Vielen Dank! Ein sehr guter Baustein!“
(Ursula Schürmann)
„Danke für die Zusendung des informativen wie gehaltvollen Newsletters! Solche Informationen hätte ich mir während des gesamten Hbd-Prozesses gewünscht.“
(Katrin Hohmann)
„Heute muss ich mal loben und mich bedanken für den Newsletter „Heute bei dir“ – Update. Der ist mal richtig gut! Die Texte sind nicht zu lang, es gibt Möglichkeiten, sich zu beteiligen, er ist abwechslungsreich, farblich harmonisch, mit kurzem Impuls – einfach gut und sehr ansprechend!“
(Gabriela Kursawa)
„Ich finde es wirklich gut, dass man über dieses Instrument nun sein eigene Arbeit transparent darstellen kann und auch einen Einblick in andere Arbeitsbereiche erhält. An einem Punkt bin ich jedoch hängen geblieben (Hier ist der Verweis auf die kirchliche Statistik gemeint, die zurzeit die Kategorie „divers“ nicht kennt). Dennoch gibt es diese Menschen in unserer Kirche und in unseren Gemeinden und Verbänden. Besonders weil es im Prozess eine eigene Basisgruppe ‚Geschlechtersensible Haltung‘ gibt, die ‚Kriterien für eine geschlechtersensible Sprache im Bistum beschreiben soll‘, finde ich es sehr wichtig, dass wir auch in unserer Sprache darauf achten sollten, alle Christinnen und Christen in unserer Kirche anzusprechen und sichtbar zu machen. Dies betrifft in meiner Wahrnehmung auch die Tatsache, dass wir einen Anteil von 53,3 % an Katholikinnen im Bistum Aachen haben.“
(Jonas Zechner)
„Ich frage mich, ob die ca. eine Million getauften Katholiken (junge und ältere) im Bistum Aachen wirklich das interessiert, wovon Sie im Newsletter berichten? Sind das nicht vorrangig Themen, die einen kleinen engagierten Kreis von ‚Offiziellen‘ interessiert? Junge und ältere Menschen suchen in der Kirche das, was sie nur in der Kirche finden können: den Sinn des Lebens. Sie suchen Gott, sie möchten beten lernen, ihren Glauben vertiefen, Sakramente wieder entdecken. Sie suchen Zeugen des Glaubens in der gemeinschaftlichen Feier der Liturgie, ob im gemeinsamen sozialen Dienst, ob in theologisch-philosophischen Gesprächen über Ehe, Familie, etc. Ich würde mich freuen, wenn diese Aspekte mehr Raum gegeben werden könnte. Denn das Projekt „Heute bei dir“ zielt ja schon in der Namensgebung her darauf hin, den Menschen zu helfen, wie Zachäus Christen zu finden.“
(Barbara Schellenberger)
Zu guter Letzt.

Besserer Schutz gegen Missbrauch

In der vergangenen Ausgabe des Newsletters haben wir erstmalig über die „Starke Kinder Kiste!" berichtet. In diesem Zusammenhang hatte uns Gemeindereferent Michael Schürmann darauf hingewiesen, dass die GdG Forst-Brand bereits seit Ende 2019 mit zwei dieser Schatzkisten arbeitet. Während eine der Kisten für die „profutura“-Kitas in der GdG zur Verfügung steht, steht die andere den kommunalen Einrichtungen zur Verfügung. Die GdG betont damit ihre Verantwortung für alle Kinder im Lebensraum über die eigenen Einrichtungen hinaus. Zudem hat sich der Verbund "profutura" Aachen-Stadt und Aachen-Land im vergangenen Jahr nach den positiven Rückmeldungen aus der GdG Forst-Brand dazu entschieden, zehn Schatzkisten in seinen Einrichtungen anzuschaffen. Darüber hinaus ist mit dem Präventionsprogramm „Starke Kinder Kiste!“ die Kooperation zwischen dem Bistum Aachen und der Kinderschutzstiftung Hänsel + Gretel in dieser Woche flächendeckend an den Start gegangen. Kinder brauchen Sicherheit und mit der „Starken Kinder Kiste!“ werden sie mit den eigenen Grenzen und Gefühlen vertraut gemacht. „Wir freuen uns, dass bereits jetzt so viele Kitas zugegriffen haben und mitmachen. Zudem gehen wir fest davon aus, dass das Interesse in Zukunft noch wachsen wird “, so Almuth Grüner, Präventionsbeauftragte für das Bistum Aachen.
"Starke Kinder Kiste!" im Bistum Aachen
Und Jerome Braun, Initiator des Projektes und Geschäftsführer der Deutschen Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel, ergänzt: „Die ‚Starke Kinder Kiste!‘ kann ein wichtiger Baustein für die Umsetzung der verpflichtenden Kita-Schutzkonzeptionen sein oder für dessen partizipative, also eine Kinder einbindende, Belebung sorgen. Insofern freue ich mich, dass wir mit ihr einen weiteren wichtigen Baustein für die Prävention gegen sexualisierte Gewalt schaffen können.“ Die Anschaffung der „Starke Kinder Kiste!“ - zurzeit sind 20 Stück im Umlauf – im Wert von 42.000 Euro wurde durch das Bistum Aachen mit einem Anteil von 50 Prozent der Kosten finanziert. Darüber hinaus übernahmen die Kitas 10.000 Euro in Eigenbeteiligung und weitere 11.000 Euro wurden von der Deutschen Postcode-Lotterie gefördert.  
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Juni
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Ist Ihnen schon einmal ein Licht aufgegangen?
Das haben Sie doch bestimmt schon einmal erlebt: da kommen Sie seit Jahren an einer Stelle vorbei und auf einmal entdecken Sie dort etwas, was Sie vorher noch nie gesehen haben. Oder Sie beschäftigt eine Sache, ein Problem, zu dem sich lange Zeit keine Lösung finden lässt. Und auf einmal ist sie da, die Erkenntnis.

Was das mit Gott zu tun hat, das erfährst du in unserem Monats-Impuls, mit dem du in deiner Gemeinde oder Gruppe ein Stück "Heute bei dir"-Prozess geistlich begleiten kannst.
Zum Monats-Impuls
Fehlt hier etwas?
Hast du Anregungen, Lob, Kritik oder ein Thema, über das wir berichten sollen? Dann schreib uns gerne eine Mail an:
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Der nächste Newsletter...

... erscheint am 18.06.2021.

Vielleicht ja auch mit deinen Inhalten?

Wenn du einen Beitrag zum Thema "Heute bei dir" veröffentlichen möchtest, schick diesen bitte bis zum 11.06.21 an: newsletter@heute-bei-dir.de
 
Beiiträge können sein: Veranstaltungshinweise, Leitfragen mit Resonanzwunsch, Vorstellung deiner Arbeitsgruppe, Beispiele aus oder Einblicke in die aktuelle Arbeit etc.

Alle Beiträge bitte im Format DOC oder ODT; Fotos als JPG (min 300 dpi).
Die Redaktion behält sich vor, Beiträge redaktionell zu bearbeiten und Veröffentlichungen zu terminieren. Verantwortlich für den Inhalt sind die jeweiligen Autorinnen und Autoren der Beiträge.
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Was ist der "Heute bei dir"-Prozess?

Der "Heute bei dir"-Prozess ist ein Veränderungsprozess im Bistum Aachen, der zur Beteiligung einlädt. Im gemeinsamen Gespräch zwischen Gläubigen, Experten und kirchlichen Mitarbeitenden werden konkrete Handlungs-Impulse entwickelt, um eine Kirche der Zukunft wahrwerden zu lassen. Der Begriff "Heute bei dir" geht auf die Begegnung Jesu mit dem Zöllner Zachäus zurück, bei welchem Jesus einkehrt. Er drückt das Anliegen aus, als Kirche aktiv auf die Menschen zuzugehen und in ihrer Lebenswirklichkeit einzukehren. 

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Bistum Aachen - Herausgeber: Lenkungsgruppe (V.i.S.d.P.)
Redaktion: Koordinationsbüro & Kommunikation Bistum Aachen
Klosterplatz 7
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