Heute bei dir. 
Sonder-Newsletter
25.06.2021

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In diesem Newsletter:

+++ Bischof Dr. Helmut Dieser ruft zu den GdG-Ratswahlen auf +++
+++ Interview mit Dr. Karl Weber zu den GdG-Ratswahlen +++
+++ Geistlicher Impuls +++
+++ Fragen und Antworten zu den GdG-Wahlen+++


Bischof Dr. Helmut Dieser: „Kirche geht nur gemeinsam.“
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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitbrüder, liebe Schwestern und Brüder im pastoralen Dienst,
lieber Schwestern und Brüder, die Verantwortung in den GdG-, Pfarrei- und Gemeinderäten sowie Kirchenvorständen tragen,

am 6./7. November 2021 finden in ganz Nordrhein-Westfalen die Wahlen zu den kirchlichen Laiengremien statt. Im Bistum Aachen werden die GdG-Räte und vielerorts auch Pfarrei- und Gemeinderäte neu gewählt. Gleichzeitig erhalten die Kirchenvorstände durch die Wahl ein neues Mandat.

Ihr Engagement und Ihre Überzeugung, das kirchliche Leben in unserem Bistum mitzugestalten und für die Zukunft neu auszurichten, weiß ich sehr zu schätzen. Und ich freue mich sehr, dass wir die großen anstehenden Aufgaben in unserem Bistum mutig gemeinsam angehen werden. Dazu braucht es Sie alle, die mit Eifer Kandidatinnen und Kandidaten gewinnen, und all diejenigen, die ein Mandat übernehmen und verantwortlich ausfüllen wollen. Dies alles ist mit organisatorischen Kraftanstrengungen verbunden: Wahlausschüsse einsetzen, Wahlhelfer/innen finden und Listen führen.

Mir ist bewusst, dass dieses Engagement in eine Phase fällt, die von vielen Veränderungen durch den synodalen Gesprächs- und Veränderungsprozess „Heute bei dir“ geprägt ist. Der Prozess tritt in diesen Tagen in eine neue Phase. Die ersten Arbeitsergebnisse der Arbeitsgruppen werden vorgelegt und auf uns wartet eine spannende und erkenntnisreiche Beratung und Vergemeinschaftung in den kommenden Monaten.

Ihnen und den zu wählenden Gremien kommt dabei eine wichtige Rolle zu. Denn für den zukunftsweisenden Veränderungsprozess brauchen wir das Mitgehen derjenigen, die sich bereits in den Gremien engagieren. Aber auch Frauen und Männer, die den Mut haben, neu mit uns in die Zukunft zu starten und sie zu gestalten. Die gewählten Vertreter/innen in den GdG-, Pfarrei- und Gemeinderäten sowie Kirchenvorständen besitzen die Aufgabe, die Umsetzung der Ergebnisse des Heute bei dir-Prozesses in der nächsten Phase des Prozesses aktiv mitzugestalten und den pastoralen Räumen ein neues Gesicht zu geben. Sie alle leben die Kirche am Ort, machen sie lebendig und glaubwürdig.

Deshalb lade ich Sie gemeinsam mit dem Diözesanrat der Katholiken ein, die Wahlen gemäß der Satzung in diesem Jahr durchzuführen. Informationen finden Sie auf dieser Homepage, Antworten auf Ihre Fragen und Unterstützung erhalten Sie bei den benannten Ansprechpartnern/innen aus dem Bischöflichen Generalvikariat und dem Diözesanrat der Katholiken.

Allen derzeitigen und zukünftigen Kirchenvorstandsmitgliedern und Ratsmitgliedern und allen, die mit Einsatz und Engagement die Wahl vorbereiten und bei der Durchführung behilflich sind, gilt schon heute mein besonderer Dank: Bringen Sie sich mutig für die Zukunft des Bistums Aachen ein. Kirche geht nur gemeinsam.

Ihr

Dr. Helmut Dieser
Bischof von Aachen
Atempause.

Geistlicher Impuls.

Symbolbild Impuls
Weil wir gemeinsam Kirche sind! „Gott traut Menschen zu, seine Botschaft zu leben und in Wort und Tat zu bezeugen. Bei Gott hat das Charisma jedes Menschen Gewicht ohne Ausnahme. Kirche heißt: Gerufen sein. Jede und jeder mit ihren / seinen Stärken und Möglichkeiten. Nur gemeinsam sind wir Kirche. In einer Zeit, in der sich die Gestalt von Kirche verändert, unvorhersehbar, rasant und vielleicht auch grundlegend, braucht es Menschen, die sich trotz dieser Ungewissheit für andere in den Dienst nehmen lassen. Die Chancen sehen und im richtigen Moment handeln. Denen Beteiligung, Mitsprache und Mitentscheiden wichtig sind. Die im Vertrauen auf Gottes Beistand mit anderen in die Zukunft gehen und sie gestalten wollen. Bringen Sie sich ein! Unterstützen Sie Menschen, die sich rufen lassen und zur Wahl stellen. Damit Verantwortung gemeinsam getragen wird. Weil wir gemeinsam Kirche sind!"

Ihre / Eure Geistliche Begleitung im „Heute bei dir“-Prozess

Zitat: Aus der Präambel zur Satzung für den Rat der Gemeinschaften der Gemeinden (GdG-Rat), in: Kirchlicher Anzeiger für die Diözese Aachen vom 1. Februar 2013, Bild: Friedbert Simon, Pfarrbriefservice.de
Nachgefragt.
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... bei Dr. Karl Weber,

seit Oktober 2019 Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken und seit vielen Jahren ehrenamtlich in den Gremien der katholischen Kirche engagiert. 


Die GdG-Wahl wird ganz besonders getragen vom Diözesanrat der Katholiken. Warum sind die Gremien vor Ort und damit auch die Wahl aus Ihrer Sicht wichtig?  
In den Gremien vor Ort wird oft beharrliche Arbeit geleistet. Dort arbeiten wirklich die Leute mit, die den „Laden am Laufen halten“. Das ist oftmals unspektakulär, zugleich aber auch eine ganz wichtige Funktion, im Blick auf die Aufgaben, die anstehen. 
Krisen, Skandale, Briefe aus Rom: Viele Christinnen und Christen hadern mit ihrer Kirche. Warum macht es trotzdem Sinn, sich in der Kirche zu engagieren?  
Hadern allein hilft ja nicht, sondern nur wenn ich mich für eine Sache engagiere, kann ich sie verändern. Aber es stimmt schon, dass derzeit viele Christinnen und Christen der Kirche wenig Veränderung zutrauen. Und das hemmt natürlich. Umso mehr sind Menschen mit einem großen Kämpfer:innenherz gefragt, die nicht nur nach oben schauen, sondern die unten das anpacken, was für die Menschen vor Ort notwendig ist. Und das kann auch im Bistum Aachen sehr unterschiedlich sein. 
Ganz konkret: Wie gestalten GdG-Räte, Pfarrei-Räte und auch Kirchenvorstände das kirchliche Leben vor Ort?  
Grundlegende Fragen der  Pastoral und die Vermögensverwaltung sind die Kernaufgaben, die die Satzungen vorgeben. Die Erfahrung im Blick auf die konkrete Situation ist: die Umsetzung sieht in jeder GdG anders aus, weil die Situationen oftmals sehr unterschiedlich sind. Es ist halt ein Unterschied, ob man in einer dörflichen Struktur mit einem gewachsenen Vereinsleben tätig ist oder ob es eine Großstadt ist, in der das ehrenamtliche Engagement in den Innenbezirken anders strukturiert ist als in den Außenbezirken. Und eines darf man auch nicht außer Acht lassen: Hauptamtliche, damit meine ich nicht nur Pfarrer, können ehrenamtliches Engagement zulassen aber sie können es auch verhindern.  
Mancherorts fehlt es allerdings an Kandidatinnen und Kandidaten: Wie lassen sich die Menschen für die Arbeit in den Gremien motivieren und wie versucht auch der Diözesanrat der Katholiken mehr Menschen für das Engagement zu begeistern?  
Die Wahl ist ja sehr stark auf die Gottesdienstgemeinde fixiert. Und die nimmt seit Jahren ab. Allerdings spielt sich Gemeinde auch anderswo ab, im Kindergarten, im Altenheim, im Jugendtreff, in vielen Verbänden. Wenn es gelingt, hier Menschen für die Mitarbeit zu gewinnen, wäre das ein großer Schritt. 
Gerade mit Blick auf den laufenden „Heute bei dir“-Prozess dürfte die nächste Legislaturperiode sehr spannend werden. Ist das eine besondere Herausforderung?  
Die größte Herausforderung ist, dass man bis jetzt - Stand 21. Juni - immer noch nicht weiß, was konkret auf dem Tisch liegen wird. Aber uns als Diözesanrat war es wichtig, Wahltermine nicht von den Planungen externer Prozesse abhängig zu machen. Eigentlich müsste es genau andersherum sein: bei der Prozessgestaltung müssten Gremientermine aktiv mit eingebunden werden, damit schon im Vorfeld Entscheidungswege klar sind. Das ist übrigens in der Kommunalpolitik üblich. Dort werden Beratungsfolgen festgelegt und somit hohe Beteiligung gesichert. Das offensichtliche Demokratiedefizit der katholischen Kirche beruht einfach darauf, dass viele Verantwortungsträger in der Pastoral wenig bis gar keine Erfahrungen mit demokratischen Gremien haben. Da haben wir ein Stück weit Durchlässigkeit zu gesellschaftlichen Entwicklungen verloren, die man auch mit noch so aufwendig gestalteten Prozessen nicht aufholen kann. 
Im Sinne des Subsidiaritäsprinzips können die Gremien in der Gemeinde sehr viel entscheiden. Wie können sie die bevorstehenden Veränderungen gestalten?  
Da braucht es ein klares Bekenntnis: Kirche lebt von unten, von der Präsenz vor Ort. So sicher ist das Subsidiaritätsprinzip nämlich gar nicht. Tendenzen, möglichst große Verwaltungseinheiten einzurichten, sind hier und da ebenfalls spürbar. Aber solange es funktionierende Einheiten vor Ort gibt, warum sollte man sie dann zerschlagen? Da gibt es viel Kreativität, Kenntnisse, zum Teil langjähriges Engagement. Dann gehört auch die Entscheidung über grundlegende Fragen der Pastoral und über die finanziellen Ressourcen in die Hände vor Ort. Es wird ein wichtiger Gradmesser für den „Heute bei Dir“ Prozess sein, ob es gelingt diese Ressourcen zu erhalten und Bedingungen zu schaffen, sie zu fördern. 
Welche Veränderungen erhoffen Sie sich für das Bistum Aachen? Was muss passieren, damit die Kirche wieder näher bei den Menschen ist?  
Mut macht mündig - unter diesem Motto haben wir 2019 unsere Positionen vorgelegt, in der wir ein neues Verständnis von Kirche fordern, eine Kirche, die auf dem Engagement von vielen beruht und die dafür auch die entsprechenden Strukturen der Beteiligung schafft. Gewaltenteilung ist dafür eine wichtige Voraussetzung. Aber etwas Grundsätzliches finde ich ebenfalls wichtig: Kirche kann man nicht machen, sie ist keine Marketingveranstaltung für den Heiligen Geist. Sie entsteht dort, wo Menschen aus dem Evangelium ihr Leben deuten. Und dazu gehört heute das Eingeständnis, dass es nicht nur ein Sprachproblem ist, dass wir heute nicht verstanden werden. Es geht um Haltungen, Einstellungen, Lebensfragen, die wir teilweise für uns selbst nicht beantworten können. In der Suche nach der Kirche von morgen werden wir Lernende sein. 
Was wünschen Sie sich für die anstehenden Wahlen? 
Eine möglichst hohe Wahlbeteiligung, viele interessante Kandidat:innen und Menschen, die mit ihrer Aufstellung bezeugen, dass ihnen Glaube und gesellschaftliches Engagement heute wichtig sind. 
Fragen. Und Antworten.
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Wann finden die nächsten Gremienwahlen im Bistum Aachen statt?
Zeitgleich mit drei weiteren Bistümern in Nordrhein-Westfalen werden im Bistum Aachen am 6. und 7. November die Räte der Gemeinschaften der Gemeinden gewählt. Über 900.000 Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren können dazu ihre Stimme abgeben. Am selben Wochenende finden auch die Wahlen für die Kirchenvorstände statt. Wahlen zu den GdG-Räten finden regelmäßig alle vier Jahre statt, Mitglieder des Kirchenvorstandes werden für sechs Jahre gewählt
Warum finden die Wahlen mit Blick auf den laufenden „Heute bei dir“-Prozess überhaupt statt?
Die Wahl der pastoralen Gremien und auch der Kirchenvorstände gibt allen Katholiken die Möglichkeit, ihre Kirche aktiv mitzugestalten. Das Recht, den eigenen pastoralen Raum, die Gemeinde, die Pfarrei mitzugestalten, sollte jeder nutzen. Zugleich bietet sich dadurch die Chance, auch die anstehenden Veränderungsprozesse aktiv zu gestalten und so die Weichen für die Zukunft zu stellen. Die Kirche hat über die Jahrhunderte immer ihr Gesicht verändert und sich neuen Herausforderungen gestellt. Mit der Wahl der Räte wird die engagierte Zusammenarbeit am Ort weiter gesichert. Mit jeder Stimme wird die pastorale Entwicklung in der Gemeinde mitgestaltet.
Was geschieht, wenn sich nach Abschluss des „Heute bei dir“-Prozesses und in der Amtszeit der gewählten Gremien neue pastorale Räume und Strukturen entwickeln?
Die gewählten Vertreterinnen und Vertreter in den GDG-Räten, Pfarrei-und Gemeinderäten haben die Chance, eventuelle neue pastorale Räume aktiv mitzugestalten. Sie sind das Gesicht der Kirche am Ort, machen sie lebendig und glaubwürdig. Verschiedene Fachbereiche im Bischöflichen Generalvikariat bieten für anstehende Veränderungsprozesse Unterstützung und Beratung an.
Wie sehen ab 2022 die pastoralen Räume bzw. die Strukturen im Bistum Aachen aus?
Wie sich Kirche verändert, um wieder näher bei den Menschen zu sein, wird seit 2018 im synodalen Gesprächs-und Veränderungsprozess „Heute bei dir“ mit vielen Beteiligten erarbeitet. Derzeit arbeiten acht Basis-AGs an Roadmaps für die zukünftige Entwicklung der katholischen Kirche im Bistum Aachen. Dabei handelt es sich um Ziel-, Zeit-und Maßnahmenpläne. Diese werden am 30. Juni 2021 veröffentlicht und anschließend von Lenkungsgruppe, Bischof und Diözesanen Räten beraten. Erst danach erfolgt die Umsetzung. Wie diese aussieht, dazu bleiben die Ergebnisse der Basis-AG sowie die folgenden Beratungen abzuwarten.
Wie lang wird die nächste Legislaturperiode sein?
Die Satzung für den Rat der Gemeinschaft der Gemeinden ist vom Bischof um eine weitere Amtsperiode verlängert worden. Die Kandidaten werden also für vier Jahre gewählt.
Wann wurde zuletzt gewählt?
Die letzte Wahl fand im Jahr 2017 statt. Bei diesen Wahlen hatten sich 4.000 Frauen und Männer um zirka 3.000 Mandate in den Räten der 71 Gemeinschaften der Gemeinden (GdG) mit ihren 326 Pfarreien beworben. Der Anteil der Frauen unter den gewählten Mitgliedern lag bei 60 Prozent.
Wer ist wahlberechtigt?
Wahlberechtigt sind Katholikinnen und Katholiken, die am Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet und in der Gemeinschaft der Gemeinden ihren Hauptwohnsitz haben.
Wer kann für die Gremienwahl kandidieren?
Wählbar sind Katholiken, die am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet und in der Gemeinschaft der Gemeinden ihren Hauptwohnsitz haben oder am Gemeindeleben teilnehmen. Sie müssen ihrer Kandidatur schriftlich zugestimmt haben.
Welche Räte werden gewählt?
GdG-Rat
Der GdG-Rat ist das oberste beschlussfassende Organ für die pastoralen Aufgaben in den 71 Gemeinschaften der Gemeinden des Bistums. In ihm arbeiten Priester und Laien, haupt-und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusammen mit dem Ziel, die vielfältigen Aufgaben der Gemeinschaft in Zeiten des Um-und Aufbruchs zu gestalten. Der GdG-Rat ist verantwortlich für die „grundlegenden Fragen der Pastoral" der Gemeinschaft der Gemeinden. Hier wird informiert, beraten und soweit möglich entschieden, u.a. über die Gottesdienstordnung, die weitere Nutzung der kirchlichen Gebäude, das Pastoralkonzept, die ökumenische und interreligiöse Zusammenarbeit, Leitungsfragen oder die Verantwortung für den Dienst am Nächsten. Der GdG-Rat ist darüber hinaus auch Ort des Austausches und der Planung, welche pastoralen Aufgaben und Neuausrichtungen sich in der nächsten Zeit für die Gemeinschaft der Gemeinden abzeichnen. Er nimmt den gesamten pastoralen Raum in den Blick und berücksichtigt dabei auch andere kirchliche Orte wie Krankenhäuser, Kindertagesstätten, Schulen, Ordensgemeinschaften, Verbände, Sozialstationen, Einrichtungen, Initiativen, Institutionen. Die Aufgaben des GdG-Rats, die Zusammensetzung seiner Mitglieder und die Arbeitsweise ist grundgelegt in der Satzung für den Rat der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG-Rat).
Pfarreirat
Der Pfarreirat ist die Stimme der einzelnen Pfarreien im Konzert der Zusammenarbeit aller Pfarreien der Gemeinschaft der Gemeinden. Die Vielfalt der unterschiedlichen Dörfer oder Stadtviertel einer Gemeinschaft macht deutlich, dass eine Gemeinschaft von Gemeinden ortsnahe Bezugspunkte für die Menschen braucht. Hier kann der Pfarreirat wirksam werden. Aus der Kenntnis der ortsspezifischen pastoralen und gesellschaftlichen Herausforderungen erwachsen seine originären Aufgaben. Der Pfarreirat sorgt sich um das Pfarrfest ebenso wie um die Unterstützung des Leitungsteams und das gottesdienstliche Leben der Pfarrei. Er wirkt mit an der Erstellung des Pastoralkonzepts der Gemeinschaft und sucht den Kontakt zu kirchlichen und gesellschaftlichen Einrichtungen im Dorf oder Stadtviertel. Er arbeitet mit Initiativen und Organisationen am Ort zusammen und berät den Kirchenvorstand. Männer und Frauen aus der Pfarrei werden vom Rat zum Dienst als Kommunionhelferinnen und -helfer, Lektorinnen und Lekoren, Leiterinnen und Leiter von Wort-Gottes-Feiern und Beerdigungen oder zur Übernahme anderer Dienste vorgeschlagen.

Gemeinderat

Wo es gewünscht ist, kann Mitverantwortung in Gemeinden durch Gemeinderäte übernommen werden. Ein Gemeinderat entsteht nur durch Wahl, er kann nicht berufen werden. Gemeinde im Sinne dieser Ordnung kann sowohl eine territoriale Gemeinde (z.B. ehemalige Pfarrei oder Kaplanei), als auch eine Personalgemeinde (z.B. Jugendkirche kafarna:um / Gemeinde Zeitfenster) oder eine Gemeinde in der kategorialen Seelsorge (z.B. Hochschulgemeinde / Krankenhausseelsorge) sein. D. h. auch hier können Gemeinderäte gebildet werden. Voraussetzung für die Anwendung dieser Ordnung ist die Benennung der jeweiligen Gemeinde als solche im Pastoralkonzept der GdG. Die Aufgaben des Gemeinderats und sein Zusammenwirken mit dem GdG-Rat ist beschrieben in der Ordnung zur Bildung der Gemeinderäte.

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Bistum Aachen - Herausgeber: Lenkungsgruppe (V.i.S.d.P.)
Redaktion: Koordinationsbüro & Kommunikation Bistum Aachen
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