Heute bei dir. 
Update
Ausgabe #7 | 16.07.2021

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In aller Kürze:

+++Offener Brief des Generalvikars zur Hochwasser-Lage+++
+++3 Fragen an Bischof Dr. Helmut Dieser +++
+++ Netzwerkkirche experimentiert mit Video-Podcasts +++ 
+++ Kraftorte im Bistum Aachen gesucht! +++
+++ Exerzitienkalendar erschienen +++
+++ Kinderschutz-Podcast mit Almuth Grüner +++ 

+++ Ausblick: Beiträge erbeten bis 23.07. +++

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Liebe Leserin, lieber Leser,

 
seit Mittwoch dieser Woche herrscht in Teilen des Bistums Aachen - allen voran der Eifel, Kornelimünster, Eschweiler und Stolberg - der Ausnahmezustand. Straßen sind überflutet, viele Menschen evakuiert, Strom- und Telefonverbindungen unterbrochen. Wie groß die Schäden sind, ist noch nicht zu beziffern. Beeindruckend ist aber, mit welch großem Engagement viele Hilfskräfte Hand in Hand arbeiten, um die Folge der Katastrophe einzudämmen. Gelebte Solidarität, Geschwisterlichkeit, Nachbarschaft. Die Bilder und Szenarien, schreibt Generalvikar Dr. Andreas Frick in einem offenen Brief,
seien uns bislang eher aus anderen Teilen Europas und der Welt vertraut. Er spricht allen seinen großen Dank aus, die in diesen Tagen und den kommenden Wochen weiterhin tatkräftig unterstützen werden. Kommunen und Kirchengemeinden stehen in einem guten Dialog. Die gerade erst kurzfristig durch Lockerungen in Pandemie-Zeiten gewonnene Freiheit wird nunmehr erneut beschwert. All denjenigen, die von den Überflutungen betroffen sind, wünschen wir viel Kraft und breite Unterstützung an dieser Stelle. Unsere Gedanken begleiten die Hinterbliebenden der Opfer der Hochwasser-Katastrophe.
Es grüßt Sie alle herzlichst
 
Marliese Kalthoff  
Leiterin Stabsabteilung Kommunikation & Mitglied der Lenkungsgruppe


 
Offener Brief des Generalvikars
zur Hochwasser-Lage. 
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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitbrüder,

in der Ferienzeit für viele gibt es in unserer Region eine außergewöhnliche Situation: Durch den Starkregen der letzten Stunden und Tage sind die von Bächen und Flüssen gezeichneten Kommunen und Gemeinden von Hochwasser in ungewöhnlichem Ausmaß betroffen.

Ein Ausmaß, wie es die meisten von uns noch nie erlebt haben. Wir kennen solche Szenarien sonst nur aus anderen Gebieten Europas oder der Welt. Tief betroffen bin ich in Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen. Mein besondere Dank gilt allen, die jetzt Verantwortung übernehmen, in unseren Gemeinden und Einrichtungen, in der Zivilgesellschaft, im Technischen Hilfswerk und in den Feuerwehren, allen, die vor Ort bestmöglich Erste Hilfe leisten. Eine Zeit, in der wir zusammenstehen! Die außergewöhnlichen Herausforderungen der Corona-Zeit haben uns eigentlich schon viel abverlangt, aber auch viele gute Erfahrungen machen lassen!

„Ich bin Ihnen im Gebet verbunden“

Mit diesem Gruß möchte ich für jetzt ein Zeichen der Solidarität setzen und darum bitten, dass wir Schritt für Schritt in den Gebieten nach Lösungen suchen, die besonders betroffen sind, wo Einrichtungen zurzeit völlig unbenutzbar sind, wo Kirchen, Kitas und Schulen, Pfarrheime und Begegnungsstätten, Altenheime und Krankenhäuser unter Wasser stehen. Wir prüfen gerade, welche Anlaufstellen wir im Bistum bereitstellen können. Bitte folgen Sie den Empfehlungen und Aufforderungen der öffentlichen Stellen, mit denen wir immer wieder vertrauensvoll zusammenarbeiten. Ich hoffe, es wird uns gelingen, aus der Kraft unseres Glaubens und der geübten Solidarität auch denen Trost zu geben, die mit dieser Situation schwer oder nicht fertig werden! Ich bin Ihnen im Gebet verbunden. Wir sind hier in Aachen arbeitsfähig und für Sie erreichbar.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Andreas Frick

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 Unter Wasser: In vielen Regionen des Bistums Aachen herrscht
der Außnahmezustand. Fotos: Andreas Möhlig
Aus dem Prozess. 
"Eine Riesenchance für den
synodalen Weg in Deutschland" 
Bildlink für Youtube
Best Practice.

Christliche Inhalte sichtbarer machen: Netzwerkkirche experimentiert mit Video-Podcasts

Mitten in der Corona-Pandemie entwickelte Niclas Delheid aus Aachen einen Video-Podcast für die „Netzwerkkirche“, eine Initiative der GdG Korschenbroich und der Gemeinde St. Marien. Sein Thema: „Dankbarkeit“. In kurzweiligen Video-Podcasts (kurz POD) stellte der angehende Pastoralreferent das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln visuell dar. Die Resonanz war erstaunlich, die PODs wurden regelmäßig abgerufen. Zudem nutzten die Zuschauerinnen und Zuschauer zusätzlich die eingerichteten Padlets, um ihre Gedanken zu notieren, einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und um gemeinsam ins Gespräch zu kommen.

Zudem sprangen die klassischen Medien auf das Thema an: Printmedien und auch der Hörfunk berichteten über die mehrwöchige Aktion. Hierzu Niclas Delheid: „Mit dem YouTube-Kanal ‚Präsent‘ möchten die Initiative Netzwerkkirche und ich einen Beitrag dazu leisten, christliche Inhalte im Internet sichtbarer zu machen. Angesprochen sind alle, die mehr Dankbarkeit in ihr Leben holen möchten. Nach einem Jahr, in dem uns viel genommen wurde, lade ich sie dazu ein, sich mit mir auf die Suche zu machen nach all dem, was uns im Leben geschenkt wird.“

Die Initiative „Netzwerkkirche St. Marien“ bringt Menschen zusammen, die nach neuen und kreativen Wegen suchen, Gemeinschaft mit Gott und mit Menschen zu leben. Sie ist ein Ort der Begegnung und Vernetzung. Suchende und Gläubige, von der Kirche Begeisterte und Enttäuschte, Christen und Nichtchristen können hier ihre Talente entdecken und leben. Die Initiative „Netzwerkkirche“ ist ein Angebot der Katholischen Kirche in Korschenbroich. „Wir freuen uns aber auch, wenn sich Christen anderer Konfessionen bei uns wohlfühlen, genauso wie Menschen, die nicht zu einer Kirche gehören und für sich auf der Suche sind", so Christoph Sochart, Mitglied der Lenkungsgruppe und Mitbegründer und Impulsgeber der „Netzwerkkirche“. Die Video-PODs finden Interessierte in der Mediathek.
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Auf YouTube unterwegs: der angehende Pastoralreferent Niclas Delheid hat
sich ein Podcast-Studio eingerichtet. Fotos: privat
Best Practice Beispiel einreichen
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Atempause.

Geistlicher Impuls.

Bild geistlicher Impuls Sommerpause

Sommerpause

Die meiste Arbeit ist getan.
Es war noch viel zu tun -
vor den Ferien,
vor dem Urlaub,
am Ende der Prozessphase.

Jetzt ist vieles ruhiger.
Entspannung ist dran.
Das habe ich mir verdient.
Ich genieße die freie Zeit.
Ein leckeres Eis auf dem Marktplatz, ein kühles Getränk im Biergarten.
Ich treffe mich mit Freunden, mache Ausflüge, fahre weg.
Alles wieder möglich.
Gott sei Dank.

Ihre / Eure Geistliche Begleitung im „Heute bei dir“-Prozess 
Heute...
...auch bei jemand anderem?
Wenn du magst, leite das Heute bei dir.Update gern an deine Familie, Freunde sowie Kolleginnen und Kollegen weiter. Wurde dir dieser Newsletter weitergeleitet, dann kannst du ihn hier kostenlos abonnieren.
Zitat der Woche:
 
"Ich freue mich jetzt riesig, dass endlich alle Rollläden hochgehen und die Leute mal sehen dürfen, was da erarbeitet worden ist." 

Bischof Dr. Helmut Dieser zur Veröffentlichung
der Roadmaps am 30. Juni 
Zahl der Woche:


37.795

Gottesdienstbesucher gab es im Corona-Jahr 2020
Quelle: Kirchliche Statistik 31.12. 2020 Bistum Aachen 
Aus dem Bistum. 
Heiligtumsfahrt.
Kraftorte Titelbild
Kraftorte im Bistum Aachen gesucht! 
Die Sommerferien haben begonnen und damit auch die Zeit des Jahres, in der die meisten (Urlaubs-)Fotos geschossen werden. Grund genug, auf den Fotowettbewerb „Entdecke mich! Kraftorte im Bistum Aachen" aufmerksam zu machen. Die schönsten Fotos sollen ab Januar 2022 insgesamt 18 Monate lang zur Heiligtumsfahrt 2023 hinführen. Gesucht werden Bilder von Orten aus dem Gebiet des Bistums, die für die Fotografinnen und Fotografen eine besondere Bedeutung haben –beispielsweise weil sie dort Trost oder Entspannung finden, weil der Ort mit persönlichen Erinnerungen verbunden ist oder eine inspirierende Aussicht bietet.

„In den zurückliegenden anderthalb Jahren der Pandemie, die wenig Möglichkeiten zum Verreisen bot, haben viele Menschen ihre Heimat näher erkundet und dabei vielleicht genau solche Orte gefunden. Der vor uns liegende Sommer bietet weiterhin die Gelegenheit, alleine oder in kleinen Gruppen Orte zu entdecken, die uns staunen lassen, die trösten oder neue Perspektiven eröffnen. Wir freuen uns, wenn Sie diese Entdeckungen mit uns teilen", lädt der Wallfahrtsleiter der Aachener Heiligtumsfahrt, Dompropst Rolf-Peter Cremer, zur Teilnahme ein.

Er selbst kann auch einen solchen Kraftort benennen.
Kraftort Rolf Peter Cremer
„Wenn ich auf dem Dach des Aachener Doms stehe, dann ist das für mich ein Kraftort. Von hier oben relativiert sich vieles, was im Alltag oft so wichtig und schwer erscheint. Ich sehe die Stadt, in deren Zentrum der Dom steht, und ich sehe die Einwohnern/innen und Touristen/innen, die Bettler/innen und Wohnungslosen mit ihren Anliegen und Sorgen. Hier oben kann ich diese gut mit in mein Gebet nehmen. Und ich schaue auf mein bisheriges Leben, mit dem Blick am Horizont auf Aachen-Haaren, wo ich als junger Kaplan arbeiten durfte. Alle diese Erfahrungen ermutigen mich hier oben – insbesondere dann, wenn ich meine, down zu sein."
Die Fotos können überall aufgenommen werden - egal ob im heimischen Garten, im Wald oder am See, mitten in der Stadt, auf einer Dachterrasse oder einem Friedhof. Wichtig ist der „Wohlfühlfaktor" des Ortes und die Bereitschaft der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, „ihren" Lieblingsplatz auf diese Weise mit anderen Menschen zu teilen. Der Foto-Kalender „Entdecke mich“ ist ab November 2021 im Dom-Shop des Einhard-Verlags erhältlich.

Teilnahmebedingungen:
  • Einsendeschluss ist der 15. August
  • Maximal drei Bilder (insgesamt 15 MB) oder ein Download-Link können per E-Mail an heiligtumsfahrt@aachenerdom.de geschickt werden.
  • Die Dateien können sowohl im Quer-als auch im Hochformat in einer Auflösung von 300 dpi gesendet werden, dazu jeweils eine kurze Erklärung (maximal 100 Zeichen), wo das Foto aufgenommen wurde.
  • Unter den Hashtags #EntdeckeMich und #Heifa2023 können auch Nutzer der Foto-App Instagram am Wettbewerb teilnehmen.
GdG-Wahl.
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Kirche lebt vor Ort - und von Menschen, die mitgestalten 

Kirche am Ort aktiv mitgestalten und erneuern – das will Manuela Emonds-pool. Sie hat sich und ihre Ideen in der ersten Phase des „Heute bei dir“-Prozesses eingebracht und engagiert sich bereits seit 2010 ehrenamtlich in ihrer Heimat-Pfarrei in der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) Aachen-Ost / Eilendorf.
Mit dem ehrenamtlichen Engagement
hat es begonnen.

„Mit meinem ehrenamtlichen Engagement in der Pfarrei habe ich begonnen als meine familiären Verpflichtungen etwas weniger wurden“, sagt die 53-Jährige. Zuerst leitete Manuela Emonds-pool die Pfarrcaritas in Rothe Erde im sozialen Brennpunkt. Prägend für diese Zeit war die Erfahrung, dass Kirche vor Ort ganz nah bei den Menschen sein und Gutes im Leben von benachteiligten Menschen bewirken kann. Dann folgte der Eintritt in die Kfd (Katholische Frauengemeinschaft Deutschland), wo sie mehrere Jahre im Vorstand aktiv war. Besonders am Herzen lag ihr immer, dass Frauen eine gleichberichtigte Stimme haben und die Meinung von Frauen gehört wird. Seit 2013 ist sie Mitglied des GdG- und Pfarreirates, seit 2017 im Vorstand des GdG-Rates. Die Herausforderungen in diesen Jahren haben Manuela Emonds-pool geprägt und sie bestärkt, sich weiterhin ehrenamtlich in der Kirche vor Ort einzusetzten.
Wenn am 6. und 7. November die GdG-Wahlen und Kirchenvorstandswahlen im Bistum Aachen stattfinden, wird auch Manuela Emonds-pool wieder auf der Kandidatenliste stehen

„Ich engagiere mich, weil ich...:
  • an Herausforderungen Freude habe
  • gemeinsam mit Anderen kreative Ideen entwickeln und umsetzen will
  • Kirche und Gemeindearbeit mit definieren und gestalten kann
  • Kenntnisse und Erfahrungen weitergebe und durch andere Perspektiven sich mein Horizont erweitert
  • den Kontakt mit den unterschiedlichsten Menschen schätze
  • es wichtig finde, zum Gemeinwohl einen Beitrag zu leisten
  • ganz viel zurückbekomme, was mein eigenes Leben bereichert.“

Ein Miteinander auf Augenhöhe

Manuela Emonds-pool spürt den Druck für Veränderungen: „Ich möchte, dass wir eine tolerante Gemeinschaft mit flachen Hierarchien werden. Nur durch ein gutes Miteinander auf Augenhöhe kann Kirche in den nächsten Jahren glaubhaft für ihre Botschaft einstehen. Die jetzige Ausgangssituation gibt die Chance auf einen echten Wandel. Zusammen mit anderen möchte ich diesen Wandel gestalten.“

Also: Auch Eure Stimme zählt! Ihr könnt das Gemeindeleben vor Ort wie Manuela Emonds-pool entscheidend mitprägen und gestalten. Nutzt die Chance: entweder, indem ihr von eurem Wahlrecht Gebrauch macht oder aber sogar aktiv im GdG-Rat bzw. einem anderen Gremium mitarbeitet. 

Informiert euch doch auf der Homepage.

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Personalie.
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Andreas Schreib übernimmt Stabsstelle Strategie


Die Vorbereitung und Umsetzung der anstehenden Entscheidungen des „Heute bei dir“-Prozesses wird zukünftig durch die neu eingerichtete Stabsstelle Strategiemanagement im Bischöflichen Generalvikariat begleitet.
Geleitet wird die auf drei Jahre befristete Stabsstelle ab dem 15. August von Andreas Schreib. „Mit der Stabsstelle Strategiemanagement systematisieren und bündeln wir die verschiedenen Ansätze und Ideen, die uns nicht nur mit den Roadmaps aus dem ‚Heute bei dir‘-Prozess vorliegen. Sie ist die Schnittstelle zwischen den verschiedenen Gruppen des Prozesses und vernetzt sie mit der fachlichen Perspektive aus den (Haupt-)Abteilungen des Bischöflichen Generalvikariates sowie den bistümlichen Einrichtungen, um gemeinsam an der Kirche von morgen zu arbeiten und diese zukunftsfähig zu gestalten“, betont Generalvikar Dr. Andreas Frick.

Die Stabsstelle Strategiemanagement unterstützt Lenkungsgruppe und Koordinationsbüro im synodalen Gesprächs- und Veränderungsprozess. Grundlage für die Arbeit des Synodalkreises sind die Abschlussberichte und Roadmaps der acht Basis-AGs sowie weitere Berichte zu Querschnittsthemen, etwa der AG Nachhaltigkeit und der AG Digitalisierung. „Der Einstieg ins Bistum Aachen nach Vorliegen der Ergebnisse der Basis AGs im ‚Heute bei Dir‘-Prozess macht viel Sinn: Ich bin jetzt sehr gespannt auf die Entscheidungsfindung im Synodalkreis, der ja bereits tagt. Wir haben dann für die Umsetzung der Ergebnisse eine wirklich gute Basis. Das sind ordentliche Voraussetzungen für meinen Arbeitsbeginn in der insgesamt freilich herausfordernden Situation, in der Kirche heute steht. Fest steht, die gemeinsame Sache ist die Anstrengung wert!“, betont der 40-Jährige mit Blick auf seine neue Herausforderung. Mit Anbindung der Stabsstelle an den Stab des Generalvikars sind kurze Wege, Absprachen und Entscheidungen gewährleistet, die ein agiles Arbeiten und die strategische Ausrichtung des Bistums Aachen am Zukunftsbild garantieren.
Zur Person
Andreas Schreib wurde 1980 in Freyung (Bayern) geboren. Nach seinem Studium an der Katholischen Universität Eichstätt (Religionspädagogik/Kirchliche Bildungsarbeit) hat Schreib an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Diplom-Pädagogik/Erziehungswissenschaft) sowie später berufsbegleitend an der Hochschule Ludwigshafen am Rhein (Wirtschaftswissenschaften/Unternehmensführung) studiert. Seit 2018 war er Geschäftsführer der Haus Overbach gGmbH (Kath. Gymnasium, Tagungszentrum & Science College) in Jülich. Davor, seit 2012, arbeitete er in verantwortlicher Position für die strategische Entwicklung des Angebotsbereichs der Schulischen Bildung im CJD (Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands e.V.) mit über 50 Schulen in elf Bundesländern. Mit seiner Berufung in die Lenkungsgruppe des „Heute bei dir“-Prozesses im August 2020 hat Andreas Schreib bereits die inhaltliche Arbeit an der Zukunft der Kirche im Bistum Aachen intensiv kennenlernen und mitgestalten können. „Mit meiner bisherigen beruflichen Laufbahn im Kontext christlicher Bildungsarbeit und Organisationsentwicklung, die übrigens immer ökumenisch geprägt war, bringe ich mehrere Perspektiven mit, die ich für die anstehenden Herausforderungen gerne im Bistum einbringe“, sagt Andreas Schreib.
Stiftungen.
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Mehr Teilhabe am Leben ermöglichen
Sie hat die Corona-Pandemie ganz besonders hart getroffen: Menschen mit Behinderung und Kranke. Oft waren sie monatelang von sozialen Kontakten abgeschnitten, weil sie zu den besonders gefährdeten Gruppen der Gesellschaft gehören. Aus diesem Grund hat sich die Stiftung „Stiftungsforum Kirche im Bistum Aachen“ entschieden, in diesem Jahr ganz besonders die Projekte zu fördern, die Menschen mit Behinderung oder Kranke unterstützen. „Gerade ihnen muss wieder mehr Teilhabe am Leben ermöglicht werden, ganz im Sinne des Gedankens der Inklusion" sagt Angela Mispagel, Geschäftsführerin des „Stiftungsforums Kirche im Bistum Aachen“. Förderanträge stellen können Einrichtungen für Menschen mit Behinderung oder ältere Menschen, sowie Initiativen und Gruppen, die sich mit ihren Angeboten besonders an diese beiden Gruppen richten.
Die Fördermaßnahmen müssen zum Stiftungszweck der kirchlichen Stiftung passen. Bereits laufende oder gar beendete Projekte können (oder „dürfen“) nicht gefördert werden. Auf der Internetseite des "Stiftungsforums Kirche im Bistum Aachen" können Projektträger den Förderantrag herunterladen. Einsendeschluss ist der 19. August. Rückfragen beantworten Angela Mispagel und Lara Giese unter der Telefonnummer 0241/452-485 oder per E-Mail an stiftungen@bistum-aachen.de. Im Herbst wird das „Stiftungsforum Kirche im Bistum Aachen“ über die gestellten Anträge beraten. „Wir freuen uns auf die vielfältigen Anträge von Gruppen und Einrichtungen aus dem gesamten Bistum Aachen“, betont Angela Mispagel.
Haben auch Sie spannende Projekte? Über das "Stiftungsforum Kirche im Bistum Aachen" hinaus gibt es noch viele weitere Stiftungen. An dieser Stelle möchten wir im Besonderen die "Bischof-Klaus-Hemmerle-Stiftung zur Förderung pastoraler Dienste" hervorheben. 
  • Bei ihr handelt es sich um eine eine rechtlich selbständige Stiftung, die im Jahr 2009 vom Bistum Aachen gegründet wurde.
  •  Zweck der Stiftung ist "die Förderung der pastoralen Dienste zur Sicherung der Seelsorge im Bistum Aachen", insbesondere werden u.a. Projekte pastoraler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bistums Aachen, aber auch die Aus- und Weiterbildung für den pastoralen Bereich, begünstigt.
  • So wurde vor Kurzem die "Mobile Kirchenbank - Kirche muss an die frische Luft" der Pfarreien St. Anna Wahlheim und St. Fronleichnam in Eilendorf gefördert. Weiter Projekte waren z. B. die Förderung der Kinder- und Jugendtrauerarbeit, die Ausbildung der Pilgerführerinnen und -führer zur Heiligtumsfahrt oder aber eine Aktion zur Schöpfung und Nachhaltigkeit. 
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Exzerzitien.
Exzerzitienkalender

Im Fluss: Exerzitienkalender erschienen

Fester Stand auf guter Basis. Über die Füße sprudelt kühlendes Wasser. Eine frische Sommerszene schmückt das Cover des neuen Exerzitienkalenders des Bistums Aachen. Drei Worte beschrieben den Inhalt:
Spiritualität -Orientierung -Begleitung.

Wer die 76-seitige Broschüre durchblättert, findet 150 gute Möglichkeiten und hilfreiche Tipps, ein geistliches Angebot im Bistum Aachen wahrzunehmen. Ob geführte Wanderungen im Nationalpark Eifel, die individuelle Entdeckung eines Stillefelds im Selfkant oder Schweigewochen in einem Kloster bzw. Exerzitienhaus oder Oasentage mit Körperübungen: das Spektrum des Kalenders ist so bunt wie weit. Selbst Berg-oder Inselexerzitien können gebucht werden. Der Kalender umfasst den Zeitraum von September 2021 bis August 2022. Neben vier großen Kapiteln –„Exerzitien, Besinnungstage“, „Wandern &Pilgern“, „Spirituelle Vielfalt“ – werden Leuchttürme im Bistum Aachen vorgestellt. Für Entdeckerinnen und Entdecker gibt es Hinweise auf ausgewählte Spirituelle Freizeittipps sowie „Frische Ansätze“im Bistum Aachen. Auch zum kostenfreien Fachdienst Geistliche Begleitung, bei dem sich geschulte ehren- und hauptamtliche Frauen und Männer engagieren, finden sich Infos in der Broschüre. Herausgeberin ist die Fachstelle für Exerzitienarbeit im Bistum Aachen. Dort kann die kostenlose Broschüre per Mail exerzitienarbeit@bistum-aachen.de oder unter der Telefonnummer 02161 57 64 98-85 angefordert werden. 

Autor: Patrick Wirges, Leiter der Fachstelle für Exerzitienarbeit
Daten & Fakten.
987.722

Katholikinnen und Katholiken insgesamt im Bistum Aachen  
                                      6841 
                        
                     Austritte im Jahr 2020
9225

Austritte im Jahr 2019 
                                     7.086 

                    Austritte im Jahr 2018 
Quelle: Kirchliche Statistik 31.12. 2020 Bistum Aachen
Empfehlungen.
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... erscheint am 30.07.2021.

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Beiiträge können sein: Veranstaltungshinweise, Leitfragen mit Resonanzwunsch, Vorstellung deiner Arbeitsgruppe, Beispiele aus oder Einblicke in die aktuelle Arbeit etc.

Alle Beiträge bitte im Format DOC oder ODT; Fotos als JPG (min 300 dpi).
Die Redaktion behält sich vor, Beiträge redaktionell zu bearbeiten und Veröffentlichungen zu terminieren. Verantwortlich für den Inhalt sind die jeweiligen Autorinnen und Autoren der Beiträge.
Für Rückfragen oder Rückmeldungen nutze bitte ebenfalls die o.g. E-Mail-Adresse.
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Was ist der "Heute bei dir"-Prozess?

Der "Heute bei dir"-Prozess ist ein Veränderungsprozess im Bistum Aachen, der zur Beteiligung einlädt. Im gemeinsamen Gespräch zwischen Gläubigen, Experten und kirchlichen Mitarbeitenden werden konkrete Handlungs-Impulse entwickelt, um eine Kirche der Zukunft wahrwerden zu lassen. Der Begriff "Heute bei dir" geht auf die Begegnung Jesu mit dem Zöllner Zachäus zurück, bei welchem Jesus einkehrt. Er drückt das Anliegen aus, als Kirche aktiv auf die Menschen zuzugehen und in ihrer Lebenswirklichkeit einzukehren. 

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Bistum Aachen - Herausgeber: Lenkungsgruppe (V.i.S.d.P.)
Redaktion: Koordinationsbüro & Kommunikation Bistum Aachen
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