Heute bei dir. 
Update
Ausgabe #10 | 13.08.2021

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In aller Kürze:

+++ Sonderkollekte zu Gunsten der Flutopfer am 28./29. August +++
+++ Bischof Helmut Dieser besucht Betroffene in der Eifel +++
+++ Nachgefragt bei Tim Lindfeld,  Referent für Ökumene und interreligiösen Dialog +++
+++ 3 Fragen an Frank Ertel über die Tage nach der Flut  +++
+++ Tag der Notfallseelsorge am 2. Oktober +++
+++ GdG-Wahl-Kandidatin vorgestellt +++

+++ Ausblick: Beiträge erbeten bis 20.08. +++

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Liebe Leserin, lieber Leser,

 
am Samstag, dem 28. August, steht der Hohe Dom zu Aachen ganz im Zeichen des Gedenkens an die Opfer der Flutkatastrophe. Die Evangelische Kirche Deutschlands, die Deutsche Bischofskonferenz und die in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen zusammengeschlossenen Kirchen laden zu einem ökumenischen Gottesdienst ein, in dessen Anschluss Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine Ansprache halten wird. Aachen, so die Begründung der Einladenden, stehe für eine zentrale Lage in Europa und biete deshalb die Möglichkeit, auch der Opfer in den Niederlanden, Belgien und Luxemburg zu gedenken. Der Gottesdienst wird ab 10 Uhr im ZDF übertragen und über die Deutsche Welle auch innerhalb Europas und nach Asien ausgestrahlt. Erwartet werden 220 Gäste.
Im Mittelpunkt stehen die Betroffenen, Helferinnen und Helfer, Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger. Diese Stunde bietet ein sichtbares Zeichen des Innehaltens, der Anteilnahme, des Trostes und der Ermutigung, Kraft und Hoffnung nicht aufzugeben. Die Unterstützung bleibt notwendiger denn je. An diesem Gedenk-Wochenende ruft das Bistum Aachen zu einer Sonderkollekte für die Flutopfer in allen Kirchengemeinden auf. In den aufgelegten Hilfsfonds sind bislang 330 000 Euro gespendet worden. Eine stattliche Summe, die über die Caritas zügig ausgezahlt wird. Und auch zwischen den Gemeinden zeigt sich gelebte Solidarität. So sind allein in Kornelimünster bislang 100 000 Euro eingegangen. Allen Spenderinnen und Spendern sagen wir an dieser Stelle
HERZLICHEN DANK,

Ihre
 
Marliese Kalthoff  

 
Die Flutkatastrophe in unserem Bistum.
Sonderkollekte für die Betroffenen.
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Angesichts der dramatischen Hochwasser-Katastrophe plant das Bistum Aachen für das Wochenende, 28. und 29. August, eine bistumsweite Sonderkollekte zugunsten der Flutopfer. Alle 326 Pfarreien der Diözese beteiligen sich an der Solidaritätsaktion. „Das Wasser ist verschwunden. Doch die wirklichen Folgen sind immer noch nicht absehbar. Menschen trauern um ihre Angehörigen, stehen vor den Trümmern ihrer Existenz. Wir als Kirche wollen ihnen ganz konkret weiterhelfen“, betont Generalvikar Dr. Andreas Frick.

Ein Poster zur Bewerbung der Kollekte in Schaukasten, Gemeindezentrum etc. sowie Banner, die Sie auf Ihrer Homepage und in den sozialen Netzwerken benutzen können, finden Sie unter dem Link unten.
Zu den Plakaten und Bannern
Solidaritätsfonds.
Um den Menschen schnell und unbürokratisch zu helfen, hat das Bistum Aachen einen Solidaritätsfonds für vom Hochwasser betroffene Kinder und Familien eingerichtet.

Bis Donnerstag sind 330 000 Euro in den Solidaritätsfonds eingezahlt worden. Dies ist eine herausragende Summe, für die wir uns bei allen Spenderinnen und Spendern bedanken wollen. Mit ihrem wichtigen Beitrag helfen Sie den Menschen in den Hochwassergebieten, die zum Teil ihre gesamte Existenz in den Fluten verloren haben. 

Weiterhin gespendet werden kann auf das hier angegebene Konto der Pax-Bank oder direkt online:

IBAN: DE72 3706 0193 1000 1000 60
BIC:GENODED1PAX.
Jetzt spenden
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Bischof Helmut Dieser besucht Flutgebiete
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„Ich konnte es nicht mehr aushalten, nicht vor Ort zu sein.“

Bischof Dr. Helmut Dieser hat die Genesungsphase nach seinem Krankenhausaufenthalt für wenige Stunden unterbrochen, um sich persönlich ein Bild vor Ort von den Zerstörungen in der Eifel zu machen.
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Schnelle und praktische Hilfe. 
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Erste Hilfsaktion in der Eifel 

Gerade einmal drei Tage nach dem Spendenaufruf des Katholikenrates und der GdGs in der Region Krefeld-Meerbusch konnte bereits eine erste Hilfsaktion in der Eifel gestartet werden. Vom Krisenstab in Erftstadt wurde für den 28. Juli die Notfallseelsorge Dortmund angefordert. Dieser Ruf ereilte auch den pastoralen Mitarbeiter, Stefan Gumbiowki, im Büro der Regionen Krefeld und Viersen Kempen am Dionysiusplatz. Der vor Ort eingesetzte Notfallseelsorger ermittelte sofort den dringend notwendigen Bedarf. Unterstützt wurde die Aktion auch von der Initiative „Das tägliche Brot“ der Katholischen Kirchengemeinde Papst Johannes XXIII. durch die Bereitstellung eines Anhängers.
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Nachgefragt. 
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Tim Lindfeld, 

ist seit dem 1. Mai Referent für Ökumene und interreligiösen Dialog im Bistum
Aachen und an der liturgischen Vorbereitung des ökumenischen Gedenkgottesdienstes für die Opfer der Flutkatastrophe am 28. August im Hohen Dom zu Aachen beteilgt.
Am 28. August findet der ökumenische Gedenkgottesdienst für die Opfer der Flutkatastrophe statt. Welche Anforderungen muss eine ökumenische Liturgie erfüllen, wenn es vor allem darum gehen soll, die Perspektive der Betroffenen einzunehmen?
Meine Erfahrung aus der ökumenischen Vorbereitungsgruppe für die Liturgie ist, dass alle Beteiligten mit hoher Sensibilität an die Aufgabe herangehen. Wir hoffen und tun alles dafür, dass der Gottesdienst Betroffenen eine geistliche Hilfe sein kann. Eine besondere Hilfe bieten die involvierten Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger. Aber wir haben auch sehr schnell festgestellt, dass Betroffene nicht nur die unmittelbaren Katastrophenopfer, sondern auf verschiedene Weise wir alle sind.

Das Attribut „ökumenisch“ meint ursprünglich nicht etwas, was nur die Kirchen betrifft, sondern das, was alle Welt angeht – natürlich in den Grenzen einer jeweils bestimmten politischen Realität. Es kommt Gott sei Dank nicht oft vor, dass wir hierzulande internationale Anteilnahme und Hilfe aufgrund von Naturkatastrophen erfahren. Wenn man für die liturgische Feier die Betroffenen nicht nach konfessionellen Gesichtspunkten sondieren will, dann ist wohl ein ökumenischer Gottesdienst einem solchen nationalen Gedenken angemessen. Die Einladenden sind die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland, die Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelische Kirche in Deutschland. Von ihnen wurde der Dom in Aachen bewusst als Symbol für die grenzüberschreitende Notlage gewählt. So wie beim Gedenkgottesdienst für die Verstorbenen der Covid-Pandemie am 18. April in der Berliner Gedächtniskirche soll es auch im Hohen Dom zu Aachen jüdische und muslimische Klagerezitationen geben.

Nichtsdestoweniger handelt es sich um einen christlichen Gottesdienst, denn eine andere Hoffnung als die des Evangeliums können wir nicht teilen. Die Liturgie bietet Raum und Zeit, im Angesicht Gottes Gemeinschaft in Klage und Zuspruch zu erleben. Und das geschieht keineswegs nur durch fromme Worte. Mich fasziniert besonders die Musik. Sie vermag sowohl den Gottesdienst in seiner eigenen Dramaturgie zu begleiten als auch die nötige Abgrenzung und Brücke zur anschließenden Ansprache des Bundespräsidenten zu bilden.
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3 Fragen an...
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Frank Ertel,

Pfarrer, Leiter Telefon-Seelsorge Aachen/Eifel, Coach, war als Fachberater der Städteregion für die Psychosoziale Notfallversorgung der Bevölkerung während der Flutkatastrophe im Einsatz.
Wie haben Sie die Tage nach der Flutkatastrophe erlebt? Gab es in ihrer Tätigkeit als Notfallseelsorger jemals ein vergleichbares Ereignis dieser Größenordnung?
Für die Notfallseelsorge in Aachen und für mich gab es kein auch nur annähernd vergleichbares Ereignis. Wir haben mit 117 Seelsorgerinnen und Seelsorgern rund 2 500 Seelsorgestunden in den vergangenen vier Wochen geleistet. Viele von uns sind bis an die Belastungsgrenzen gegangen. In vielen Situationen war es aber auch schön zu erleben, wie viel Vertrauen den Mitarbeitenden in den „Lila Westen“ entgegen gebracht wurde.

Sie sprechen in ihrem aktuellen Podcast mit dem Titel „Katastrophe“ davon, dass die Menschen das Vertrauen verloren hätten. Worin zeigte sich diese Beobachtung genau?
Wer morgens aus dem Haus geht, vertraut ja darauf, die Wohnung am Abend noch in jenem Zustand vorzufinden, wie er sie morgens verlassen hat. Damit meine ich das Vertrauen in das Leben an sich; eine Art von Vertrauen, das wir von Anfang an quasi mit der Muttermilch aufgesogen haben. Diesen Zustand eines Grundvertrauens hat die Flutkatastrophe durch die immensen Schäden in den betroffenen Regionen massiv erschüttert. Mich berühren die alten Menschen, die fassungslos dasitzen und vielleicht alles verloren haben, was sie besitzen. Hierzu zählen auch Erinnerungsstücke aus ihrer Kindheit zum Beispiel. Diese Verluste sind auf der materiellen Ebene überhaupt nicht auszugleichen. Ich mache mir vor allem Sorgen, wenn die Zeit des unmittelbaren Aufräumens erst einmal vorbei sein wird. Je ruhiger es dann im Außen sein wird, desto unruhiger werden die Menschen im Inneren sein. Von daher bin ich zufrieden, dass wir in den kommenden Wochen in Eschweiler und Stollberg jeweils eine neue Beratungsstelle für Menschen mit traumatologischen Belastungen eröffnen können.

Die Notfallseelsorge stand in den vergangenen Wochen stark im Fokus; sowohl bei den Betroffenen als auch in der medialen Berichterstattung. Haben Sie den Eindruck, dass ihr „Da sein“ als ein Angebot der Kirchen wahrgenommen wird oder spielt dies eher eine untergeordnete Rolle?
Zunächst einmal wird unser Angebot als ein Angebot der Hilfe, der Unterstützung und der Solidarität wahrgenommen. Das Wichtigste war, dass wir da waren. Notfallseelsorge ist ein Angebot, das sich an alle Menschen richtet und nicht ausschließt. Wir fragen nicht nach der Zugehörigkeit der Kirche. Wo Not ist, da helfen wir. Ich denke, dass die Notfallseelsorge schon als Angebot der Kirchen wahrgenommen wird. Wir haben zumindest gemerkt, dass wir im Gegensatz zu manchen Spontanhelfern nicht erst klar stellen mussten, dass wir nicht von irgendeiner Sekte sind. Ja, auch das hat es gegeben. Am Verhalten der Menschen ist aber abzulesen, dass sie auf die Kirche setzen und sich Hilfe erhoffen.
Podcast hören
Die Gute Nachricht.
St.-Antonius Hospital : Weitere Klinik-Ambulanzen geöffnet

Wie geplant haben weitere Ambulanzen des St.-Antonius-Hospitals (SAH) ihre medizinische Versorgung wieder aufgenommen. Das Haus ist zuversichtlich, dass neben den bisher verwendeten Hotline Rufnummern auch die reguläre Erreichbarkeit per Telefon in Kürze wieder gegeben sein wird. In der Onkologischen Ambulanz sind Therapien bereits seit Montag, den 9. August, möglich. Eine telefonische Voranmeldung während der Ambulanzzeiten unter 0152 - 04 98 94 43 ist zwingend erforderlich für die Planung und Organisation. Für Rezepte bittet die Klinik, die Telefonnummer 0152 - 24 34 88 35 zu wählen.

Ebenfalls seit dem 9. August hat das EuregioRehaZentrum (ERZ) sein Angebot für Heilmittel-Maßnahmen wie Krankengymnastik, Ergotherapie, Fango und Massagen wieder hochgefahren. Ab sofort können über die Telefon-Hotline 0160 - 98273780 von Montag bis Freitag zwischen 8:00 Uhr und 17:30 Uhr Termine vereinbart werden. Das ERZ ist vorläufig nur über den Seiteneingang Englerthstraße erreichbar. Die Anmeldung befindet sich im 2. Obergeschoss, erreichbar über das Treppenhaus. Auch das Team von Med360° kann seit Montag wieder eine radiologische Grundversorgung für die bislang geöffneten Kliniken des SAH anbieten. Hier wird ebenfalls um Verständnis gebeten, dass bis zum völlig reibungslosen Betrieb noch ein wenig Zeit vergehen wird und derzeit nur über die Telefonnummer 02171 – 7272-0 Untersuchungen und Termine vereinbart werden können.

Die Dialyse ist bereits seit Samstag, dem 7. August, wieder geöffnet. Die Telefonnummer für Rückfragen und Termine: 02403 - 76 - 16 30.
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Es ist alles vorbereitet: das Team der Onkologischen Ambulanz um PD Dr. Peter Staib hat am vergangenen Montag wieder mit der therapeutischen Versorgung begonnen. Foto:  SAH/Santosi
Raumrauschen.
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Radikal und ehrlich 

„Angesichts solcher Leiderfahrungen und humanitären Katastrophen habe ich keine Worte mehr“: Mit diesem Satz beschreibt Anja Biroth ihre Sprachlosigkeit in einem ganz persönlichen Beitrag zur Flut auf dem Blog „Raumrauschen“. Gerade in dieser Extremsituation erlebe sie die Machtlosigkeit der Worte. Klein, machtlos, vergänglich und ganz bescheiden kam sich die Autorin vor, als sie im Ahrtal beim Aufräumen mithalf.
Zum Blog
Geistlicher Impuls.
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Sehnsucht

sehnen suchen

träumen hoffen in die ferne schweifen

sich fallen lassen

neues wagen grenzenlos

geborgen sein

in DIR

Angela Müller, geistliche Begleitung im „Heute bei dir“ Prozesses 
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Zitat der Woche:
 
„Ich bin sehr dankbar, dass ich neben den vielen schmerzlichen Schilderungen von Leid, Tod und verstörenden Überwältigungserfahrungen auch so viel gehört habe vom Zusammenhalt der Menschen und vom Mut, den Ängsten und Zweifeln zu trotzen, von Trost und großer Tapferkeit!“

Bischof Helmut Dieser während seines Besuchs der Hochwassergebiete
Aus dem Bistum. 
GdG-Wahl am 6./7. November. 
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„Der Glaube ist jedes Engagement wert!“

Seit vier Jahren engagiert sich Dr. Dagmar Monteiro-Pai im Rat der GdG Aachen-Nordwest. Ein solches Engagement ist in diesen bewegten Zeiten nicht selbstverständlich. Doch für die 56-Jährige bedeutet ihr Ehrenamt im GdG-Rat, dass sie den Glauben in der Gemeinde, direkt vor Ort, lebendig und erlebbar macht.  „Ich erlebe Kirche im Umbruch. Nicht mehr von oben herab, sondern gemeinsam mit Haupt- und Ehrenamtlichen. Ich erlebe sehr viele engagierte Gemeindemitglieder, aber auch die zunehmende Schwierigkeit, die Menschen zu erreichen, da Gemeindeleben bei immer mehr Menschen nicht mehr zur Routine gehört und nun durch Corona ganz ausgebremst wurde“, erzählt Dr. Dagmar Monteiro-Pai.
Die GdG Aachen-Nordwest besteht aus sechs Pfarreien. Diese verschiedenen Gemeinden zusammenzuführen – für Dagmar Monteiro-Pai ein besonders spannendes und herausforderndes Thema im Rahmen ihrer Arbeit für den GdG-Rat. Die GdG nennt sich seit 2019 „GdG grenzenlos". Die Kirchen der Pfarren werden durch den „Grenzpfad“ verbunden. Was sich die 56-Jährige für ihre Kirche vor allen Dingen mit Blick auf die anstehen Veränderungen wünscht? „Ich wünsche mir weiter genügend Hauptamtliche, die die Zeit und den Hintergrund haben, Kirche lebendig zu halten. Und dass diese ihre Kompetenzen mit Ehrenamtlichen teilen. Dass die Stimme der Basis ernst genommen wird. Dass Ressourcen genutzt werden. Dass wertvolles Bestehendes erhalten bleibt und auch neue Ideen verwirklicht werden können.“
Wenn am 6. und 7. November die GdG-Wahlen und Kirchenvorstandswahlen im Bistum Aachen stattfinden, wird auch Dr. Dagmar Monteiro-Pai wieder auf der Kandidatenliste stehen. „Ich engagiere mich, weil ich...

  • denke, dass es ohne das Engagement von Gemeinde nicht weiter gehen kann und ich gerne meinen Beitrag dazu leisten möchte. 
  • denke, dass der Glaube jedes Engagement wert ist!
  • die Möglichkeit sehe, Glaube zu leben und Gemeinde aktiv zu formen. 
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Also:

Auch Eure Stimme zählt! Ihr könnt das Gemeindeleben vor Ort und alle anstehenden Veränderungen entscheidend mitprägen und gestalten. Nutzt die Chance: entweder, indem ihr von eurem Wahlrecht Gebrauch macht oder aber sogar aktiv im GdG-Rat bzw. einem anderen Gremium mitarbeitet.
Mehr Informationen
Vorgestellt. 
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(v.l.): Mit Anne Jodat, Marc Picard (beide Duales Studium BWL Praxis Plus) und Anna Menke (Verwaltungsfachangestellte) sind am 2. August drei junge Menschen in ihre Ausbildung beim Bistum Aachen gestartet. Ausbildungskoordinatorin Joana Mackiewicz begrüßte den neuen Führungsnachwuchs. Beginnend mit diesem Newsletter stellen sie sich in ihren eigenen Worten vor. 
Ich bin Marc Picard, 18 Jahre alt, und Abiturient des Bischöflichem Pius-Gymnasiums in Aachen. Am 1. August habe ich ein duales BWL-Studium beim Bistum Aachen angefangen und konnte in meiner ersten Woche schon zahlreiche positive Erfahrungen sammeln. Alle anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bistums sind sehr freundlich, liebevoll und helfen bei Problemen jeglicher Art. Das Bistum als Arbeitgeber kam für mich in sofern in Frage, da ich aus einer gläubigen Familie komme, ich selber kirchlich engagiert bin und eine Bischöfliche Schule besucht habe. Zurzeit bin ich im Koordinationsbüro des „Heute bei dir“ Prozesses, das sich mit allen Angelegenheiten des Veränderungsprozesses beschäftigt. In meiner weiteren Ausbildungs- und Studienzeit werde ich die übrigen Abteilungen des Bistums Aachen kennenlernen. Ich freue mich auf die kommende Zeit, das Kennenlernen neuer Kolleginnen und Kollegen und vieler, interessanter Arbeitsinhalte.
Tag der Notfallseelsorge
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 „Die größte Macht der Gewalt ist die erzeugte Hilflosigkeit“

Der Tag der Notfallseelsorge nimmt in diesem Jahr das Thema Häusliche Gewalt in den Fokus. Die Fachtagung ist am Samstag, 2. Oktober, in Mönchengladbach geplant. „In den letzten Monaten sind Fälle psychischer wie physischer Gewalt stärker in den gesellschaftlichen Fokus gerückt. Während Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdienst immer wieder mit ‚Häuslicher Gewalt‘ konfrontiert werden, ist das Thema für Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger eher selten die Einsatzindikation für eine Akutbetreuung. Gleichwohl sehen sich Notfallseelsorger auf vielfältige Weise mit der Thematik konfrontiert und herausgefordert “, heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung. Der Tag der Notfallseelsorge will von daher die unterschiedlichen Facetten des Themas ebenso beleuchten, wie die Möglichkeiten und Grenzen in der akuten Betreuungssituation ausloten. Dr. Thomas Beck wird den Tag mit einem Vortrag über die „Ursachen und psychologische Folgen von häuslicher Gewalt“ eröffnen. Anmeldung sind noch bis zum 4. September möglich. 
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Tag der Ehejubiläen 
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Ehejubilare aufgepasst: wer in diesem oder im vergangenen Jahr ein Ehejubiläum gefeiert hat, ist am Samstag, 11. September, zu einem Gottesdienst im Aachener Dom eingeladen. Beginn ist um 11:15 Uhr. Im Laufe des Gottesdienstes haben alle Jubiläumspaare die Möglichkeit, sich von Bischof Dr. Helmut Dieser, Generalvikar Dr. Andreas Frick oder Domprobst Rolf-Peter Cremer segnen zu lassen. Aufgrund der Corona-Situation sind insgesamt 100 Paare im Kirchenraum zugelassen. Weitere 25 können im Hochmünster teilnehmen (Achtung: nicht barrierefrei). Wer sich noch anmelden will: Im Moment ist noch für zehn Paare im Kirchenraum und für weitere 25 Paare im Hochmünster Platz. Interessenten melden sich per E-Mail oder telefonisch unter: 0241- 452 -541
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Aus dem Synodalen Weg. 
Social Entrepreneurship
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Voneinander erzählen und Mut machen 

Mit dem Thema „Social Entrepreneurship“ haben die „Fuck Up Stories Aachen“ im Juli erstmals wieder vor Publikum und nicht nur in einer virtuellen Ausgabe stattgefunden. Bei der Veranstaltung geht es um Geschichten, „die das Scheitern selber auch salonfähig machen, indem man sich voneinander erzählt, wie man da durchgekommen ist, was man daraus gelernt hat und es macht gleichzeitig auch Mut“, so Miriam Daxberger, Pastoralreferentin im QuellPunkt Aachen und Mit-Organisatorin der Reihe. „Social Entrepreneurship“: das steht für wirtschaftlich unabhängige Unternehmen und Projekte, die sich an den Social Development Goals orientieren; und das sowohl bei ihren Produkten als auch in der Führung des Unternehmens. Die Motivation des QuellPunkts, gerade bei diesem Thema mitzuarbeiten, ist die Frage, auf welchem Wertefundament die Arbeit steht, um gesellschaftlich relevante Probleme zu lösen. Am 1. Dezember ist eine weitere Ausgabe, dann unter dem Titel findet „Hochschul_Edition“, geplant.
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Was ist der "Heute bei dir"-Prozess?

Der "Heute bei dir"-Prozess ist ein Veränderungsprozess im Bistum Aachen, der zur Beteiligung einlädt. Im gemeinsamen Gespräch zwischen Gläubigen, Experten und kirchlichen Mitarbeitenden werden konkrete Handlungs-Impulse entwickelt, um eine Kirche der Zukunft wahrwerden zu lassen. Der Begriff "Heute bei dir" geht auf die Begegnung Jesu mit dem Zöllner Zachäus zurück, bei welchem Jesus einkehrt. Er drückt das Anliegen aus, als Kirche aktiv auf die Menschen zuzugehen und in ihrer Lebenswirklichkeit einzukehren. 

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Bistum Aachen - Herausgeber: Stabsabteilung Kommuniaktion (V.i.S.d.P.)
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