Heute bei dir. 
Update
Ausgabe #14 | 08.10.2021

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In aller Kürze:

+++ Bischofssynode, Synodaler Prozess, Synodaler Weg – was ist eigentlich Synodalität? +++
+++ Stimmen zur Synodalversamlung +++
+++ Geistlicher Impuls: Die Frucht des Weinstocks +++
+++ Kurs: Gesprächstraining für Paare +++
+++ Sternsinger: Mehr als 1 Million gesammelt  +++
+++ Projekt „Schwein haben“ ging an den Start +++
+++ Verfahren gegen Refugio e.V. eingestellt +++

+++ Ausblick: Beiträge erbeten bis 15.10. +++

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Liebe Leserin, lieber Leser,

 
Große Eröffnung, hohe Erwartung: Am Sonntag wird Papst Franziskus in Rom die Bischofssynode feierlich eröffnen, die als dreijähriger weltweiter Prozess geplant ist. "Für eine synodale Kirche: Gemeinschaft, Teilhabe und Sendung" lautet der Titel, der jedem Kontinent und Land überlässt, die Reformthemen für sich zu definieren und zu erarbeiten. Bischof Dr. Helmut Dieser wertet dies als sichtbares Zeichen und Ermunterung, den in Deutschland eingeschlagenen Synodalen Weg auf der Ebene aller Bistümer und den 
Veränderungsprozess "Heute bei dir" im Bistum Aachen konsequent weiterzugehen. Er selbst wird eine Woche später im Hohen Dom zu Aachen in einem Hochamt den Auftakt der Bischofssynode feiern. Mein Kollege Dr. Oliver Schröder hat Texte und Impulse erarbeitet, die zum Download bereit stehen, damit wir im Bistum den Tag gemeinschaftlich begehen können. Wer angesichts der unterschiedlichen synodalen Ansätze nunmehr ein bisschen den Überblick verloren hat, dem möge die Lektüre des Newsletters weiterhelfen.
Bleiben Sie optimistisch und weiterhin engagiert.

Herzlichst,

Ihre
 
Marliese Kalthoff  

 

Aus dem Prozess. 
Synodalversammlung.
Stimmen aus der Synodalversammlung
Symbolbild Statements

Gute Erfahrungen

„Ich habe gute Erfahrungen mit dem Synodalkreis gemacht. Vor den Sommerferien sind wir das erste Mal zusammengekommen, um uns gegenseitig kennenzulernen. Es ist ein spannendes Miteinander und ich bin froh, dass ich in diesem Kreis mitarbeiten darf.“

Hannokarl Weishaupt
Symbolbild Statements

Methode ohne Niederlagen

„Ich schätze besonders am Synodalkreis, dass es eine niederlagelose Methode ist und das Sie uns dazu anhält, konstruktiv zu arbeiten.“



Diözesancaritasdirektor Stephan Jentgens
Symbolbild Statements

Miteinander in Beziehung bringen

„Für mich ist der Synodalkreis unserer Aachener Versuch, die Beziehung von Hierarchie und Synodalität miteinander in Beziehung zu bringen und seine Erfahrung damit zu machen.“ 

Bischof Dr. Helmut Dieser
Symbolbild Statements

Auf Augenhöhe

„Auch wenn wir nur vier Frauen in diesem Kreis sind, fühle ich mich gut aufgehoben und auf Augenhöhe. Ich finde, dass hier viele Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammengekommen sind, die viel Willen und Fachkompetenz zeigen. Auch von den Moderatoren fühle ich mich sehr gut an die Hand genommen mit einer Methode, die mir vorher vollkommen fremd war. Insgesamt bin ich mit einem sehr positiven Eindruck gestartet.“

Katrin Hohmann
Symbolbild Zitate

Nicht alleine

„Meine Erfahrungen sind die, dass wir in einem sehr konstruktiven Kreis sitzen. Ich spüre, dass eine sehr hohe Kompetenz aus ganz verschiedenen Fächern vorhanden ist und dass das gemeinsame Ringen um Worte, um passenden Ausdrücke schon in den ersten Runden zu sehen war. Gleichzeitig auch dieses Gefühl von: ‚wir sind hier nicht alleine‘. Der leere Stuhl, der auch heute wieder symbolisch da ist – der Heilige Geist – trägt mich.“

Rafał Londo
Erläutert.
Synodalität ist nicht gleich Synodalität. Vielmehr erleben wir in den kirchlichen Nachrichten gerade verschiedene Begriffe zum Thema "Synode". Deshalb erläutern wir dies gerne an dieser Stelle. 

Was ist eine Synode?
Der Wortbedeutung nach ist Synode erst einmal eine Versammlung. Quer durch alle Kirchen versteht man darunter ein Gremium aus Vertretern, welche die gesamte Kirche repräsentieren sollen. Auch wenn die Begriffe "Konzil" und "Synode" gerne synonym verwendet werden, bezeichnen sie kirchenrechtlich allerdings zwei unterschiedliche Arten der Versammlung: ersteres ist ein Beschlussgremium, letzteres ein Beratungsorgan. Bei beiden sind Bischöfe automatisch Mitglied. Es können bei einer Synode in der Regel weitere Mitglieder hinzugezogen werden.
Was beudeutet Synodalität?
Synodalität könnte man einerseits als "synodenmäßig" oder "vom Wesen her synodal" übersetzten. Es hat sich aber eingebürgert, dies für Formen zu verwenden, welche nicht nur auf die Versammlung von Bischöfen begrenzt, sondern weitaus partizipativer für Laien gestaltet sind. "Synodalität bedeutet, einen Weg zusammen zu gehen" schreibt deshalb das Zentralkomitee deutscher Katholiken dazu. Solche Prozesse gibt es aktuell auf verschiedenen Ebenen (siehe unten)
Aktuelle Formen von Synodalität

Logo Heute bei dir

Synodale Prozesse
(wie der "Heute bei dir"-Prozess)

(Ebene: Bistum)

Ein synodaler Prozess kann (im Gegensatz zur Synode) von der Wortbedeutung auf allen Ebenen stattfinden – bei uns findet er auf Bistums-Ebene als "Heute bei dir"-Prozess statt. Deshalb wird der Prozess auch als "Gesprächs- und Veränderungsprozess" unter der Beteiligung vieler bezeichnet. Auch gibt es im "Heute bei dir"-Prozess mehrere explizit synodale Gremien:
- den Synodalkreis
- die Synodalversammlung.

Beides sind Gremien bestimmter Vertreter:innen, welche zusammen mit dem Bischof detaillierte Änderungsvorschläge erarbeiten, die der Bischof dann in Kraft setzen kann.
Logo Synodaler Weg

Der Synodale Weg

(Ebene: alle deutschen Bistümer)

Der Synodale Weg ist ein Gesprächsformat für eine strukturierte Debatte innerhalb der katholischen Kirche in Deutschland. Er soll sich vor allem der Aufarbeitung von Themen widmen, die durch die "Missbrauchs-Krise" besondere Beachtung fanden. Deshalb gibt es hier vier Themenforen:
- Macht und Gewaltenteilung
- Priesterliche Existenz heute
- Frauen in Ämtern der Kirche
- Gelingende Beziehungen, Liebe, Sexualität und Partnerschaft.

Bischof Dr. Dieser ist Co-Vorsitzender des letztgenannten Forums.


Logo Weltsynode

Bischofssynode

(Ebene: Weltkirche)

Die Bischofssynode ist als dreijähriger, weltweiter Prozess geplant. Die offizielle Bezeichnung lautet: XVI. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode in Rom zum Thema „Für eine synodale Kirche: Gemeinschaft, Teilhabe und Sendung“. In die verschiedenen Phasen werden die Bistümer, eine Reihe von Organisationen und schließlich die Bischofskonferenzen einbezogen, bevor der Prozess in die eigentliche Bischofssynode im Oktober 2023 in Rom einmündet. Bischofssynoden finden vor allem erst wieder seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) statt. Sie sind ein Beratungsgremium des Papstes und soll ihn bei seinen Leitungsaufgaben unterstützen. Der Papst kann  weitere Mitglieder ernennen; diese müssen keine Bischöfe sein.

Mehr zur Weltsynode finden Sie auch weiter unten im Bereich "Aus dem Bistum"
Vorgestellt.
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In den kommenden, regulären Ausgaben des Newsletters werden wir alle Mitglieder des Synodalkreises einzeln vorstellen. In diesem Newsletter Anna Dolić.
Ich engagiere mich im Synodalkreis, weil...

Ich den "Heute bei Dir"-Prozess für eine Chance halte, Wandel zu gestalten. 

Mit welchen Erwartungen gehe ich in die weiteren Beratungen des "Heute bei dir"-Prozesses?

Ich hoffe, dass wir uns Offenheit bewahren und gut und respektvoll miteinander um gute Lösungen streiten.

Wie sollte eine synodale Kirche im Bistum Aachen meiner Meinung nach in Zukunft aussehen?

Eine synodale Kirche muss Diskurs "können", es muss Platz für konstruktive Auseinandersetzungen geben, in denen gute Argumente und keine Hierarchien entscheidend sind. 


Multiplikatoren.
Zu Gast bei den Mitarbeitenden des Verwaltungszentrums Aachen
 
Auf Anfrage der Mitarbeitenden des Verwaltungszentrums Aachen fand am 23. September 2021 im Katechetischen Institut des Bistums ein Beratungstreffen der Multiplikatoren zum „Heute-bei-Dir“-Prozess statt. 20 Mitarbeitende des VWZ nahmen an der zweistündigen Info-Veranstaltung teil. Ziel dieses Treffens war es, die VWZ – Mitarbeitenden auf den neuesten Stand des synodalen Gesprächs- und Veränderungsprozesses zu bringen und den Blick in die Zukunft zu lenken. Im Fokus stand die Präsentation der Ergebnisse der 8 Basis-AGs:
  • Gottesdienst, Gebet, Katechese
  • Orte von Kirche
  • Weiterentwicklung pastoraler Räume
  • Willkommens- und Kommunikationskultur
  • Geschlechtersensible Haltung
  • Diakonische Verantwortung
  • Leben und Glauben von Jugendlichen und jungen Erwachsenen
  • Charismen-Orientierung im Ehrenamt
 Besonders interessiert zeigten sich die Verwaltungsmitarbeitenden an dem Thema „Weiterentwicklung pastoraler Räume“, da hier die Kernaufgaben des VWZ berührt werden. Die Basis-AG 3 beschreibt in ihrem Abschlussbericht drei Szenarien zur möglichen Weiterentwicklung pastoraler Räume der Zukunft. Klar ist, dass jedes Szenarium und die damit verbundenen Veränderungen verwaltungstechnisch einen großen Aufwand bedeuten und Ressourcen benötigt werden. Viele Fragen, Befürchtungen und Ängste, aber auch Hoffnungen konnten bei dem Treffen offen thematisiert werden. Wichtig für die VWZ-Leitung und deren Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ist, dass sie frühzeitig in die Mitarbeit an der Umsetzung und Weiterentwicklung der pastoralen Räume der Zukunft einbezogen werden.Diese Herausforderungen nehmen die VWZ-Mitarbeitenden gerne an. 

Für die Multiplikatoren
Mathias Dederichs                                                                                                                 
Mixbecher. 
Bild Mixbecher
„Den Kirchenraum stimmen“.

Über die Zukunft der Kirchengebäude wird bereits jetzt viel diskutiert. Können Sie instandgehalten werden, wenn die Ressourcen schwinden und kaum noch Gottesdienste darin stattfinden? Oder kommt eine Umnutzung in Frage, mit der der christliche Auftrag auf andere Weise erfüllt werden kann? Beim Mixbecher der Innovationsplattform wurde über diese Fragen diskutiert und erfolgreiche Projekte vorgestellt. Inspiriert wurden die Teilnehmenden dabei vor allem durch Mario Haunhorst (Homepage). Der Osnabrücker Künstler entwickelt Licht- und Raumkonzepte für Kirchengebäude. Sie reichen von Beleuchtungslösungen bis zu Kunstinstallationen. So entwarf er zum Jubiläum der St. Dionysius-Kirche in Rheine eine riesige Schaukel mitten im Kichenschiff.

Haunhorst möchte „Gemeinden Werkzeuge an die Hand geben, mit denen sie den Kirchenraum gestalten können. Das Licht kann wie ein Instrument sein, mit dem der Raum ‚gestimmt‘ werden kann.“ Haunhorst betonte die dreifache Dimension von Kirchenräumen. Sie seien heilige Räume, soziale Räume und Räume der Kunst und Kultur. Er warb dafür, Kirchenräume zunächst auf sich wirken zu lassen, bevor über die konkrete Nutzung nachgedacht wird. Die Architektur und künstlerische Form von Kirchen habe je nach Epoche andere Aussageabsichten und transportierten andere Kirchenbilder. Spannend wird der Besuch einer Kirche laut Haunhorst aber vor allem dann, wenn der Besucher nicht mit vorgefertigten Schablonen in den Kirchenraum geht, sondern den Wirkungen, die der Raum auf ihn hat, auf den Grund geht.

Eine besondere Herausforderung bedeutet für diesen Ansatz die Mehrfachnutzung einer Kirche. Hier stellt sich die Frage, in welchem Verhältnis architektonisches Konzept und funktionale Umnutzung zueinander stehen. Mit der Kitakirche St. Bonifatius in Düren und dem in eine Kirche eingebauten sozial-kulturellen Gemeindezentrum Mariä Empfängnis in Willich wurden im Anschluss genau solche Projekt der Teilumnutzung von Kirchen aus dem Bereich des Bistums Aachen vorgestellt. Egal ob künstlerische Akzentsetzung oder völlig Neunutzung: Der frühzeitige Einbezug der Verantwortlichen und Interessierten vor Ort ist wesentliche Voraussetzung für das Gelingen solcher Projekte, die in den kommenden Jahren wohl viele kirchlich Engagierte noch verstärkt beschäftigen dürften. 

Christian Schröder 

Hinweis: Der nächste Mixbecher findet am 4. November zum Thema „Synodalität“ statt.

Atempause – Geistlicher Impuls
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Die Frucht des Weinstocks und der menschlichen Arbeit…..

Wie gut kenne ich diese Worte aus der Liturgie,
wie oft habe ich sie schon vernommen.

Ich war im Weinberg und habe mitgearbeitet,
mit meinen Händen,
mit meinem ganzen Körper.
Plötzlich kamen mir die altbekannten Worte in den Sinn.
Plötzlich wurde mir ihre Bedeutung klar:
Es geht um das Geschenk Gottes und um mein Dazutun.
Dann kann daraus etwas ganz Gutes werden,
etwas, dass meinem, dass unserem Leben einen besonderen Geschmack gibt.
Die Frucht des Weinstocks und der menschlichen Arbeit.
Göttliches und Menschliches gehören zusammen,
bedingen einander,
machen das Leben zu etwas Besonderem,
Köstlichem.
Ich bin Mitarbeiterin im Weinstock des Herrn und ich trage Mitverantwortung,
damit aus den wunderbar gewachsenen Früchten,
ein köstlicher Wein werden kann - zur Freunde aller.

Ich musste in den Weinberg gehen, um das ganz neu zu verstehen.
Ich wünsche mir und allen Mitarbeitenden in Gottes Weinberg,
dass wir nicht aufhören zu stauen,
nicht aufhören zu entdecken,
nicht aufhören uns zu freuen an dem Köstlichen,
das Gott für uns bereitet hat und an der Freude,
mitzuarbeiten,
mitzuernten,
was andere gesät und gepflanzt haben,
damit daraus ein Fest wird,
ein Freudenfest für alle Menschen.
Die Frucht des Weinstocks und der menschlichen Arbeit.

Angela Müller, Geistliche Begleitung im „Heute bei dir“-Prozess
Spenden für Betroffene des Hochwassers
Um den Menschen schnell und unbürokratisch zu helfen, hat das Bistum Aachen einen Solidaritätsfonds für vom Hochwasser betroffene Kinder und Familien eingerichtet.

Inzwischen sind mehr als 564 000 Euro in den Solidaritätsfonds eingezahlt worden. Dies ist eine herausragende Summe, für die wir uns bei allen Spenderinnen und Spendern bedanken wollen. Mit ihrem wichtigen Beitrag helfen Sie den Menschen in den Hochwassergebieten, die zum Teil ihre gesamte Existenz in den Fluten verloren haben. 

Weiterhin gespendet werden kann auf das hier angegebene Konto der Pax-Bank oder direkt online:

IBAN: DE72 3706 0193 1000 1000 60
BIC:GENODED1PAX.
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Aus dem Bistum. 
Bischofssynode.
Bild Bischofssynode

Tag der Weltsynode in unserem Bistum am 17. Oktober

Nach der Eröffnung durch Papst Franziskus in Rom soll die diözesane Phase des weltweiten synodalen Weges auch in allen Bistümern weltweit eröffnet werden. Da die aktuelle Situation nach wie vor keine großen zentralen Feiern ermöglicht, wird Bischof Dr. Helmut Dieser im Aachener Dom die Eucharistie feiern und lädt alle, die daran nicht teilnehmen können, ein, das Anliegen der Synode in den Gottesdiensten des Bistums aufzugreifen. Das Pontifikalamt im Aachener Dom beginnt am Sonntag, 17. Oktober um 11:45 Uhr.

Impulse und Material, um die Bischofssynode vor Ort zu begleiten, finden sich hinter folgendem Link:
Zu den Impulsen und Materialien
Sternsinger.
Symbolbild Sternsinger

Außergewöhnlich viele Spenden in außergewöhnlichen Zeiten

Die Sternsinger haben trotz Corona-Pandemie und Lockdown ein herausragendes Sammelergebnis erreicht. Bei der 63. Aktion Dreikönigssingen sammelten die Mädchen und Jungen rund 38,2 Millionen Euro (exakt: 38.215.497,73 Euro). Das sind 78 Prozent im Vergleich zu 49,3 Millionen Euro, die im Jahr 2020 zum gleichen Zeitpunkt gezählt wurden. Im Bistum Aachen haben sich 200 Gemeinden und Gruppen an der Aktion beteiligt und mehr als 1 Million Euro gesammelt. Seit dem Start der Aktion 1959 kamen insgesamt rund 1,23 Milliarden Euro zusammen. Mehr als 76.500 Projekte für benachteiligte Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa konnten damit seit Beginn der weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder unterstützt werden. Das Bistum Aachen dankt allen Sternsingern und Begleitenden für das überragende Engagement unter schwierigen Bedingungen.
Benefizwallfahrt.
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80 Kilometer in unter 24 Stunden gewandert für den guten Zweck

Können Sie sich vorstellen 80 Kilometer in 24 Stunden, ohne Schlafpause, durchzuwandern? Zehn Pilgerinnen und Pilger aus der Region Aachen, der Eifel und dem Kreis Heinsberg haben dies in die Tat umgesetzt und sind auf Initiative von Brudermeister Michael Müller (St. Blasius Schützenbruderschaft Kinzweiler) vom Kölner zum Aachener Dom gepilgert. Zweck: Spenden sammeln für den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Region Aachen. Zum jetzigen Zeitpunkt sind bereits rund 4.000 Euro zusammengekommen. Spenden sind aber noch weiterhin bis zum 31. Oktober möglich.

Spendenkonto: St. Blasius Schützenbruderschaft,
IBAN DE29 3936 2254 2101 4910 40,
Kennwort: Benefizwallfahrt.

Der Gesamtspendenbetrag soll im November offiziell dem Hospizverein übergeben werden.

Die letzte Etappe der Benefizwallfahrt begann in Verlautenheide. Hier stieß Barbara Ebbinghaus-Lennartz vom Hospizverein dazu und lief gemeinsam mit der Pilgergruppe die letzten Kilometer bis zum Aachener Dom. Dort wurden alle von Familienangehörigen sowie der Bundesministerin a.D. Ulla Schmidt, Bürgermeisterin der Stadt Aachen Hilde Scheidt sowie dem Domvikar Dr. Peter Dückers empfangen. Nachdem alle die letzten Pilgerstempel erhalten hatten, wurde in den Aachener Dom eingezogen und in der Nikolauskappelle ein kleiner Abschlusssegens-Gottesdienst gefeiert.

Am Ende standen 80,02 Kilometer in 23,25 Stunden zu Buche.

Gesprächstraining. 

EPL®-Gesprächstraining für Paare

In einer Partnerschaft geht es um Gemeinsamkeiten und Rücksichtnahme. Um eine gesunde Mischung aus Sich-Mitteilen und Dem-anderen-Zuhören. Um eine Kombination aus Bestärkung und Kritik. Glückliche Paare haben ein Geheimnis. Sie können „gut“ miteinander reden. Das klingt einfach. Doch bei heiklen Themen oder unter Stress kochen die Emotionen schnell über; ein Wort gibt das andere, und schon hängt der Haussegen schief. Wie es besser geht, können Paare in einem EPL-Gesprächstraining lernen: sich so auszudrücken, dass das Gemeinte richtig ankommt, so zuzuhören, dass man/frau besser versteht, was der/die andere meint.

Das Helene-Weber-Haus bietet am Samstag und Sonntag, den 6. und 7. November, im katholischen Pfarrheim St. Katharina, Forster Linde 3, in Aachen, ein solches Training (Kurs -Nr. 21 -981005A) zwischen 10 und 17 Uhr an. Die Kursleitung haben Nicole Weiden-Luffy und Michelle Engel, Gemeindereferentinnen und Trainerinnen für EPL-/KEK-Gesprächstrainings, inne.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Diana Emmelheinz unter der Telefonnummer 0241-452-379. Anmeldungen sind unter anmeldung@heleneweberhaus.de möglich.
Verfahren eingestellt. 

Verfahren gegen Mitarbeiter von Refugio e.V. vorzeitig eingestellt

„Mit großer Freude und Genugtuung nehmen wir zur Kenntnis, dass das Verfahren gegen unseren Mitarbeiter vorzeitig eingestellt worden ist“, so Andrea Genten, Martin Hilgers und Erik Sauer, Vorstand von Refugio e. V., dem Trägerverein des Café Zuflucht. Refugio e. V. hatte die Eröffnung des Verfahrens in einer öffentlichen Stellungnahme vom 2. Juli dieses Jahres ausdrücklich begrüßt und erklärt, dass man darauf vertraue, dass in dem anstehenden Verfahren Recht gesprochen werde. „Dies ist nun geschehen. Mit der vorzeitigen Einstellung des Verfahrens konnte unser Mitarbeiter von den erhobenen Vorwürfen entlastet werden. Seine persönliche und professionelle Integrität wurde durch das Gericht wiederhergestellt. Dafür unser ausdrücklicher Dank an das Gericht“, so der Vorstand von Refugio e.V.

Die Einstellung des Verfahrens erfolgte gegen Geldauflage - nicht zuletzt, weil der betroffene Mitarbeiter seine sich ohne Papiere in Deutschland aufhaltenden Eltern unterstützt und damit juristisch Beihilfe zu „Illegalen Aufenthalt“ geleistet hat. Mittlerweile konnte der Aufenthalt der Eltern legalisiert werden. Bereits vor der Verfahrenseröffnung hatte sich der zunächst erhobene Vorwurf der „kriminellen Schleusung“ als gegenstandslos erwiesen. Im Laufe des Verfahrens wurden darüber hinaus eklatante Mängel bei den Ermittlungen deutlich, die Bundespolizei und Staatsanwaltschaft auf Veranlassung der Ausländerbehörde Aachen durchgeführt hatten.

Im Prozess zeigte sich, dass im Laufe der letzten vier Jahre einseitig und ohne die gebotene Sorgfalt ermittelt worden ist - mit erheblichen Konsequenzen für den betroffenen Mitarbeiter und die gesamte Beratungsstelle Café Zuflucht: Der im Verdacht stehende Mitarbeiter sah sich über diesen langen Zeitraum Vorwürfen ausgesetzt, die seine persönliche und professionelle Integrität in Frage gestellt haben. Persönlich hat ihn das zermürbende Verfahren stark belastetet und auch in seiner beruflichen Tätigkeit erheblich eingeschränkt. „Unser Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Café Zuflucht, die ihm solidarisch und kollegial mit beeindruckender Selbstverständlichkeit den Rücken gestärkt haben“, so der Vorstand von Refugio e. V.  Erst vor wenigen Wochen war die Arbeit des Vereins mit dem Integrationspreis der Stadt Aachen gewürdigt worden (siehe Foto).
Schwein haben. 
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"Schwein haben" ist gestartet – Die Biographie von Ferkel „Frieda“ verfolgen 

Niedlich sieht „Frieda“, das Ferkel, mit seiner rosa Haut und dem kurzem Ringelschwanz aus. Es wurde am 23. September auf dem „Stautenhof – Mein Biohof“ in Anrath geboren, hat elf Geschwister, ist weiblich und gesund. Dies und mehr erfuhren die Teilnehmer bei der Auftaktveranstaltung des Projekts „Schwein haben“ in der Citykirche Alter Markt in Mönchengladbach und sahen zum ersten Mal Fotos von „ihrem“ Ferkel. Rund ein Jahr werden sie sowie weitere Interessenten, die jederzeit hinzustoßen können, das Schwein „Frieda“ von der Aufzucht bis hin zu seiner Schlachtung verfolgen und begleiten.

Das Projekt „Schwein haben“ wendet sich an Jung und Alt, Familien, Kinder und Jugendliche, die jederzeit bei einzelnen oder mehreren Projektveranstaltungen einsteigen und mitmachen können. Die nächste Veranstaltung wird eine Exkursion zum „Stautenhof – Mein Biohof“ in Anrath am Samstag, 30. Oktober, um 10 Uhr, bei eigener Anreise sein. Weitere Informationen gibt es auch bei der KAB Diözese Aachen, Telefon 0241-400180 oder dem Büro der Regionen Mönchengladbach und Heinsberg, Telefon 02161-980633.

Autorin: Eva Weingärtner
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Was ist der "Heute bei dir"-Prozess?

Der "Heute bei dir"-Prozess ist ein Veränderungsprozess im Bistum Aachen, der zur Beteiligung einlädt. Im gemeinsamen Gespräch zwischen Gläubigen, Experten und kirchlichen Mitarbeitenden werden konkrete Handlungs-Impulse entwickelt, um eine Kirche der Zukunft wahrwerden zu lassen. Der Begriff "Heute bei dir" geht auf die Begegnung Jesu mit dem Zöllner Zachäus zurück, bei welchem Jesus einkehrt. Er drückt das Anliegen aus, als Kirche aktiv auf die Menschen zuzugehen und in ihrer Lebenswirklichkeit einzukehren. 

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Bistum Aachen - Herausgeber: Stabsabteilung Kommuniaktion (V.i.S.d.P.)
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