Heute bei dir. 
Sondernewsletter - Kompass
 15.10.2021

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In aller Kürze:

+++ Nachlese zur Synodalversammlung in Haus Overbach +++
+++ Vom Zukunftsbild zum Kompass +++
+++ Eine Pastoral der Ermöglichung +++ 
+++ Geistlicher Impuls +++
+++ Frankfurter Beobachtungen +++
+++ Erklärt: Bischofssynode, Synodaler Prozess, Synodaler Weg +++

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Liebe Leserin, lieber Leser,

 
in der digitalen Ära muss sich niemand mehr auf mühselige Wegsuche begeben. Dank ausgefeilter Navigationssysteme lotsen Geodaten in Echtzeit komfortabel ans Ziel. Dem Fahrenden obliegt nur die Auswahl, ob er die schnellste, schönste oder umweltverträglichste Strecke nehmen will. Das Lesen der Landkarte, das Peilen via Kompass überlässt er dem System aus Vermessung der Welt und Algorithmus.

Was liegt also näher, sich einen modernen Peilsender auch für den kirchlichen Veränderungsprozess „Heute bei dir" zu wünschen? Eine verlässliche Ortung der Zukunft und des Weges der kaum Umwege, Steine und Vollsperrungen enthält. Der Wunsch ist verständlich, die Realität eine andere. In einer pluralen Gesellschaft, in der Kirche Freiheit nicht beklagt, sondern bejaht, wie Bischof Dr. Helmut Dieser auf der Synodalversammlung bekräftigt hat,
suggerieren Zukunftsbilder Gewissheiten, die kaum Raum für Diskurs bieten. Der Synodalkreis hat sich deshalb entschieden, für seine Beratungen einen Kompass zu definieren, an dem er sich für seine kommenden Entscheidungen orientieren will. „Den Diskurs", so heißt es, „sehen wir als Treiber (...). Mehrdeutigkeiten und Widersprüchlichkeiten halten wir aus."

Diese gedankliche Elastizität und Offenheit führt sicherlich weder auf die schnellste noch schönste Strecke, könnte aber die wirksamste sein, um als Synodalkreis gemeinsam ein Ziel zu erreichen. Glaubwürdigkeit und Vertrauen für eine Kirche zurückzugewinnen, die das Wohl des Menschen in den Mittelpunkt stellt und Glauben durch lebendige und frohe Begegnung ermöglicht. Orientiert an realistischen Rahmenbedingungen. In Verantwortung und Echtzeit. Dann lassen sich Sackgassen vermeiden.
Ihnen viel Elan auf der Wegsuche und behalten Sie das Ziel im Auge.

Herzlichst,
Ihre
Marliese Kalthoff  

 

Aus dem Prozess. 
Vom Zukunftsbild zum Kompass.
Viele, die dem „Heute bei dir“ -Prozess nahe stehen, werden bestimmt noch die Begriffe des Zukunftsbildes oder der Zukunftsbild-Skizze kennen. Warum also nun ein Kompass? Und wie verhält sich der Kompass zum Projekt Zukunftsbild? Wir geben Antwort.

Die Zukunftsbild-Skizze
Ein Zukunftsbild für Kirche im Bistum Aachen zu finden, zu der knapp 900 000 Katholikinnen und Katholiken gehören – diese ambitionierte Aufgabe vertraute Bischof Helmut Dieser nach Prozessbeginn einer sorgsam zusammengestellten Arbeitsgruppe an. Es entstand eine  Zukunftsbildskizze, auf deren ersten Entwurf hin eine umfangreiche Resonanz eingeholt wurde. Mit Erfolg: Es gingen über 300 Rückmeldungen ein.

Von der Skizze zum Entwurf
Impulse, die in der neuformierten Arbeitsgruppe Zukunftsbild viel Resonanz fanden. Aus der Skizze wurde in mehreren Anläufen ein immer konkreterer Entwurf eines Zukunftsbildes. Der eins offenbarte: Die Meinungen, Wünsche, Einstellungen sind vielfältig, ein griffiges Komprimieren sollte einer Meisterleistung gleichkommen. So ging nach einem finalen, stilistischen Überarbeiten und Verdichten der Vorschlag eines Zukunftsbild zur Diskussion in den Synodalkreis. Dort zeigte sich: Es ist kein Leichtes, sich auf ein gemeinsames Bild zu verständigen. Zumal das Zukunftsbild als eine Art Leitstern für die Beratungen des Synodalkreises gelten sollte.

Einen Schritt zurücktreten, um das große Ganze zu sehen
So einigte sich der Synodalkreis, das komplexe, vielschichtige Zukunftsbild zunächst einmal so stehen zu lassen und sich für die Beratungen einen Kompass als Leitlinie für die künftigen Entscheidungen zu geben. Dieser soll Raum für Themen eröffnen, die sich in den Beratungen und Debatten in den kommenden Monaten ergeben. Oder, um es mit den Worten des Synodalkreises zu sagen: Den Diskurs der vielen Impulse „sehen wir als Treiber, so dass wir uns zum jetzigen Zeitpunkt nicht auf ein mögliches Zukunftsbild festlegen können“. Die Mitglieder stimmten in der Folge darüber ab, welche Inhalte Ihnen aus dem Zukunftsbild individuell wichtig waren und welche weiteren Schwerpunkte Sie als relevant erachteten – und eine kleine Arbeitsgruppe bildete aus diesen den Kompass.

Perspektiven für das Zukunftsbild
Und so ist das Projekt Zukunftsbild weder „gestorben“, noch „auf Eis gelegt“. Vielmehr entsteht durch die konkreten Beschlüsse des Synodalkreis eine Art „lebendiges Zukunftsbild“. Mit einem flexiblen Kompass als Wegweisung für die Beratungen.
Der Kompass im Wortlaut.
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Herausforderungen

In der Region des Bistums Aachen vollzieht sich ein tiefgreifender Strukturwandel und Transformationsprozess. Tradierte Wirtschafts- und Gesellschaftsstrukturen verändern sich. Der daraus entstehende Paradigmenwechsel steht im engen Wirkzusammenhang mit nationalen und globalen Verschiebungen. Die Vernetzung der Welt schreitet voran. Lebensmodelle verändern sich. Die heutige Informationsgesellschaft mit der Entwicklung digitaler Lebens-, Lern- und Arbeitswelten führt zu neuen Rollenbestimmungen der Individuen. Soziale und ökologische Fragen erfordern klare Antworten. Diese Herausforderungen, die veränderten Voraussetzungen in der Seelsorge und die notwendige Aufarbeitung der Missbrauchskrise erfordern ein verändertes kirchliches Handeln durch die Thematisierung von Macht, von Sexualität, vom Verhältnis Frauen & Männer und dem Amtsverständnis. Dies fordert die Selbstverortung der Christinnen und Christen im Bistum Aachen heraus. Wie die Christinnen und Christen in früheren Zeiten sind wir gefordert, diese Zeichen der Zeit zu deuten. 

Unsere Perspektive

Als Synodalkreis kommen wir zusammen, um auf der Basis der Zwischenergebnisse des „Heute bei dir“ - Prozesses in den kommenden Monaten wegweisende Veränderungen für die Weiterentwicklung einer lebendigen Kirche auf den Weg zu bringen. Diese Verantwortung nehmen wir sehr ernst. Die Durchsicht der Ergebnisse und der Eingaben zu einem möglichen Zukunftsbild förderte sehr unterschiedliche Blickwinkel zutage. Wir sehen diese als Spiegelbild einer pluralen, disruptiven Lebenswirklichkeit. Wir stellen uns der Ambiguität in einem weiterhin lebendigen Diskurs, der für das Bistum Aachen zukunftsweisend wirksam werden kann. Mehrdeutigkeiten und Widersprüchlichkeiten halten wir aus.

Diesen Diskurs sehen wir als Treiber, so dass wir uns zum jetzigen Zeitpunkt nicht auf ein mögliches Zukunftsbild festlegen können.
Die Elemente Freiheit, Begegnung und Ermöglichung können uns auf dem Weg leiten. Wir sehen die Freiheit des Menschen in selbstbestimmter Würde. Wir sehen Begegnung als lebendigen Ort, in dem Lebenswirklichkeit und Angebot christlichen Glaubens in Beziehung treten können. Als Christinnen und Christen ermöglichen wir, dass Menschen durch die Begegnung mit Jesus Christus Ankerpunkte in ihrer Sinnsuche und ihrem Streben nach einem gelingenden Leben finden können. Darin kann der christliche Glauben wirksam werden, mit Respekt vor der Entscheidungsfreiheit, die Gott uns Menschen geschenkt hat.

Aus der Freiheit, Begegnung und Ermöglichung leiten wir folgende Entscheidungskriterien für unsere Beratungen zur Zukunft kirchlichen Lebens im Bistum Aachen ab:
  • die Ermöglichung von Vielfalt und Entfaltung der Einzelnen unter gleichzeitiger Achtung der Grenzen der Anderen
  • die Anerkenntnis von Brüchen im Leben der Einzelnen
  • den Wunsch, gelingendes Leben gemeinwohlorientiert in und außerhalb der Kirche zu ermöglichen, Solidarität mit den Benachteiligten zu praktizieren
  • Teilhabe, Partizipation und die Beteiligung von Christinnen und Christen in der Kirche an neuen Leitungsmodellen zu ermöglichen
  • missionarisches Handeln und diakonisches Handeln
  • nachhaltig und verantwortlich gegen die Bedrohung der Lebensgrundlagen und der Schöpfung zu handeln.
Nachhaltig und mit geschärftem Bewusstsein für die begrenzten Ressourcen ergreifen wir die Chance zu Veränderung für profilierte, an Jesus Christus orientierte Gestaltung.
Freiheit. Begegnung. Ermöglichung.
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Bischof Dr. Helmut Dieser hat während der Synodalversammlung seine Sicht auf den Kompass für das Bistum Aachen dargelegt und dabei ausgeführt, was die Elemente Freiheit, Begegnung und Ermöglichung damit zu tun haben. 
Im Kompass heißt es: „Die Elemente Freiheit, Begegnung und Ermöglichung können uns auf dem Weg leiten.“ Was bedeutet das für Sie konkret?

Wir haben festgestellt, dass wir angesichts der Daten, die uns vorliegen, kein Bild einer Zukunft des Jahres 2035 machen können. Wie die Menschen, die dann in unserem Alter sein werden oder gerade geboren sind oder in ihren Beruf starten oder junge Eltern sind, sich zum Glauben verhalten werden, wissen wir nicht. Wir können nur für uns überlegen, in welche Richtung wir unser Tun heute orientieren. Nach welcher Logik richten wir unser seelsorgerisch-pastorales Handeln – in Reaktion auf die Zeichen der Zeit – aus? Es geht also nicht um ein fertiges Bild, was einmal sein wird. Sondern um die Hoffnung und die Ahnung, dass – wenn wir es heute so beginnen – es gelingen könnte, dass sich kirchliches Leben im frühen 21. Jahrhundert verändert. Und dass wir die eigentliche Inhaltlichkeit, die wir dieser Welt schulden, nämlich die Verkündigung des Evangeliums, erfüllen können.

Was hat es mit der Freiheit auf sich?

Das erste Stichwort ist die Freiheit. Ich glaube niemand ist hier im Raum, der sagt, das sei kein Wert. Niemand ist hier im Raum, der leugnen wird, dass dies eine zivilisatorische Errungenschaft ist, zu der wir stehen und die wir hochhalten, nicht missen wollen, in der wir uns glücklich fühlen und leben wollen. Wir wissen aber zugleich, dass diese politische Freiheit bedroht ist. Von außen steht sie unter Druck durch ganz andere Pläne - China, Afghanistan oder Russland haben andere Ideen dazu, wie eine Gesellschaft aufgestellt sein sollte. Und sie steht auch durch Fundamentalisten, Radikalismen und immer neue Anfragen, was mit dieser Freiheit denn zu tun und durchzusetzen sei, unter Druck.
„Für uns als Kirche kann es keinen Zweifel daran geben, dass wir einen freiheitlichen Rechtsstaat bejahen, fördern und schützen. Hinzu kommt, dass heute jeder einzelne Mensch einen eigenen Lebensentwurf ergreifen, gestalten und leben kann. Auch dies gilt es zu schützen."
Das ist eine Veränderung zu der Epoche, aus der wir kommen. Der Generation unserer Eltern und noch mehr unserer Großeltern war es nicht möglich, sich völlig zu lösen von den Vorgaben, die in der eigenen Familie gelebt wurden; es war nicht möglich in dem Maße, wie es heute geht zu sagen: Ich mache mein eigenes Ding. Heute wird diese Freiheit genutzt und gelebt. Dies ist nichts, was zu beklagen wäre, sondern wir wollen es bejahen.

Sie sprechen davon, dass Freiheit zwei Dimensionen hat. Was meinen Sie damit?

Wenn wir sagen: Freiheit hat immer zwei Dimensionen, dann ist dies zunächst einmal die Freiheit „von“ – wovon Menschen frei sein müssen. Auch in unserer Gesellschaft gibt es Zwangsmechanismen, Diskriminierung und Ausgrenzung. Wir treten immer ein für diese Vorstellung, dass Menschen von Ausgrenzung und Diskriminierung befreit werden müssen. Auf diese Weise haben wir eine emanzipatorische Dynamik in der Verkündigung des Evangeliums, die wir auch weiterhin beherzt leben werden. Freiheit „von“ ist dann aber auch unmittelbar verbunden mit der Frage „Wofür denn jetzt?“. Wenn ich frei bin, was tue ich dann damit? Was ist mein Ding? Gerade in einer solchen Atmosphäre kommt es darauf an, dass es uns als Kirche gelingen wird, die Idee Jesu – wie Menschsein geht und wie miteinander leben geht – in die Begegnung mit den Menschen zu bringen und Gott wirken zu lassen; und zugleich, durch die Begegnung mit diesem Gott begünstigt, in eine innere Annahme meiner selbst und der Nächsten um mich herum zu kommen.
Wie sieht die Figur einer zukunftsgewinnenden Pastoral aus?

Wir setzen darauf, dass die Pastoral, die in eine andere Form des gelebten Christentums führen wird, eine andere Figur aufweisen muss. Nicht mehr so sehr, wie es noch zu Zeiten der Volkskirche war mit katholischen und protestantischen Milieus und in der vorgegeben war, wie man es macht, Christ zu sein. Wir setzen heute nicht mehr auf Zugehörigkeit und Bindung als erste Form, sondern auf Begegnung. Auf eine personale Begegnung mit dem real gelebten Leben der Menschen, in deren menschliche Existenz hinein. Eine Begegnung, die in keiner Weise als übergriffig erlebt werden darf. Eine Kirche, die schon immer weiß, was ich will oder was ich zu wollen hätte; eine solche Kirche kann nicht mehr ins 21. Jahrhundert aufbrechen. Und überall, wo die Menschen heute unter der Erfahrung der Freiheitlichkeit so einen Geruch in die Nase kriegen, lehnen sie uns radikal ab. Viel von der Kritik an diesen Krisenphänomen in unserer Kirche stammen aus diesem miesen Geruch, aus diesem Gefühl: Die wollen immer noch bestimmen, was gespielt wird. Die wollen immer noch sagen, was das Gute ist. Sie meinen es immer noch besser zu wissen.
„Dieses Stichwort ist ganz oft in den Roadmaps zu lesen. Augenhöhe heißt: Du und Ich – wir sind gleich wert. Du und Ich – wir sind nicht vorgeprägt von irgendwelchen Bedingungen, die uns schon in unterschiedliche Startvoraussetzungen versetzen würden, sondern wir sind in der Begegnung frei." 
Ich darf mich zeigen – du darfst dich zeigen. Ich erzähle von meinem Leben – du von deinem. Wir bejahen die menschliche Existenz in allen Phasen von der Zeugung bis zu ihrem natürlichen Tod. Wir wollen, dass ein Ja-Wort über die menschliche Existenz immer möglich bleibt; in allen Phasen des Menschseins und in allen Situationen. Begegnung heißt dann aber auch: wenn Jesus in meinem Leben eine reale Beziehung für mich ist, dann wird er auch in der Begegnung mit einem anderen Menschen irgendwann interessant. Begegnung in diesem Sinne ist dann auch etwas Sakramentales – etwas von Gottes Geist Aufgeladenes – etwas, das etwas möglich machen kann. Die Ermöglichung ist der größte Paradigmenwechsel.

Die Pastoral der Zukunft ist eine Pastoral der Ermöglichung. Wie stellen Sie sich diese Pastoral der Ermöglichung vor?

Die Pastoral der Zukunft ist eine Pastoral der Ermöglichung und der Schritte. Wir setzen darauf - die kirchliche Zukunft wird nicht mehr von uns gemacht, sondern von den Menschen, die Gott begegnet sind; wenn sie sich das frei gewählt haben. Wir können die Menschen in die Begegnung mit Jesus Christus führen. Der Einzelne entscheidet selbstbestimmt und frei, ob und wann er eine Antwort auf die Begegnung gibt und schrittweise hineingezogen wird in diese „Jesus-Bewegung“. Ob und wann das geschieht, wissen wir nicht. Das bewirkt Gott. Die Pastoral der Zukunft werden wir nicht mehr planen, überstülpen können. Es wird keinen festen Pastoralplan der Zukunft geben, die Pastoral wird gradueller werden. Als Hauptamtliche ermöglichen wir das, was die Menschen möglich machen. Wir können die Vielfalt nicht mehr garantieren. Wir können die Grundvollzüge sicher stellen, dass es die Katechese, Sakramente mit Qualität gibt. Es wird eine Verlagerung vom Hauptamt zum Dienst der Charismen geben: Charismen wecken, begleiten, inspirieren, ermutigen, befähigen ... Wenn du eine Idee hast – mach` es; ich unterstütze dich. Es wird weiße Flecken geben, aber viele Orte von Kirche, die vernetzt sind.
Auszüge aus der Eröffnungsrede
von Bischof Dr. Helmut Dieser
Symbolbild Statements

Entscheidungen 

„Wie werden aus den Roadmaps nun Entscheidungen für unser Bistum? Wie kommen wir auf der Diözesanebene zu Grundlagenentscheidungen, die dann auf den regionalen und den gemeindlichen Ebenen unseres Bistums subsidiär aufgegriffen und auf die je eigenen Verhältnisse angewandt werden können? Die Antwort lautet und kann auch gar nicht anders ausfallen: synodal.“ 
Symbolbild Statements

 Erfahrungen 

„Unser Gesprächs- und Veränderungsprozess ‚Heute bei dir‘ fügt sich damit ein in den Aufruf unseres Papstes, die Kirche insgesamt ihrem Wesen nach als synodal zu begreifen und auch wirklich so zu erleben. Viel wichtiger als Dokumente und Papiere sind unserem Papst synodale Erfahrungen, die wir machen (und) die den Traum von einer Kirche, bei der sich alle beteiligen können und wollen, wahr machen (...)."

Symbolbild Statements

  Handeln

„‚Gemeinsam Gehen‘, das ist eine Kurzformel unseres Papstes, die er zuletzt der gesamten Weltkirche anbietet mit dem Ausrufen eines weltweiten synodalen Weges, der dann in eine Bischofssynode 2023 einmünden soll. ‚Gemeinsam Gehen‘, für uns im Bistum Aachen wird das konkret in der Weise, wie wir die Ergebnisse und dann die Umsetzung der Ergebnisse in der dritten Phase ‚Wir wollen handeln‘ gemeinsam gewinnen und auf den Weg bringen.“ 
Symbolbild Statements

Mit einer Stimme

„Wichtig ist jedenfalls: der Synodalkreis steht unter dem Anspruch, dass wir dort gemeinsam zu Entscheidungen für unser ganzes Bistum gelangen. Als Bischof bin ich eine Stimme im Synodalkreis. Doch er sammelt nicht Stimmenmehrheiten, sondern er bahnt gemeinsame Entscheidungen an, gegen die keine Stimme im Kreis mehr einen schwerwiegenden Einwand anbringen muss.“ 

Symbolbild Zitate

Stil und Haltung 

„Ich hoffe, wir machen heute und im weiteren Verlauf der nächsten Prozessphase solche Erfahrungen miteinander, von denen der Papst spricht: Synodalität als Stil, als Haltung, als gemeinsames Gehen in einer Welt, die soviel Spaltung, Bedrohung Dialogabbrüche und Gewalt erlebt."

Werkstattgespräch.
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Aus dem Prozess

Auch Diözesancaritasdirektor Stephan Jentgens hat über die Entwicklung der Zukunftsbildskizze zum Kompass im „Heute bei dir“-Prozess gesprochen.
 Wie haben Sie Ihre Rolle in diesem Prozess wahrgenommen?

Ich stehe für den Weg durch die Mühlen der Ebene. Die Zukunftsbildskizze, die im vergangenen Jahr uns allen zur Verfügung gestellt wurde, war sehr anregungsreich. Es gab darüber jede Menge Diskussionen und ich finde, erst mal ist es eine Qualität, dass da was gereizt hat. Wir sind darüber in den Diskurs gekommen und haben versucht zu klären, wohin es zukünftig gehen soll. Es war klar: wir wollen darüber reden miteinander. Deswegen ist im Herbst vergangenen Jahres eine Redaktionsgruppe zu den Rückmeldungen und Resonanzen dieser Zukunftsbildskizze eingesetzt worden.

Wie war die Resonanz auf dieses Verfahren?

Daran haben viele Leute fast genauso fleißig gearbeitet wie in den Basis-AGs und es gab bis zum Jahresende des vergangenen Jahres 320 Resonanzen zu dieser Zukunftsbildskizze – von den Basis-AGs, von Einzelpersonen und den Räten. Zudem wurden Befragungen bei bestimmten Zielgruppen wie Jugend und Caritas durchgeführt. Es war ein ziemlich vielschichtiges, manchmal buntes, aber auch ein konträres Bild, was da zurückgemeldet wurde. Die Redaktionsgruppe hat in der darauffolgenden Zeit wirklich intensiv gearbeitet; es war nicht so leicht, dass alles zusammenzubringen. Sie hat dann bis Ende Juli diesen Jahres einen Text vorgelegt, der vom Synodalkreis nach der Konsent-Methode in Übereinstimmung gebracht werden sollte.

Wie ging es dann weiter?

Nach der Durchsicht dieses Textes wurde klar: so einfach ist es nicht! Wir müssen uns noch einmal zusammenraufen und müssen uns anschauen: geht ein Konsent überhaupt so. Wir haben uns die Frage gestellt, ob wir zum jetzigen Zeitpunkt des Prozesses wirklich schon ein Zukunftsbild beschreiben können. Die Antwort: aufgeschoben ist nicht aufgehoben, aber jetzt geht es so in dieser Form noch nicht.

Was bedeutet das nun für das weitere Verfahren?

Deswegen hat der Synodalkreis entschieden: wir bewahren alle diese Rückmeldungen in einer guten Art und Weise auf, weil dort sehr viel wertvolles Material von ihnen und sehr vielen anderen Beteiligten zusammengetragen wurde und schauen, an welchen Stellen wir diesen Fundus wieder heben können. Jetzt allerdings erschien es uns als eine Überforderung, dies in ein fertiges Zukunftsbild zu gießen. Wir können es, wenn man realistisch mit diesen Fragen umgeht und nicht ein buntes Bild von „wünsch dir was“ – abseits der heutigen Realitäten und der absehbaren gesellschaftlichen Entwicklungen schreiben will – heute nicht vorlegen. Wir brauchen einen Prozess des Lernens aus den Positionsbildungen zu den BAGs und zu den Querschnittthemen. Und wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass die Welt um uns herum so vielschichtig und so stark in Bewegung ist, dass dieses Zukunftsbild so leicht nicht zu beschreiben ist.
Was heißt das konkret?

In der Wirtschafts- und Gesellschaftsstruktur sehen wir massive Veränderungen. Dass, was wir morgen als Bürgerinnen und Bürger unserer Landes zu entscheiden haben (Anmerkung: die Synodalversammlung fand einen Tag vor der Bundestagswahl vom 26. September statt), sind Richtungsentscheidungen. Sie haben mit nationalen und internationalen Verschiebungen zu tun. Die Vernetzung der Welt ist immer intensiver geworden und Corona-getrieben mussten wir lernen und haben viel gelernt. Die sozialen und ökologischen Fragen tauchen bei uns immer drängender auf. Wir haben mitbekommen, was in unserem Bistum an Naturkatastrophen in den vergangenen Wochen und Monaten entstanden ist und wovon viele betroffen sind, dann muss man sagen: der Klimawandel findet jetzt schon statt und gleichzeitig ist er mit einem massiven sozialen Wandel verbunden.

Was bedeutet das für die Kirche im Bistum Aachen?

In diesen tiefgreifenden Struktur- und Transformationsprozessen ist die Kirche gefragt, aber nicht mit schnellen Antworten, sondern mit einer hohen Sensibilität dafür, was jetzt notwendig ist. Manchmal geschieht dies besser mit großen Ohren und vielen und vor allem den richtigen Fragen, um dann entschieden handeln zu können. Wenn wir auf die Herausforderungen, die wir selber in der Kirche haben – nämlich die Fragen, wie sich Seelsorge unter sich verändernden personellen und finanziellen Vorzeichen verändern muss oder aber die Fragen nach der Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs, von Machtstrukturen, dem Verhältnis von Frauen und Männern, dann müssen wir feststellen, dass es ein einfaches Bild so nicht gibt. Stattdessen benötigen wir einen Diskurs darüber, wohin es zukünftig gehen kann. Gleichzeitig steht der Synodalkreis in der Verantwortung, Entscheidungen zu treffen.

Wie geht es jetzt weiter mit dem Kompass?

Es ist wichtig, sich Kriterien zu suchen und anhand dieser Kriterien und grundlegender Ausrichtungen, entscheiden zu können. Deswegen hat der Synodalkreis gesagt: in dieser Zeit einer sehr pluralen und disruptiven Lebenswirklichkeit der Menschen – und bei diesen Menschen wollen wir mit dem „Heute bei dir“-Prozess sein – stellen wir uns diesen Widersprüchlichkeiten. Wir halten dies aus und führen einen Diskurs darüber, obwohl es nicht leicht ist. Trotzdem versuchen wir uns einen Richtungsanzeiger in die Hand zu legen, den wir Kompass nennen. Dieser Kompass ist um einiges einfacher und spiegelt das wider, was jetzt geht. Und wir brauchen aus der Auseinandersetzung mit dem Kompass und den Arbeitsergebnissen aus den Basis-AGs sowie den Querschnittsthemen ein Lernen darüber wie die Zukunft unserer Kirche aussehen kann. Diesen Prozess wollen wir mit ihnen gehen. Sie merken und spüren, dass dieser Prozess rund um das Zukunftsbild kein einfacher war. Aber er ist Abbild dessen, wie Diskurse heute gehen können und wie man sie nicht zu schnell und zu unterkomplex gestalten kann.
Geistlicher Impuls. 
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Wir stehen vor dir, Heiliger Geist,
in deinem Namen sind wir versammelt.
Du, unser wahrer Ratgeber:
komm zu uns,
steh uns bei,
kehre ein in unsere Herzen.
Lehre uns, wohin wir gehen sollen;
zeige uns, wie wir das Ziel erreichen können.
Bewahre uns davor,
als schwache und sündige Menschen
die Orientierung zu verlieren.
Lass nicht zu,
dass Unwissenheit uns auf falsche Wege führt.
Gib uns die Gabe der Unterscheidung,
dass wir unser Handeln nicht von Vorurteilen
und falschen Rücksichten leiten lassen.
Führe uns in dir zur Einheit,
damit wir nicht vom Weg der Wahrheit und der Gerechtigkeit abkommen,
sondern auf unserer Pilgerschaft dem ewigen Leben entgegenstreben.
Das erbitten wir von Dir,
der du zu allen Zeiten und an allen Orten wirkst,
in der Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohn
von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Quelle: Vademecum-DE.pdf (synod.va)
Die Originalversion von Adsumus Sancte Spiritus ist auf der Website der Synode zu finden

Abspann
Auftakt des weltweiten synodalen Weges. 
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Nach der Eröffnung durch Papst Franziskus in Rom soll die diözesane Phase des weltweiten synodalen Weges auch in allen Bistümern weltweit eröffnet werden. Da die aktuelle Situation nach wie vor keine großen zentralen Feiern ermöglicht, wird Bischof Dr. Helmut Dieser am kommenden Sonntag, 17. Oktober, ab 11:45 Uhr im Aachener Dom die Eucharistie feiern und lädt alle, die daran nicht teilnehmen können, ein, das Anliegen der Synode in den Gottesdiensten des Bistums aufzugreifen.
Frankfurter Beobachtungen. 
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Die zweite Vollversammlung des Synodalen Weges der katholischen Kirche in Deutschland ist am 2. Oktober in Frankfurt zu Ende gegangen. Als Ansprechpartnerin des Bistums Aachen für den Synodalen Weg hatte Katrin Hohmann wieder die Möglichkeit, die gesamte Konferenz per Livestream zu verfolgen und sich so einen eigenen Eindruck von den Beratungen zu verschaffen.
Während der dreitägigen Veranstaltung wurden neben Texten des Präsidiums (Präambel und Orientierungstext) insgesamt 12 verschiedene Texte aus den vier Synodalforen diskutiert und abgestimmt. Die Abstimmungsergebnisse zeigten mit einer Zustimmung von mehr als 75 % deutlich, dass an den Texten mit zahlreichen Änderungsvorschlägen für eine zweite Lesung weitergearbeitet werden soll.
Als bedeutsame theologische Richtungsentscheidung können vor allem zwei Texte gelten: 
I. Der vom Synodalpräsidium vorgelegte Orientierungstext versteht sich als Vergewisserung über die Offenbarungsquellen des Glaubens (Schrift, Tradition und Lehramt), aber unter stärkerer Berücksichtigung der Lebenswirklichkeit der Menschen. 
II. Der Grundtext des Forums 4 „Leben in gelingenden Beziehungen…“ zur Erneuerung der katholischen Sexuallehre plädiert für eine positiv grundierte Beziehungsethik, die konsequent von der Personenwürde des Menschen ausgeht. 
Deutlich wurde, dass eine überwiegende Mehrheit der Synodalmitglieder Reformen in der katholischen Kirche befürwortet. Inwieweit die teils deutlichen Differenzen zwischen den Synodalen überwunden werden können, bleibt abzuwarten. Längere und engagierte Debatten gab es insbesondere zu der Frage, wie Synodalität grundsätzlich nachhaltig zu stärken sei. Aber insgesamt gab es eine faire und konstruktive Atmosphäre des Ringens um wichtige Zukunftsfragen der Kirche. Die zweite Synodalversammlung war sicherlich ein wichtiger Schritt in Richtung wachsende Synodalität. Bischof Dr. Georg Bätzing betonte:
„Es sind Texte debattiert worden, die nicht nur Texte sind, sondern in Worte gefasste Träume, wie wir die Kirche in Deutschland verändern wollen: eine Kirche, die partizipativ, geschlechtergerecht und mit den Menschen auf dem Weg ist.“ 
Letztlich gehe es um die Existenz der Kirche. Deshalb sei „der Synodale Weg nicht irgendeine Veranstaltung, sondern ein für die Kirche existenzielles Geschehen …“ (aus: Pressemitteilung 032, Der Synodale Weg, vom 2. Oktober 2021,2). Es war sicher sehr bedauerlich, dass am Samstagnachmittag nicht mehr alle Texte abgestimmt werden konnten, da die Beschlussfähigkeit der Synodalversammlung nicht mehr gegeben war.

Angesichts der Erfahrungen der zweiten Synodalversammlung, dass die Abstimmungsprozesse mehr Zeit brauchen, hat das Präsidium den Vorschlag eingebracht, im Frühjahr 2023 eine fünfte Synodalversammlung zum Abschluss aller Beratungen durchzuführen. Auch wenn sich dadurch der Synodale Weg um ein halbes Jahr verlängert, war es meines Erachtens klug, für die Beratungen und Diskussionen insgesamt mehr Zeit einzuplanen. Denn auch in dieser Vollversammlung standen die Teilnehmer teils unter großem Zeitdruck - sie hatten oft nur 60 Sekunden Redezeit -, um ihre Statements abzugeben.
Was bleibt?

In den vier Synodalforen wird es in den kommenden Monaten reichlich Arbeit geben, die ganzen Änderungsvorschläge einzuarbeiten und weitere (neue) Texte zu formulieren. Das erfordert ein hohes Engagement der Mitglieder in den Synodalforen. Bisher gab es auch nur eine erste Lesung der Texte. Bei der nächsten Synodalversammlung im Frühjahr könnten dann die ersten Texte endgültig beschlossen werden, d.h. erst dann wird es richtig spannend, wie die Synodalen insgesamt und vor allem die Bischöfe abstimmen. Selbst wenn die Vorlagen mit einer Zweidrittel-Mehrheit beschlossen werden, stellen sich die Fragen: Was passiert dann? In welchen Bistümern werden diese Beschlüsse umgesetzt und mit welcher Relevanz? Und was sagt „Rom“ zu den deutschen Ergebnissen des Synodalen Weges?
Es sind noch einige spannende Auseinandersetzungen zu erwarten!

Katrin Hohmann , Beauftragte für den synodalen Weg im Bistum Aachen
Glossar. 
Synodalität ist nicht gleich Synodalität. Vielmehr erleben wir in den kirchlichen Nachrichten gerade verschiedene Begriffe zum Thema "Synode". Deshalb erläutern wir dies gerne an dieser Stelle. 

Aktuelle Formen von Synodalität

Was ist eine Synode?
Der Wortbedeutung nach ist Synode erst einmal eine Versammlung. Quer durch alle Kirchen versteht man darunter ein Gremium aus Vertretern, welche die gesamte Kirche repräsentieren sollen. Auch wenn die Begriffe "Konzil" und "Synode" gerne synonym verwendet werden, bezeichnen sie kirchenrechtlich allerdings zwei unterschiedliche Arten der Versammlung: ersteres ist ein Beschlussgremium, letzteres ein Beratungsorgan. Bei beiden sind Bischöfe automatisch Mitglied. Es können bei einer Synode in der Regel weitere Mitglieder hinzugezogen werden.
Was bedeutet Synodalität?
Synodalität könnte man einerseits als "synodenmäßig" oder "vom Wesen her synodal" übersetzen. Es hat sich aber eingebürgert, dies für Formen zu verwenden, welche nicht nur auf die Versammlung von Bischöfen begrenzt, sondern weitaus partizipativer für Laien gestaltet sind. "Synodalität bedeutet, einen Weg zusammen zu gehen" schreibt deshalb das Zentralkomitee deutscher Katholiken dazu. Solche Prozesse gibt es aktuell auf verschiedenen Ebenen (siehe unten).
Logo Heute bei dir

Synodale Prozesse
(wie der "Heute bei dir"-Prozess)

(Ebene: Bistum)

Ein synodaler Prozess kann (im Gegensatz zur Synode) von der Wortbedeutung auf allen Ebenen stattfinden – bei uns findet er auf Bistums-Ebene als "Heute bei dir"-Prozess statt. Deshalb wird der Prozess auch als "Gesprächs- und Veränderungsprozess" unter der Beteiligung vieler bezeichnet. Auch gibt es im "Heute bei dir"-Prozess mehrere explizit synodale Gremien:
- den Synodalkreis
- die Synodalversammlung.

Beides sind Gremien bestimmter Vertreter:innen, welche zusammen mit dem Bischof detaillierte Änderungsvorschläge erarbeiten, die der Bischof dann in Kraft setzen kann.
Logo Synodaler Weg

Der Synodale Weg

(Ebene: alle deutschen Bistümer)

Der Synodale Weg ist ein Gesprächsformat für eine strukturierte Debatte innerhalb der katholischen Kirche in Deutschland. Er soll sich vor allem der Aufarbeitung von Themen widmen, die durch die "Missbrauchs-Krise" besondere Beachtung fanden. Deshalb gibt es hier vier Themenforen:
- Macht und Gewaltenteilung
- Priesterliche Existenz heute
- Frauen in Ämtern der Kirche
- Gelingende Beziehungen, Liebe, Sexualität und Partnerschaft.

Bischof Dr. Dieser ist Co-Vorsitzender des letztgenannten Forums.

Logo Weltsynode

Bischofssynode

(Ebene: Weltkirche)

Die Bischofssynode ist als dreijähriger, weltweiter Prozess geplant. Die offizielle Bezeichnung lautet: XVI. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode in Rom zum Thema „Für eine synodale Kirche: Gemeinschaft, Teilhabe und Sendung“. Damit ist es ein synodaler Prozess, welcher in eine Bischofssynode mündet. In die verschiedenen Phasen werden die Bistümer, eine Reihe von Organisationen und schließlich die Bischofskonferenzen einbezogen, bevor der Prozess in die eigentliche Bischofssynode im Oktober 2023 in Rom übergeht. Bischofssynoden finden vor allem erst wieder seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) statt. Sie sind ein Beratungsgremium des Papstes und soll ihn bei seinen Leitungsaufgaben unterstützen. Der Papst kann  weitere Mitglieder ernennen; diese müssen keine Bischöfe sein.
Zitat der Woche. 
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... erscheint am 22.10.2021.

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Wenn du einen Beitrag zum Thema "Heute bei dir" veröffentlichen möchtest, schick diesen bitte bis zum 18.10.2021 an: newsletter@heute-bei-dir.de
 
Beiiträge können sein: Veranstaltungshinweise, Leitfragen mit Resonanzwunsch, Vorstellung deiner Arbeitsgruppe, Beispiele aus oder Einblicke in die aktuelle Arbeit etc.

Alle Beiträge bitte im Format DOC oder ODT; Fotos als JPG (min 300 dpi).
Die Redaktion behält sich vor, Beiträge redaktionell zu bearbeiten und Veröffentlichungen zu terminieren. Verantwortlich für den Inhalt sind die jeweiligen Autorinnen und Autoren der Beiträge.
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Was ist der "Heute bei dir"-Prozess?

Der "Heute bei dir"-Prozess ist ein Veränderungsprozess im Bistum Aachen, der zur Beteiligung einlädt. Im gemeinsamen Gespräch zwischen Gläubigen, Experten und kirchlichen Mitarbeitenden werden konkrete Handlungs-Impulse entwickelt, um eine Kirche der Zukunft wahrwerden zu lassen. Der Begriff "Heute bei dir" geht auf die Begegnung Jesu mit dem Zöllner Zachäus zurück, bei welchem Jesus einkehrt. Er drückt das Anliegen aus, als Kirche aktiv auf die Menschen zuzugehen und in ihrer Lebenswirklichkeit einzukehren. 

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Bistum Aachen - Herausgeber: Stabsabteilung Kommuniaktion (V.i.S.d.P.)
Redaktion: Koordinationsbüro & Kommunikation Bistum Aachen
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