Heute bei dir. 
Update
Ausgabe #15 | 22.10.2021

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In aller Kürze:

+++ Nach der Flut-Katastrophe: Video-Reportage +++
+++ Digitalpastoral geht an den Start +++
+++ Wahlaufruf im Bewegtbild +++
+++ Literatur im Aachener Dom  +++
+++ Sicherer Hafen gesucht +++

+++ Ausblick: Beiträge erbeten bis 29.10. +++


Aus dem Prozess. 
Vorgestellt.
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In den kommenden, regulären Ausgaben des Newsletters werden wir alle Mitglieder des Synodalkreises einzeln vorstellen. In diesem Newsletter: Elodie Scholten.
Ich engagiere mich im Synodalkreis, weil...

Weil ich noch Hoffnung habe, dass Kirche den Anschluss an die Gesellschaft wieder schaffen kann. Aber das geht nur wenn auch die Interessen von jungen Menschen mitgedacht werden und Mut zur Veränderung besteht. Hier möchte ich die Sichtweise der Jugend einbringen.

Mit welchen Erwartungen gehe ich in die weiteren Beratungen des "Heute bei dir"-Prozesses?

Ich glaube nicht, dass wir im Zuge des Prozesses alle Lösungen für die aktuellen Herausforderungen unserer Kirche finden und umsetzen können. Ich glaube aber, dass wir richtungsweisende Entscheidungen treffen können und müssen und erwarte, dass wir gemeinsam den Mut haben diese zu treffen. 

Wie sollte eine synodale Kirche im Bistum Aachen meiner Meinung nach in Zukunft aussehen?

Für mich bedeutet eine Synodale Kirche, dass wir gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit diskutieren und auch beschließen. Gemeinsam, das heißt wir alle als Christ*innen im Bistum Aachen, aber auch über Bistumsgrenzen hinaus bis in die Partnerschaften z.B. mit Kolumbien. Ohne Ausgrenzung, tolerant, weltoffen und neugierig für all die unterschiedlichen Perspektiven und Meinungen.
Bischofssynode.
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Positive Zwischenbilanz: Themen richtig gesetzt
Am diözesanen Eröffnungstag der weltweiten Bischofssynode 2023 hat Bischof Dr. Helmut Dieser eine positive Zwischenbilanz des Veränderungsprozess „Heute bei dir“ im Bistum Aachen gezogen und sieht die Themen im bistumsübergreifenden Synodalen Weg richtig gesetzt. “Ich bin überzeugt: Mit diesen vier Themen bereiten wir neu den Acker für die Evangelisierung, um erst neu aussäen zu können! Und je länger, je mehr lernen wir dort alle dazu: es geht nicht um Eigeninteressen, sondern um die Leidenschaft für das Evangelium, das allen gilt”, so der Bischof in seiner Predigt am 17. Oktober im Hohen Dom zu Aachen. Synodalität lebe auch davon, Konflikte auszutragen. Nicht um Eigeninteressen zu sichern, sondern um das Evangelium besser verkünden zu können und wirksam werden zu lassen. Kirche sei Gast bei den Menschen.
Mehr erfahren
Bischof Dieser

Die Predigt im Wortlaut

HBD Weltsynode

Die Weltbischofsynode in unserem Bistum

ZU ALLEN MATERIALIEN & TEXTEN
Erläutert.
Synodalität ist nicht gleich Synodalität. Vielmehr erleben wir in den kirchlichen Nachrichten gerade verschiedene Begriffe zum Thema „Synode“. Deshalb erläutern wir dies gerne an dieser Stelle. 
Was ist eine Synode?
Der Wortbedeutung nach ist Synode erst einmal eine Versammlung. Quer durch alle Kirchen versteht man darunter ein Gremium aus Vertretern, welche die gesamte Kirche repräsentieren sollen. Auch wenn die Begriffe "Konzil" und "Synode" gerne synonym verwendet werden, bezeichnen sie kirchenrechtlich allerdings zwei unterschiedliche Arten der Versammlung: ersteres ist ein Beschlussgremium, letzteres ein Beratungsorgan. Bei beiden sind Bischöfe automatisch Mitglied. Es können bei einer Synode in der Regel weitere Mitglieder hinzugezogen werden.
Was beudeutet Synodalität?
Synodalität könnte man einerseits als "synodenmäßig" oder "vom Wesen her synodal" übersetzen. Es hat sich aber eingebürgert, dies für Formen zu verwenden, welche nicht nur auf die Versammlung von Bischöfen begrenzt, sondern weitaus partizipativer für Laien gestaltet sind. "Synodalität bedeutet, einen Weg zusammen zu gehen" schreibt deshalb das Zentralkomitee deutscher Katholiken dazu. Solche Prozesse gibt es aktuell auf verschiedenen Ebenen (siehe unten)
Aktuelle Formen von Synodalität

Logo Heute bei dir

Synodale Prozesse
(wie der "Heute bei dir"-Prozess)

(Ebene: Bistum)

Ein synodaler Prozess kann (im Gegensatz zur Synode) von der Wortbedeutung auf allen Ebenen stattfinden – bei uns findet er auf Bistums-Ebene als
„Heute bei dir"-Prozess statt. Deshalb wird der Prozess auch als „Gesprächs- und Veränderungsprozess" unter der Beteiligung vieler bezeichnet. Auch gibt es im „Heute bei dir"-Prozess mehrere explizit synodale Gremien:
- den Synodalkreis
- die Synodalversammlung.

Beides sind Gremien bestimmter Vertreterinnen und Vertreter, welche zusammen mit dem Bischof detaillierte Änderungsvorschläge erarbeiten, die der Bischof dann in Kraft setzen kann.
Logo Synodaler Weg

Der Synodale Weg

(Ebene: alle deutschen Bistümer)

Der Synodale Weg ist ein Gesprächsformat für eine strukturierte Debatte innerhalb der katholischen Kirche in Deutschland. Er soll sich vor allem der Aufarbeitung von Themen widmen, die durch die „Missbrauchs-Krise“ besondere Beachtung fanden. Deshalb gibt es hier vier Themenforen:
- Macht und Gewaltenteilung
- Priesterliche Existenz heute
- Frauen in Ämtern der Kirche
- Gelingende Beziehungen, Liebe, Sexualität und Partnerschaft.

Bischof Dr. Dieser ist Co-Vorsitzender des letztgenannten Forums.

Logo Weltsynode

Bischofssynode

(Ebene: Weltkirche)

Die Bischofssynode ist als dreijähriger, weltweiter Prozess geplant. Die offizielle Bezeichnung lautet: XVI. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode in Rom zum Thema „Für eine synodale Kirche: Gemeinschaft, Teilhabe und Sendung“. Somit handelt es sich hierbei um einen synodalen Prozess, der in eine Bischofssynode mündet. In die verschiedenen Phasen werden die Bistümer, eine Reihe von Organisationen und schließlich die Bischofskonferenzen einbezogen ("Mitgliederbefragung"-katholisch.de), bevor der Prozess in die eigentliche Bischofssynode im Oktober 2023 in Rom einmündet. Bischofssynoden finden vor allem erst wieder seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) statt. Sie sind ein Beratungsgremium des Papstes und sollen ihn bei seinen Leitungsaufgaben unterstützen. Der Papst kann weitere Mitglieder ernennen; diese müssen keine Bischöfe sein.
Nach der Flut-Katastrophe.
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Seelische Not lindern - strukturell helfen
Vor etwas mehr als drei Monaten hat die Hochwasserkatastrophe viele Menschen im Bistum Aachen mit voller Wucht getroffen. Die dabei entstandene seelische Not zu lindern war eine der Aufgaben, um die sich Frank Ertel und seine Kolleginnen und Kollegen der Notfallseelsorge bis heute kümmern. Dass die Aufarbeitung der Folgen noch eine lange Zeit in Anspruch nehmen wird, weiß auch Generalvikar Dr. Andreas Frick zu berichten: „Wir haben Aufgaben vor uns – von denen ist uns klar – das werden nicht nur ein paar Wochen oder Monate sein: Es sind Aufgaben zu stemmen, die bedeuten Jahre.“ Hier sei strukturelle Hilfe notwendig. Was dies konkret bedeutet, haben wir einem kurzen Video für Sie zusammengestellt.             
Hier Video ansehen
Spenden für Betroffene des Hochwassers.
Um den Menschen schnell und unbürokratisch zu helfen, hat das Bistum Aachen einen Solidaritätsfonds für vom Hochwasser betroffene Kinder und Familien eingerichtet.

Mehr als drei Monate sind seit der Hochwasserkatastrophe im Juli vergangen. Inzwischen sind rund 600 000 Euro in den Solidaritätsfonds eingezahlt worden. Dies ist eine herausragende Summe, für die wir uns bei allen Spenderinnen und Spendern bedanken wollen. Mit ihrem wichtigen Beitrag helfen Sie den Menschen in den Hochwassergebieten, die zum Teil ihre gesamte Existenz in den Fluten verloren haben. 

Weiterhin gespendet werden kann auf das hier angegebene Konto der Pax-Bank oder direkt online:

IBAN: DE72 3706 0193 1000 1000 60
BIC:GENODED1PAX.
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Aus dem Bistum. 
Kirche wählen.
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Jede Stimme zählt: Im Bistum Aachen werden am 6. und 7. November die Räte in den Gemeinschaften der Gemeinden sowie die Kirchenvorstände gewählt. Jede und jeder – mehr als 900.000 Erwachsene und Jugendliche – können das Gemeindeleben vor Ort entscheidend mitprägen und gestalten. Diese Chance gilt es zu nutzen: Aus diesem Grund haben Bischof Dr. Helmut Dieser und der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken im Bistum Aachen, Dr. Karl Weber, jetzt in einem Video zur Beteiligung an dieser wichtigen Wahl aufgerufen.

Hintergrund: Der Rat der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG-Rat) wird im Bistum Aachen zum dritten Mal gewählt. Er ist das oberste beschlussfassende Organ für die pastoralen Aufgaben in den 71 GdG des Bistums. In ihm arbeiten Priester und Laien, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusammen mit dem Ziel, die vielfältigen Aufgaben der Gemeinschaft in Zeiten des Um- und Aufbruchs zu gestalten. Neben dem GdG-Rat können in den Pfarreien und Gemeinden zudem Pfarrei- und Gemeinderäte gewählt werden.
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Mut haben - Zukunft gestalten

„Wir brauchen für die anstehenden Veränderungsprozesse die Erfahrung derjenigen, die sich bereits in den Gremien engagieren, aber auch neue Menschen, die Mut haben, mit uns in die Zukunft zu starten und Veränderungen mit uns zu gestalten“, betont Generalvikar Dr. Andreas Frick mit Blick auf den synodalen Gesprächs- und Veränderungsprozess „Heute bei dir“.
In der nächsten Phase des Prozesses kommt den gewählten Gremien eine entscheidende Rolle zu. Sie können die nächsten Schritte aktiv begleiten und gestalten. Sie sind das Gesicht der Kirche am Ort, machen sie lebendig und glaubwürdig.
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Wahlaufruf ansehen
Podiumsdiskussion.
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Menschen auf der Flucht

„Wie kann unsere Stadt ein Sicherer Hafen werden?“: diese Frage steht im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion, die das Katholische Forum Mönchengladbach, die evangelische Philippusakademie und das Bündnis für Menschenwürde und Arbeit gemeinsam organisiert haben. Die Veranstaltung ist am kommenden Sonntag, 24. Oktober, zwischen 15 und 17 Uhr, in der Evangelischen Hauptkirche in Mönchengladbach-Rheydt geplant. Als Teilnehmer haben OB Felix Heinrichs, Gabi Brülls (San` Egidio), Johannes Eschweiler (Bündnis für Menschenwürde und Arbeit) und Maik Maschmeier (Staatssekretär im Bundesministerium des Inneren, Leiter des NRW Gruppe „Seebrücke“) zugesagt. Die Moderation übernimmt Martina Wasserloos-Strunk.
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Literatur im Aachener Dom.
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Die großen Fragen – Literatur zur Nacht

Die Kölner Journalistin und Autorin Husch Josten liest am Montag, 25. Oktober, auf Einladung der Europäischen Stiftung Aachener Dom (ESAD) aus ihrem Roman „Land sehen“. Beginn ist um 19 Uhr. Im Fokus dieser Familiengeschichte steht die Begegnung zweier Menschen: Literaturprofessor Horand Roth trifft nach vielen Jahren seinen einst lebenshungrigen Onkel Georg wieder, der überraschenderweise Mönch in einem konservativen Orden geworden ist. Einnehmend leicht und in überraschenden Wendungen beleuchtet Husch Josten die großen Fragen des Lebens. Karten für die Lesung (10 Euro) sind in der Dominformation erhältlich, die täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet ist.
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Kirche der Zukunft.
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Digitale Themenabende 
Unter dem Motto „Umwelt, Klima, Energie - Auf dem Weg zu meiner Kirche mit Zukunft" findet die 17. Fachtagung für Kirchengemeinden auch in diesem Jahr als Online-Veranstaltung statt. Zwischen dem 16. und 18. November sind drei aufeinanderfolgende – digitale – Themenabende geplant. Los geht es am Dienstag, 16. November, mit einem Vortrag über „Ganzheitliche energetische Gebäudesanierung“. An den darauffolgenden Tagen wird es unter anderem um einen „Biodiversitätscheck für Kirchengemeinden“ (17. November) und um das „Klimaneutrale Beheizen von Kirchen“ gehen (18. November). Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Kirchenvorstände, aber auch hauptamtlich Interessierte sind herzlich willkommen. Organisiert wird die Fachtagung vom Rheinisch-Bergischen Kreis, dem Erzbistum Köln, dem Bistum Aachen, der evangelischen Kirche im Rheinland, der evangelischen Kirche von Westfalen und der EnergieAgentur.NRW. Darüber hinaus hat das Thema auch für den „Heute bei dir“-Prozess eine Relevanz und steht in enger Verbindung zum Querschnittthema „Nachhaltigkeit". 
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Digitalpastoral. 
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Ein Marktplatz für Ideen

Digitalpastoral.de heißt eine neue Internetpräsenz, die ein Marktplatz sein will für die Praxis von Kirche im digitalen Raum.  Die Plattform möchte auf diese Weise alle, die Wege der Pastoral im digitalen Raum, Ideen und gemeinsame Akteurinnen und Akteure suchen, vernetzen. Das gelingt durch Erfahrungsberichte und Blogbeiträge; immer mit dem Ziel, nah bei den Menschen zu sein, sie in ihrer Freude und Hoffnung, Trauer und Angst zu begleiten und mit ihnen unterwegs im digitalen Raum zu sein.
Hier mehr erfahren
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... erscheint am 05.11.2021.

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Alle Beiträge bitte im Format DOC oder ODT; Fotos als JPG (min 300 dpi).
Die Redaktion behält sich vor, Beiträge redaktionell zu bearbeiten und Veröffentlichungen zu terminieren. Verantwortlich für den Inhalt sind die jeweiligen Autorinnen und Autoren der Beiträge.
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Was ist der "Heute bei dir"-Prozess?

Der "Heute bei dir"-Prozess ist ein Veränderungsprozess im Bistum Aachen, der zur Beteiligung einlädt. Im gemeinsamen Gespräch zwischen Gläubigen, Experten und kirchlichen Mitarbeitenden werden konkrete Handlungs-Impulse entwickelt, um eine Kirche der Zukunft wahrwerden zu lassen. Der Begriff "Heute bei dir" geht auf die Begegnung Jesu mit dem Zöllner Zachäus zurück, bei welchem Jesus einkehrt. Er drückt das Anliegen aus, als Kirche aktiv auf die Menschen zuzugehen und in ihrer Lebenswirklichkeit einzukehren. 

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Bistum Aachen - Herausgeber: Stabsabteilung Kommuniaktion (V.i.S.d.P.)
Redaktion: Koordinationsbüro & Kommunikation Bistum Aachen
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