Heute bei dir. 
Update
Ausgabe #16 | 05.11.2021

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In aller Kürze:

+++ Schwerpunkt: Kirche wählen! +++
+++ Interview mit Generalvikar Dr. Frick und Dr. Weber +++
+++ Mixbecher mit Bischof Dr. Helmut Dieser +++
+++ Nacht der Lichter +++

+++ Ausblick: Beiträge erbeten bis 15.11. +++

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Liebe Leserinnen und Leser,
manchmal ist es interessant zu schauen, wer nicht dabei ist. So fehlten in dieser Woche beim Klimagipfel in Glasgow der russische Präsident Wladimir Putin, der chinesische Präsident Xi Jinping, Brasiliens Statthalter Jair Bolsonaro und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. Damit war über ein Drittel des weltweiten CO2-Ausstoßes nicht vertreten. Nahezu zeitgleich kündigte Hendrik Wüst, ganz frisch ins NRW-Ministerpräsidenten-Amt gewählt, an, dass die Landesregierung bereit sei, auch vor 2030 aus der Braunkohle auszusteigen und setzte sich damit deutlich von seinem Vorgänger Armin Laschet ab. 
Um ein neues Klima, wenn auch anderer Art, geht es am Wochenende vor unserer eigenen Kirchentür. Am Samstag und Sonntag stehen im Bistum Aachen die Wahlen für die Laiengremien an. 
Bis auf wenige Ausnahmen haben sich in allen Pfarreien engagierte Kandidatinnen und Kandidaten aufstellen lassen, um die Geschicke innerhalb des Veränderungsprozesses „Heute bei dir“ aktiv mitzugestalten. Das ist großartig, weil der Change-Prozess durch Stimme und Kraft vor Ort stimuliert wird. Veränderungen von Strukturen, neue Leitungsmodelle, so wie sie vom Synodalkreis in den kommenden Monaten beraten werden, bieten eher mehr denn weniger Chancen für Ehrenamtliche - Frauen wie Männer - mit ihren verschiedenen Expertisen führend Einfluss zu nehmen.

Dies gelingt, wenn möglichst viele in Gremien und an der Wahlurne dabei sind. Also auf zur Wahl!

Es geht um ein neues Klima.
Es grüßt Sie herzlichst zu diesem November-Wochenende

Marliese Kalthoff

Schwerpunkt: Kirche wählen! 
Interview.

Mutig gemeinsam die Zukunft gestalten

Jede Stimme zählt: Im Bistum Aachen werden am 6. und 7. November die Räte in den Gemeinschaften der Gemeinden sowie die Kirchenvorstände gewählt. Jede und jeder – mehr als 900.000 Erwachsene und Jugendliche – können das Gemeindeleben vor Ort also entscheidend mitprägen und gestalten. Diese Chance gilt es zu nutzen: entweder indem das Wahlrecht genutzt wird oder aber sogar aktiv im GdG-Rat bzw. einem anderen Gremium mitgearbeitet wird. Warum das so wichtig ist, erklären Dr. Karl Weber, Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken, und Dr. Andreas Frick, Generalvikar des Bistums Aachen, im Interview.
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„Das Gesicht von Kirche sind die Menschen vor Ort, die sich einsetzen für andere, die sich ehrenamtlich engagieren, die helfen, da sind und von ihrem Glauben erzählen. Wer sich in den Gremien engagiert, macht diesen  Auftrag von Kirche lebendig.“

Generalvikar Dr. Andreas Frick
„Es geht nicht darum, Kirche näher zu den Menschen zu bringen. Es geht darum, dass Christinnen und Christen ihr Zusammensein so gestalten, dass darin die Menschenfreundlichkeit Gottes für sie und andere zum Ausdruck kommt.“

Dr. Karl Weber
Ganzes Interview lesen
Offener Brief.
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Am kommenden Wochenende...
finden in ganz Nordrhein-Westfalen die Wahlen zu den kirchlichen Laiengremien statt. In einem Offenen Brief ruft Bischof Dr. Helmut Dieser dazu auf, das kirchliche Leben in unserem Bistum mitzugestalten und für die Zukunft neu auszurichten: „Ihr Engagement und Ihre Überzeugung weiß ich sehr zu schätzen.“ 
Ganzen Brief lesen
Was gewählt wird.
Der Rat der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG-Rat) wird im Bistum Aachen zum dritten Mal gewählt. Neben dem GdG-Rat können in den Pfarreien und Gemeinden zudem Pfarrei- und Gemeinderäte gewählt werden. Die Kirchenvorstände verwalten das Vermögen der Gemeinde.

GdG-Rat

Der GdG-Rat ist das oberste beschlussfassende Organ für die pastoralen Aufgaben in den 71 Gemeinschaften der Gemeinden des Bistums. In ihm arbeiten Priester und Laien, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusammen mit dem Ziel, die vielfältigen Aufgaben der Gemeinschaft in Zeiten des Um- und Aufbruchs zu gestalten. Der GdG-Rat ist verantwortlich für die „grundlegenden Fragen der Pastoral" der Gemeinschaft der Gemeinden. Hier wird informiert, beraten und soweit möglich entschieden u.a. über die Gottesdienstordnung, die weitere Nutzung der kirchlichen Gebäude, das Pastoralkonzept, die ökumenische und interreligiöse Zusammenarbeit, Leitungsfragen, oder die Verantwortung für den Dienst am Nächsten.

Der GdG-Rat ist darüber hinaus auch Ort des Austausches und der Planung, welche pastoralen Aufgaben und Neuausrichtungen sich in der nächsten Zeit für die Gemeinschaft der Gemeinden abzeichnen. Er nimmt den gesamten pastoralen Raum in den Blick und berücksichtigt dabei auch andere kirchliche Orte wie Krankenhäuser, Kindertagesstätten, Schulen, Ordensgemeinschaften, Verbände, Sozialstationen, Einrichtungen, Initiativen, Institutionen. Die Aufgaben des GdG-Rats, die Zusammensetzung seiner Mitglieder und die Arbeitsweise ist grundgelegt in der Satzung für den Rat der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG-Rat).

Pfarreirat

Der Pfarreirat ist die Stimme der einzelnen Pfarreien im Konzert der Zusammenarbeit aller Pfarreien der Gemeinschaft der Gemeinden. Die Vielfalt der unterschiedlichen Dörfer oder Stadtviertel einer Gemeinschaft macht deutlich, dass eine Gemeinschaft von Gemeinden ortsnahe Bezugspunkte für die Menschen braucht. Hier kann der Pfarreirat wirksam werden. Aus der Kenntnis der ortsspezifischen pastoralen und gesellschaftlichen Herausforderungen erwachsen seine originären Aufgaben.

Der Pfarreirat sorgt sich um das Pfarrfest ebenso wie um die Unterstützung des Leitungsteams und das gottesdienstliche Leben der Pfarrei. Er wirkt mit an der Erstellung des Pastoralkonzepts der Gemeinschaft und sucht den Kontakt zu kirchlichen und gesellschaftlichen Einrichtungen im Dorf oder Stadtviertel. Er arbeitet mit Initiativen und Organisationen am Ort zusammen und berät den Kirchenvorstand. Männer und Frauen aus der Pfarrei werden vom Rat zum Dienst als Kommunionhelferinnen und -helfer, Lektorinnen und Lekoren, Leiterinnen und Leiter von Wort-Gottes-Feiern und Beerdigungen oder zur Übernahme anderer Dienste vorgeschlagen.


Gemeinderat

Wo es gewünscht ist, kann Mitverantwortung in Gemeinden durch Gemeinderäte übernommen werden. Ein Gemeinderat entsteht nur durch Wahl, er kann nicht berufen werden. Gemeinde im Sinne dieser Ordnung kann sowohl eine territoriale Gemeinde (z.B. ehemalige Pfarrei oder Kaplanei), als auch eine Personalgemeinde (z.B. Jugendkirche kafarna:um / Gemeinde Zeitfenster) oder eine Gemeinde in der kategorialen Seelsorge (z.B. Hochschulgemeinde / Krankenhausseelsorge) sein. D.h. auch hier können Gemeinderäte gebildet werden. Voraussetzung für die Anwendung dieser Ordnung ist die Benennung der jeweiligen Gemeinde als solche im Pastoralkonzept der GdG. Die Aufgaben des Gemeinderats und sein Zusammenwirken mit dem GdG-Rat ist beschrieben in der Ordnung zur Bildung der Gemeinderäte.
Warum wählen wichtig ist?
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Jede Stimme zählt!

Bei den Wahlen zu den Gemeinschaften der Gemeinden und Kirchvorständen kommt es auf jede Stimme an. Wer wählt, kann mit entscheiden, wie die Kirche am Ort ganz konkret aussieht.
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Wie eine Wahl organisiert wird.
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Ein Blick hinter die Kulissen

„Ich wünsche mir, dass viele Menschen von ihrem Recht, zu wählen, Gebrauch machen und ihre Stimme den Kandidatinnen und Kandidaten geben“, sagt Ursula Schürmann. Die Referentin („Pastoral in Lebensräumen“) hat in den vergangenen Monaten viele Beratungsgespräche mit Wahlverantwortlichen geführt.
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Stimmen von der Basis. 

Ein Miteinander auf Augenhöhe 

„Ich möchte, dass wir eine tolerante Gemeinschaft mit flachen Hierarchien werden. Nur durch ein gutes Miteinander auf Augenhöhe kann Kirche in den nächsten Jahren glaubhaft für ihre Botschaft einstehen. Die jetzige Ausgangssituation gibt die Chance auf einen echten Wandel. Zusammen mit anderen möchte ich diesen Wandel gestalten.“

Manuela Emonds-pool 

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Nicht mehr von oben herab

„Ich erlebe Kirche im Umbruch. Nicht mehr von oben herab, sondern gemeinsam mit Haupt- und Ehrenamtlichen. Ich erlebe sehr viele engagierte Gemeindemitglieder, aber auch die zunehmende Schwierigkeit, die Menschen zu erreichen, da Gemeindeleben bei immer mehr Menschen nicht mehr zur Routine gehört und nun durch Corona ganz ausgebremst wurde.“

Dr. Dagmar Monteiro-Pai

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Eine ambivalente Heimat

„Kirche ist für mich durchaus ambivalent. Sie ist für mich Heimat, aber auch eine Heimat, an die ich auch kritische Fragen habe. Aber sie ist und bleibt damit auch Heimat. Die Zeiten sind heute auch sehr spannend, ein Wandel in der Zeit vollzieht sich, und die Kirche findet sich neu. Das geht nicht ohne Spannungen, und deswegen ist es spannend.“


Marcus Seiler

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Informationsoffensive. 
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Post von der Kirche

In der Pfarrei Heilig Geist Jülich sind alle 16.500 Wahlberechtigten persönlich angeschrieben und über die anstehenden Wahlen bzw. die
Möglichkeit zur Briefwahl informiert worden. Wie das bei den Menschen angekommen ist und wie die Resonanz war, erzählt  Pastoralreferentin Barbara Biel im Interview. 
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Aus dem Prozess. 
Mixbecher. 
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Die Kraft des Kreises: „Mixbecher“ zum Thema Synodalität

Ob nun der synodale Gesprächs- und Veränderungsprozess „Heute bei dir“, der synodale Weg der katholischen Kirche in Deutschland oder die Weltbischofssynode, die ebenfalls einen synodalen Prozess verfolgt: „Wer heute irgendetwas mit Kirche am Hut hat, kommt am Begriff der Synodalität überhaupt nicht mehr vorbei“, so Dr. Christian Schröder. Mit dieser Feststellung eröffnete er gestern Abend die November-Ausgabe des Online-Stammtisches „Mixbecher“, an der auch Bischof Dr. Helmut Dieser als Gast teilgenommen hat. Dabei stehe vor allem ein Kulturwandel und die Frage, wie in der Kirche Entscheidungen getroffen werden, im Vordergrund.

Wenn es nach Jürgen Maubach, Moderator im Synodalkreis des "Heute bei dir"-Prozesses, geht, dann kommt an dieser Stelle die „Kraft des Kreises“ ins Spiel. Hierbei werden die negativen Folgen einer klassischen Mehrheitsfindung wie Lagerbildung oder Konkurrenz-Denken durch das Prinzip der Soziokratie ersetzt. Der Vorteil: Alle Beteiligten sind gleichwertig und jede Stimme wird gehört. Am Ende steht ein Konsent, der im besten Fall keine Verlierer zurücklässt. Als zweiter Redner sprach Synodalkreis-Mitglied Rafał Londo in einer persönlichen Einschätzung darüber, wie er das soziokratische Prinzip in der Praxis bislang wahrgenommen hat. Für ihn sei vor allem die Offenheit der Argumente entscheidend. Zudem schaffe auch eine Veranstaltung wie der „Mixbecher“ die nötige Transparenz, um die soziokratische Methode vielleicht auch zu einem Modell für das ganze Bistum zu machen.

Nach den zwei Redebeiträgen ging es in die Fragerunde. So wollte ein Teilnehmer wissen, ob bei einer Entscheidungsfindung nach den Maßgaben der Konsent-Methode eine Trennung zwischen Meinungsäußerung und Sachinformation, vor allem wenn es ums Ganze gehe, überhaupt geräuschlos möglich sei. „Aus den Erfahrungen des Synodalkreises heraus würde ich sagen: das ist Übungssache und auch ein Lernprozess“, so Jürgen Maubach. Diözesancaritas-Direktor Stephan Jentgens warnte davor, die Konsent-Methode überzubewerten: „Sie ist kein Allheilmittel“. Eigentlich seien wir in einer gesellschaftlichen Logik verhaftet, in der man entweder gewinnt oder verliert und die auf Wachstum angelegt sei. In diesem Sinne sei der Konsent eine Methode, die dieser Logik ein Niederlagenloses Prinzip der Achtsamkeit und Gerechtigkeit entgegenstelle. Bischof Dr. Helmut Dieser schloss die Diskussion mit einer hoffnungsvollen Note: „Mich hat der Abend ermutigt und zum Teil auch getröstet.“
Vorgestellt.
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In den kommenden, regulären Ausgaben des Newsletters werden wir alle Mitglieder des Synodalkreises einzeln vorstellen. In diesem Newsletter Rafał Londo (32).
Ich engagiere mich im Synodalkreis, weil...

ich mich im Prozess, die Kirche im Bistum Aachen für die Zukunft zu gestalten, aktiv einsetzen möchte.

Mit welchen Erwartungen gehe ich in die weiteren Beratungen des "Heute bei dir"-Prozesses?

ich erwarte ein ehrliches Bemühen aller Teilnehmenden und einen konstruktiven Austausch miteinander.

Wie sollte eine synodale Kirche im Bistum Aachen meiner Meinung nach in Zukunft aussehen?

Die Kirche hat neben der hierarchischen Struktur noch einen Geist, der partizipativ mitwirken will - allen sollte eine Mitgestaltung der Kirche im Bistum Aachen ermöglicht werden - das gelingt meiner Meinung nach am besten durch Transparenz und Kommunikation im Großen wie im Kleinen.
Gesprächsabend.

Prozess-Stand und nächste Schritte

Einen Gesprächsabend „Heute bei Dir“ bietet das Regionalteam der Region Aachen-Land in Person von Erdmute Söndgen, Hannokarl Weishaupt und Norbert Franzen am Donnerstag, 25. November, ab 19 Uhr in der Pfarrkirche St. Bonifatius, Eschweiler Straße 238, in Dürwiß an. Das Angebot richtet sich an alle interessierten Christinnen und Christen aus Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Herzogenrath, Stolberg und Würselen. Pfarrer Christoph Graaff, Multiplikator im „Heute bei dir“-Prozess, informiert über den Stand des Prozesses und die nächsten Schritte.
Nachlese. 
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Auftakt des weitweiten synodalen Wegs

„Bei euch aber soll es nicht so sein…“; dieser Satz aus dem Tagesevangelium stand im Mittelpunkt der heiligen Messe, die das Regionalteam am 17. Oktober  zur Eröffnung des weltweiten Synodalen Weges in St. Gangolf gestaltete und gemeinsam feierte. So nicht – anders – ja, aber wie „anders“? Das war die Frage, die zu Beginn des Gottesdienstes stand.
Nehmt es selbst in die Hand! Nehmt Verantwortung, nehmt Leitung wahr, denn das ist gut, wichtig, möglich und nötig. Der Papst ruft uns auf, konkret mitzuarbeiten und mehr Synodalität zu wagen. Diesen Aufruf haben alle Gottesdienstteilnehmerinnen und -teilnehmer ernst genommen und erste gemeinsame Schritte (wenn auch nur kleine Schritte) getan, um einen neuen Weg zu beschreiten.
Beim Nachgespräch vor der Kirche gab es große Ermutigung, diesen Weg weiter zu versuchen.

Autor: Stephan Lütgemeier
Monatsimpuls. 
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Gott, Heiliger Geist,

schenke uns Vertrauen in Dich.
Lass uns in der Gemeinschaft mit Dir wachsen,
damit unser Leben und Glauben eins werden.
Damit wir bewegt werden von der Frömmigkeit
um Beziehung anzubieten
und unsere Mitmenschen zu lieben.
Amen.
Ganzen Impuls lesen
Spenden für Betroffene des Hochwassers.
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Um den Menschen schnell und unbürokratisch zu helfen, hat das Bistum Aachen einen Solidaritätsfonds für vom Hochwasser betroffene Kinder und Familien eingerichtet.

Inzwischen sind mehr als 580 000 Euro in den Solidaritätsfonds eingezahlt worden. Dies ist eine herausragende Summe, für die wir uns bei allen Spenderinnen und Spendern bedanken wollen. Mit ihrem wichtigen Beitrag helfen Sie den Menschen in den Hochwassergebieten, die zum Teil ihre gesamte Existenz verloren haben. Mehr als drei Monate nach der Flut haben wir in Kornelimünster nochmal genau hingeschaut und Pfarrer Dr. Andreas Möhlig nach den Folgen der Hochwasserkatastrophe befragt. 

Weiterhin gespendet werden kann auf das hier angegebene Konto der Pax-Bank:

IBAN: DE72 3706 0193 1000 1000 60
BIC:GENODED1PAX.
Hier Video ansehen
Ein Zeichen der Solidarität.
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Ökumenisches Gedenken

Anlässlich des Buß- und Bettages am Mittwoch, 17. November, lädt der Präses der
Evangelischen Kirche im Rheinland Dr. Thorsten Latzel zu einem Gedenken auf regionaler und lokaler Ebene ein und bittet die ökumenischen Partner um Mitwirkung. Bischof Dr. Helmut Dieser schließt sich diesem Aufruf an:
Gerne möchte ich Sie einladen, in Ihren Gemeinden den Buß- und Bettag in diesem Jahr
in besonderer Weise ökumenisch zu begehen und gemeinsam der Opfer vom 15. Juli zu gedenken. Der Buß- und Bettag bietet als Tag der Ein- bzw. Umkehr dazu eine besondere Gelegenheit, auch im Blick auf unser ökologisches Verhalten. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie die Gemeinden Ihrer Kirche ermutigen, auf die evangelischen Gemeinden vor Ort zuzugehen, um der Verstorbenen gemeinsam zu gedenken und den Betroffenen ein starkes Zeichen der Solidarität zu senden: „Wir lassen Euch nicht allein!“ Präses Latzel erinnert in seinem Schreiben an eine wichtige biblische Referenz: „Wenn ein Glied leidet, leiden alle Glieder mit“ (1 Kor 12,26). Solidarität ist keineswegs nur eine politische Opportunität, sondern geistliche Aufgabe. Buß- und Bettage aus besonderen Anlässen und in Notlagen sind daher in der gemeinsamen christlichen Tradition tief verwurzelt.
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Heute...
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Aus dem Bistum. 
Nacht der Lichter.
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Dieses Jahr ganz anders

Mit Gesängen aus Taizé, Stille und Gebet wird die Nacht der Lichter – anders als in den letzten Jahren – am Samstag, 13. November, nicht im Dom, sondern in der JuKi Aachen stattfinden. Beginn ist um 20 Uhr in der Dreifaltigkeitskirche, Zollernstrasse 11. Aufgrund der Tatsache, dass die Anzahl an Plätzen begrenzt und geringer als sonst ist, wird um Anmeldung gebeten. Dies ist noch bis zum morgigen Samstag möglich. 
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Ausstellung „Entdecke mich“.
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Große Geschichten in kleinen Holzkisten

Bunt und vielfältig, nachdenklich und heiter – eben wie das Leben in all seiner Fülle ist: Diese ganze Bandbreite und Unterschiedlichkeit haben Künstlerinnen und Künstler auf gerade einmal 30 x 30 x 17 Zentimeter untergebracht. 70 von diesen „Kunst-Kisten“ werden noch bis zum 28. November in einer Ausstellung in Tönisvorst zu entdecken sein. Zu sehen ist die Ausstellung im Haus der Lebenshilfe „MITTENDRIN“, Kniebelerstraße 43 in Tönisvorst sowie auf einem kleinen Entdeckungsweg durch Tönisvorst in verschiedenen Schaufenstern im Einzelhandel oder in öffentlichen Einrichtungen.
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Freiwillige gesucht.

Tiere und Natur in Kolumbien erleben

Zusammen mit der Partnerorganisation Sueños Especiales in Tierra Firme/Ibagué bietet der DPSG DV Aachen im kommenden Jahr einen Internationalen Freiwilligendienst an. Junge Menschen zwischen 18 und 28 Jahren haben die Möglichkeit, ein Jahr lang das Abenteuer ihres Lebens zu erleben, eine neue Kultur kennenzulernen und eine neue Sprache zu lernen. Wer mehr über das Projekt wissen möchte, kann am Mittwoch, 10. November, zwischen 19 und 20 Uhr via Zoom (Meeting-ID: 997 4405 2538) an einem virtuellen Infotag teilnehmen. Eine Bewerbung ist das ganze Jahr über möglich. Für Fragen sowie alle weiteren Infos steht Bildungsreferentin Nina Helesky aus dem Diözesanbüro unter der  Telefonnummer 02434-981223 oder per Mail unter n.helesky@dpsg-ac.de zur Verfügung. Darüber hinaus bieten auch die Freiwilligen Sozialen Dienste im Bistum Aachen e.V. Einsatzstellen im Ausland an.  
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Leonard (Freiwilliger 2019-2020): „Es war eine tolle Erfahrung, ein paar Tage abgelegen im Dschungel zu leben und alle möglichen Tiere zu sehen, die man sonst nur von Fotografien und Bildschirmen kennt. Nur die Mücken hätten gerne zu Hause bleiben können.“
Julia (Freiwillige 2018-2019): „Ich habe in dieser Zeit tolle Menschen kennenlernen dürfen und unheimlich viel gelernt, was mich auch in Zukunft unheimlich prägen wird.“
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Interreligiöser Frauen-TRIAlog.
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Begegnung dreier Religionen

Geschlechtergerechtigkeit, Religion, Pandemie – und das ganze mal 3: Um diese Themen dreht sich der interreligiösen Frauen-TRIAlog zwischen Judentum, Christentum und Islam am Mittwoch, 10. November, zwischen 19 und 21 Uhr bei einem Online-Abend des Katholischen Forums für Erwachsenen und Familienbildung. Eine Anmeldung unter der Kursnummer 21-2mg5029 ist noch bis Dienstag, 9. November, möglich.
Ganze Meldung lesen

Aus dem Prozess. 
Erläutert.
Synodalität ist nicht gleich Synodalität. Vielmehr erleben wir in den kirchlichen Nachrichten gerade verschiedene Begriffe zum Thema "Synode". Deshalb erläutern wir dies gerne an dieser Stelle. 

Was ist eine Synode?
Der Wortbedeutung nach ist Synode erst einmal eine Versammlung. Quer durch alle Kirchen versteht man darunter ein Gremium aus Vertretern, welche die gesamte Kirche repräsentieren sollen. Auch wenn die Begriffe "Konzil" und "Synode" gerne synonym verwendet werden, bezeichnen sie kirchenrechtlich allerdings zwei unterschiedliche Arten der Versammlung: ersteres ist ein Beschlussgremium, letzteres ein Beratungsorgan. Bei beiden sind Bischöfe automatisch Mitglied. Es können bei einer Synode in der Regel weitere Mitglieder hinzugezogen werden.
Was beudeutet Synodalität?
Synodalität könnte man einerseits als "synodenmäßig" oder "vom Wesen her synodal" übersetzten. Es hat sich aber eingebürgert, dies für Formen zu verwenden, welche nicht nur auf die Versammlung von Bischöfen begrenzt, sondern weitaus partizipativer für Laien gestaltet sind. "Synodalität bedeutet, einen Weg zusammen zu gehen" schreibt deshalb das Zentralkomitee deutscher Katholiken dazu. Solche Prozesse gibt es aktuell auf verschiedenen Ebenen (siehe unten)
Aktuelle Formen von Synodalität

Logo Heute bei dir

Synodale Prozesse
(wie der "Heute bei dir"-Prozess)

(Ebene: Bistum)

Ein synodaler Prozess kann (im Gegensatz zur Synode) von der Wortbedeutung auf allen Ebenen stattfinden – bei uns findet er auf Bistums-Ebene als "Heute bei dir"-Prozess statt. Deshalb wird der Prozess auch als "Gesprächs- und Veränderungsprozess" unter der Beteiligung vieler bezeichnet. Auch gibt es im "Heute bei dir"-Prozess mehrere explizit synodale Gremien:
- den Synodalkreis
- die Synodalversammlung.

Beides sind Gremien bestimmter Vertreter:innen, welche zusammen mit dem Bischof detaillierte Änderungsvorschläge erarbeiten, die der Bischof dann in Kraft setzen kann.
Logo Synodaler Weg

Der Synodale Weg

(Ebene: alle deutschen Bistümer)

Der Synodale Weg ist ein Gesprächsformat für eine strukturierte Debatte innerhalb der katholischen Kirche in Deutschland. Er soll sich vor allem der Aufarbeitung von Themen widmen, die durch die "Missbrauchs-Krise" besondere Beachtung fanden. Deshalb gibt es hier vier Themenforen:
- Macht und Gewaltenteilung
- Priesterliche Existenz heute
- Frauen in Ämtern der Kirche
- Gelingende Beziehungen, Liebe, Sexualität und Partnerschaft.

Bischof Dr. Dieser ist Co-Vorsitzender des letztgenannten Forums.

Logo Weltsynode

Bischofssynode

(Ebene: Weltkirche)

Die Bischofssynode ist als dreijähriger, weltweiter Prozess geplant. Die offizielle Bezeichnung lautet: XVI. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode in Rom zum Thema „Für eine synodale Kirche: Gemeinschaft, Teilhabe und Sendung“. In die verschiedenen Phasen werden die Bistümer, eine Reihe von Organisationen und schließlich die Bischofskonferenzen einbezogen, bevor der Prozess in die eigentliche Bischofssynode im Oktober 2023 in Rom einmündet. Bischofssynoden finden vor allem erst wieder seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) statt. Sie sind ein Beratungsgremium des Papstes und soll ihn bei seinen Leitungsaufgaben unterstützen. Der Papst kann  weitere Mitglieder ernennen; diese müssen keine Bischöfe sein.
Fehlt hier etwas?
Hast du Anregungen, Lob, Kritik oder ein Thema, über das wir berichten sollen? Dann schreib uns gerne eine Mail an:
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Der nächste Newsletter...

... erscheint am 19.11.2021.

Vielleicht ja auch mit deinen Inhalten?

Wenn du einen Beitrag zum Thema "Heute bei dir" veröffentlichen möchtest, schick diesen bitte bis zum 15.11.2021 an: newsletter@heute-bei-dir.de
 
Beiiträge können sein: Veranstaltungshinweise, Leitfragen mit Resonanzwunsch, Vorstellung deiner Arbeitsgruppe, Beispiele aus oder Einblicke in die aktuelle Arbeit etc.

Alle Beiträge bitte im Format DOC oder ODT; Fotos als JPG (min 300 dpi).
Die Redaktion behält sich vor, Beiträge redaktionell zu bearbeiten und Veröffentlichungen zu terminieren. Verantwortlich für den Inhalt sind die jeweiligen Autorinnen und Autoren der Beiträge.
Für Rückfragen oder Rückmeldungen nutze bitte ebenfalls die o.g. E-Mail-Adresse.
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Was ist der "Heute bei dir"-Prozess?

Der "Heute bei dir"-Prozess ist ein Veränderungsprozess im Bistum Aachen, der zur Beteiligung einlädt. Im gemeinsamen Gespräch zwischen Gläubigen, Experten und kirchlichen Mitarbeitenden werden konkrete Handlungs-Impulse entwickelt, um eine Kirche der Zukunft wahr werden zu lassen. Der Begriff "Heute bei dir" geht auf die Begegnung Jesu mit dem Zöllner Zachäus zurück, bei welchem Jesus einkehrt. Er drückt das Anliegen aus, als Kirche aktiv auf die Menschen zuzugehen und in ihrer Lebenswirklichkeit einzukehren. 

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Bistum Aachen - Herausgeber: Stabsabteilung Kommuniaktion (V.i.S.d.P.)
Redaktion: Koordinationsbüro & Kommunikation Bistum Aachen
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