Heute bei dir. 
Update
Ausgabe #17 | 19.11.2021

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In aller Kürze:

+++ Vorgestellt: Die geistliche Begleitung des "Heute bei dir"-Prozesses +++
+++ 5. Stiftungstag im Bistum Aachen +++
+++ Kirche trifft Politik +++
+++ Berufungswochenende in St. Remigius Viersen +++
+++ Nachhaltige Mobilität im Fokus +++

+++ Schicken Sie uns Ihre Ideen für den nächsten Newsletter! +++

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Liebe Leserinnen und Leser,
sie halten sich bisweilen hartnäckig. Die argwöhnischen Vermutungen, dass die nächste Stufe im synodalen Veränderungsprozess "Heute bei Dir" - sprich die Beratungen im Synodalkreis" - hinter verschlossenen Türen, wenig transparent und mit einer eigenen Agenda stattfinden. Wer die Runde erlebt, der wird sich vom Gegenteil überzeugen können. In den samstäglichen Beratungen haben die 17 Streiterinnen und Streiter einen diskussionsfreudigen und konstruktiven Weg gefunden, die unterschiedlichen Themen der Basis AGs in Beschlussvorlagen zu gießen. Die Einübung in das so genannte Konsentprinzip, das auf einwandfreie Beschlüsse abzielt, funktioniere, heißt es. Manch einer lässt sich gar zur Einschätzung hinreißen, die Beratungen seien "katholisch revolutionär".
Das Programm ist jedenfalls dicht getaktet. Inhalte sollen vor Strukturfragen gehen. Deshalb will sich das Gremium von Initiativen Engagierter und von Interessengruppen nicht treiben lassen. So mancher Blick scheint sich zudem auch durch eine neue Perspektive auf Orte von Kirche zu verändern. Bevor die Themen dann in Gänze auf der nächsten Synodalversammlung Ende März 2022 vorgestellt und beraten werden sollen, behält sich der Synodalkreis eine abschließende Würdigung und Priorisierung vor. Ein Maßstab für die Umsetzung ist: Alle Entscheidungen sollen daran gemessen werden, ob sie nachhaltig, digital vernetzend und finanzierbar sind. Klingt nicht nach Kungelrunde oder Geheim-Mission. Wir halten Sie weiterhin auf dem Laufenden.

Seien Sie herzlichst gegrüßt zum Wochenende

Marliese Kalthoff


Aus dem Prozess. 
Geistliche Begleitung stellt sich vor.
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Katharina Veltmann
Foto Anja minder
Anja Minder
Den „Heute bei dir“ - Prozess in seiner geistlichen Dimension wahrzunehmen und die geistliche Reflexion der verschiedenen Entwicklungen zu unterstützen ist das wichtigste Anliegen der Geistliche Begleitung im synodalen Gesprächs- und Veränderungsprozess „Heute bei dir“.

Als Geistliche Begleitung sind wir ansprechbar für Prozess-Aktive und Interessierte und halten die Gewissheit wach, dass Gott in allem Denken und Tun schon da ist. Wir laden zum „Heute bei dir“-Perspektivwechsel ein und stellen den anderen, das „Du“, in den Mittelpunkt.

Als Geistliche Begleiter/inn/en handeln wir nach Grundprinzipien Geistlicher Begleitung. Wir geben dem/den anderen Raum, vertrauen auf die Gegenwart Gottes (Gott ist schon da!) und bringen das in angemessener Weise zum Ausdruck. Wir setzen auf die Hoffnung, auf das Mitgehen Gottes; wir erinnern und schaffen Raum für das Wirken des Heiligen Geistes. Wir veranstalten, unterstützen und ermutigen zu geistlichen Initiativen im Rahmen des „Heute bei dir“ - Prozesses auf den verschiedenen Ebenen. Wir regen an, eine geistliche Haltung in allem anzunehmen, auch  in den Entscheidungsfindungen für die Zukunft unseres Bistums. Die Geisteskraft Gottes braucht Raum und Zeit, um zu wehen und zu wirken - daran erinnern wir. 
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Zu unseren Aufgaben gehört, als Begleitung und für geistliche Impulse bei „Heute bei dir“-Veranstaltungen auf Bistumsebene ansprechbar zu sein, soweit es förderlich scheint. So haben wir beispielsweise die erste Sitzung der Basisarbeitsgruppen oder den Beginn der Synodalversammlung geistlich gestaltet. Auch die Idee zum Hybriden Gottesdienst zu Beginn der zweiten Prozessphase konnten wir einbringen und umsetzten.
Michael Marx
Angela Müller
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Darüber hinaus sorgen wir für die Bereitstellung von geistlichem „Input“ wie den geistlichen Kurz- und Monats- Impulsen in diesem Newsletter und schlagen geistliche Gestaltungsformate vor. 

Auch für Gruppen und Gremien im Bistum, wie etwa GdG-Räte, die sich mit dem Prozess befassen und ihre Strukturen für die Zukunft gestalten wollen, ist die Geistliche Begleitung ansprechbar. Gerne kommen wir mit Ihnen ins Gespräch und überlegen, was wir oder andere für Sie tun können.

Zur Geistlichen Begleitung im „Heute bei dir“-Prozess gehören:           
- Angela Müller, Gemeindereferentin
- Anja Minder, Pastoralreferentin
- Michael Marx, Pfarrer
- Katharina Veltmann, Pastoralreferentin 

Sie erreichen uns unter: geistliche-begleitung-hbd@bistum-aachen.de 

Autorenteam: Geistliche Begleitung
Kontakt aufnehmen
Gesprächsabend. 

Prozess-Stand und nächste Schritte

Einen Gesprächsabend „Heute bei Dir“ bietet das Regionalteam der Region Aachen-Land in Person von Erdmute Söndgen, Hannokarl Weishaupt und Norbert Franzen am Donnerstag, 25. November, ab 19 Uhr in der Pfarrkirche St. Bonifatius, Eschweiler Straße 238, in Dürwiß an. Das Angebot richtet sich an alle interessierten Christinnen und Christen aus Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Herzogenrath, Stolberg und Würselen. Pfarrer Christoph Graaff, Multiplikator im „Heute bei dir“-Prozess, informiert über den Stand des Prozesses und die nächsten Schritte.
Monatsimpuls. 
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Der Advent: Die Sehnsucht im Herzen tragen, dem Stern folgen.

„Es werden Zeichen sichtbar werden an Sonne, Mond und Sternen“, „die Völker [werden] bestürzt und ratlos sein“, „die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden“ lesen wir im Bibeltext des ersten Adventssonntags. 

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Aus dem Bistum. 
Stiftungen setzen auf Nachhaltigkeit.
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Aachen auf Platz 44
„Wir müssen die Zukunft provozieren, weil Technologie weder gut noch böse ist.“ Mit dieser knackigen These war Karl-Heinz Land die Aufmerksamkeit der rund 60 Zuhörer in seinem Impuls-Vortrag in der Bischöflichen Akademie in der vergangenen Woche sicher. Und so zog der renommierte Strategieberater und Autor des Buches Erde 5.0. die Aufmerksamtkeit der geladenen Stifter und Stifterinnen auf dem 5. Stiftungstag des Bistums Aachen in seinen Bann. Ein „Weiter so“ sei angesichts der globalen sich zuspitzenden Themen um Klimaschutz, Migration, Lebensmittelverteilung und Umweltkatastrophen, nicht mehr vertretbar. Corona werde Wirtschaft und Gesellschaft massiv verändern. Die Pandemie sei zum „Booster der Digitalisierung“ geworden und disruptiere die traditionellen Wirtschaftszweige mehr denn je zuvor.

Dabei hofft Land, dass der Kapitalmarkt die Wende zur einer nachhaltigen Wirtschaft aufgrund neuer Wachstumsperspektiven kräftig unterstütze.

In der anschließenden Podiums-Diskussion hörte Marliese Kalthoff, Leiterin der Kommunikation, bei führenden Bankern nach, in welcher Form sich attraktive Anlagefonds auf die sogenannten ESG-Kriterien (Ökologie- Soziales – und Unternehmensführung) einstellen und wo noch Aufholbedarf besteht. Einig waren sich Thomas Schumacher von der Pax Bank, Bernhard Matthes von der Bank für Kirche und Caritas, Christian Finke, Kopf der Monega Kapitalanlagegesellschaft und Dominik Vogt vom Aachener Grundvermögen, dass die nachhaltigen Fonds eine belastbare Rendite einbringen. Martin Tölle, Ökonom des Bistums Aachen, verwies darauf, dass auch das Bistum seine Anlagekritieren unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten neu festlegen werde. Ein Portfolio aus Immobilien, Aktien und Unternehmensanleihen erfordere, so das Resumée, eine Expertise, die von ehrenamtlichen Stiftungsvorständen ohne weiteres gar nicht mehr geleistet werden könne.

Im Bistum Aachen gibt es rund 70 Stiftungen mit einem geschätzten Vermögen in hoher dreistelliger Millionenhöhe. Über das Stiftungsbüro, das von Angela Mispagel geleitet wird, werden fünf bischöfliche Stiftungen, vier weitere rechtlich selbstständige und und 19 Treuhand-Stiftungen betreut. Die Stadt Aachen belegt übrigens auf der Top 100-Skala der Städte in Deutschland Platz Platz 44 in punkto Stifter-Dichte. Im kommenden Jahr werden Angela Mispagel und Andrea Laps von der Stiftungsaufsicht ein Angebot zur soeben verabschiedeten Stiftungsreform und zum geplanten Stiftungsregister machen.
Kirche trifft Politik.
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Volles Haus in der City-Kirche
Es war volles Haus bei der traditionellen Einladung von Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern sowie kommunalen Entscheidungsträgern in der Aachener City-Kirche. Das Thema zog: „Stadt, Land, Spaltung? Mut zur Vitalisierung von Sozialräumen durch neue Kooperationen“, legte deutlich offen, wo die Herausforderungen im Bistum Aachen in gesellschafts- und wirtschaftspolitischer Hinsicht liegen. Als Gastredner brachte Bodo Middeldorf, Geschäftsführer der Zukunftsagentur Rheinisches Revier, spannende Thesen mit. Rund 80 000 Menschen werden in den kommenden Jahren von Umbau der Region weg von der Braunkohle betroffen sein. Zu oft, so Middeldorf, werde verkannt, dass die notwendige Diskussion über mehr Klima- und Umweltschutz, den Blick auf die Befindlichkeit der Menschen verstelle, die über Jahrzehnte für eine hohe Energiesicherheit in der Region gesorgt haben.

Wie Wachstum und Ökologie, Mobilität und Klimaschutz sowie die Fürsorgepflicht des Staates und Eigenverantwortung künftig zusammenpassen, diskutierten im Anschluss der Jülicher Bürgermeister Axel Fuchs, der Schleidener Bürgermeister Ingo Pfennings und Nadine Leonhardt, die Bürgermeisterin von Eschweiler. Die zunehmende Spaltung der Lebensbefindlichkeit werde insbesondere durch die Flutkatastrophe sichtbar, so die einhellige Einschätzung. Die Wiederaufbauarbeit nehme Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte in Anspruch. Allein in Schleiden werden die Kosten auf insgesamt 170 Mio. Euro beziffert.
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Middeldorf erläuterte die großen Chancen der Region, europaweit und weltweit zur führenden Forschungs- und Wirtschaftsregion aufsteigen zu können, wenn der Transformationsprozess konsequent in Angriff genommen wird. Im Tagebau Hambach hatten die Bagger in der vergangenen Woche den Tiefpunkt der Braunkohlesohle erreicht. Ob die Landesregierung auf einen Ausstieg aus der Braunkohle vor 2038 einschwenken wird, wurde nicht deutlich. Zu Wochenbeginn hatte der Energie-Konzern RWE angekündigt, dass er bis 2030 rund 50 Mrd. Euro in grüne Energien investieren will.
Bodo Middeldorf
Ergebnisse Kirchenwahlen.
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Ein gutes Fundament 

Im Bistum Aachen sind am Wochenende des 6./7. Novembers die Mitglieder für die GdG-, Pfarrei- und Gemeinderäte gewählt worden. Über 582 Männer und Frauen haben sich allein um das Mandat in einem Rat der 71 Gemeinschaften der Gemeinden (GdG-Rat) beworben. In 114 von 326 Pfarreien sind auch Pfarreiräte gewählt worden, in manchen Pfarreien auch Gemeinderäte. „Mit den zahlreichen Frauen und Männer, die sich wieder in den kirchlichen Gremien engagieren, gibt es ein gutes Fundament für die anstehenden Veränderungen der kommenden Jahre“, betont Generalvikar Dr. Andreas Frick.  Bisher sind 59 von 71 GdG ausgezählt. Danach liegt die Wahlbeteiligung bistumsweit bisher bei rund 3,56 Prozent.  Das ist ein moderater Rückgang im Vergleich zur Wahl von 2017, als die Beteiligung bei 3,93 Prozent lag.
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Nachhaltige Mobilität.
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Logo Bistum Aachen
Betriebliches Mobilitätsmanagement 
Das Thema „Nachhaltige Mobilität“ steht am Mittwoch, 24. November, im Mittelpunkt einer Online-Zoom-Konferenz. Die Veranstaltung steht allen Mitgliedern des „digitalHUB“ und damit auch den Interessierten aus dem Bistum Aachen offen. Zum Inhalt: Die IHK Aachen berät seit Jahren als bundesweit erste Industrie- und Handelskammer Unternehmen zum Thema „Betriebliches Mobilitätsmanagement“ – ein Thema, mit Mehrwert für die gesamte Gesellschaft. Benjamin Haag (IHK Aachen) wird darüber sprechen, wie Unternehmen Maßnahmen einer nachhaltigen Mobilität bestmöglich in die Praxis umsetzen und sich dabei als attraktiver Arbeitgeber profilieren können. Beginn ist um 12:30 Uhr.
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Berufungswochenende.
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Gott ruft Dich!

Gott ruft Dich! Er hat Dir Talente und Fähigkeiten geschenkt, damit Du dein Leben leben kannst. Er hat Dich in dieses Leben gerufen. Und er ruft immer weiter nach Dir.

Um diese Themen wird es zwischen dem 17. und 19. Dezember im Rahmen eines Berufungswochenendes in der GdG Viersen gehen. Gemeinsam mit dem Pastoralteam soll in den Gottesdiensten um Berufungen für unsere Gemeinden, unser Bistum und die ganze Kirche gebetet werden. Los geht es am Freitag, 17. Dezember, um 18 Uhr mit einer Messe
Kalender 2022/2023.
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Kraftorte im Bistum Aachen 

Ob der nächtliche Sternenhimmel über der Eifel, der bunte Herbstwald, die Alpakaweide oder der Anblick einer sommerlichen Blumenwiese: Im Rahmen des Wettbewerbs „Entdecke mich – Kraftorte im Bistum Aachen" haben zahlreiche Menschen in den vergangenen Monaten ihre Kraftorte fotografiert und beschrieben. Aus mehr als 180 eingereichten Motiven wurden 36 ausgewählt und im neuen Tischkalender abgebildet, der nun im Einhard-Verlag erschienen ist. Ab Januar führt er anderthalb Jahre lang zu den Heiligtumsfahrten in Aachen, Kornelimünster und Mönchengladbach im Juni 2023 hin. Im Dom-Shop, Johannes-Paul-II.-Straße 13, ist der Fotokalender ab sofort erhältlich.
Spenden für Betroffene des Hochwassers.
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Um den Menschen schnell und unbürokratisch zu helfen, hat das Bistum Aachen einen Solidaritätsfonds für vom Hochwasser betroffene Kinder und Familien eingerichtet.

Inzwischen sind rund 800 000 Euro in den Solidaritätsfonds eingezahlt worden. Dies ist eine herausragende Summe, für die wir uns bei allen Spenderinnen und Spendern bedanken wollen. Mit ihrem wichtigen Beitrag helfen Sie den Menschen in den Hochwassergebieten, die zum Teil ihre gesamte Existenz verloren haben. Wenige Monate nach der Flut haben wir in Kornelimünster nochmal genau hingeschaut und Pfarrer Dr. Andreas Möhlig nach den Folgen der Hochwasserkatastrophe befragt. 

Weiterhin gespendet werden kann auf das hier angegebene Konto der Pax-Bank:

IBAN: DE72 3706 0193 1000 1000 60
BIC:GENODED1PAX.
Video zur Lage in Kornelimünster
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Glossar.
Synodalität ist nicht gleich Synodalität. Vielmehr erleben wir in den kirchlichen Nachrichten gerade verschiedene Begriffe zum Thema „Synode“. Deshalb erläutern wir dies gerne an dieser Stelle. 

Was ist eine Synode?
Der Wortbedeutung nach ist Synode erst einmal eine Versammlung. Quer durch alle Kirchen versteht man darunter ein Gremium aus Vertretern, welche die gesamte Kirche repräsentieren sollen. Auch wenn die Begriffe „Konzil“ und „Synode" gerne synonym verwendet werden, bezeichnen sie kirchenrechtlich allerdings zwei unterschiedliche Arten der Versammlung: ersteres ist ein Beschlussgremium, letzteres ein Beratungsorgan. Bei beiden sind Bischöfe automatisch Mitglied. Es können bei einer Synode in der Regel weitere Mitglieder hinzugezogen werden.
Was bedeutet Synodalität?
Synodalität könnte man einerseits als „synodenmäßig“ oder „vom Wesen her synodal“ übersetzten. Es hat sich aber eingebürgert, dies für Formen zu verwenden, welche nicht nur auf die Versammlung von Bischöfen begrenzt, sondern weitaus partizipativer für Laien gestaltet sind. „Synodalität bedeutet, einen Weg zusammen zu gehen“ schreibt deshalb das Zentralkomitee deutscher Katholiken dazu. Solche Prozesse gibt es aktuell auf verschiedenen Ebenen (siehe unten)
Aktuelle Formen von Synodalität

Logo Heute bei dir

Synodale Prozesse
(wie der „Heute bei dir“-Prozess)

(Ebene: Bistum)

Ein synodaler Prozess kann (im Gegensatz zur Synode) von der Wortbedeutung auf allen Ebenen stattfinden – bei uns findet er auf Bistums-Ebene als „Heute bei dir“-Prozess statt. Deshalb wird der Prozess auch als „Gesprächs- und Veränderungsprozess“ unter der Beteiligung vieler bezeichnet. Auch gibt es im „Heute bei dir“-Prozess mehrere explizit synodale Gremien:
- den Synodalkreis
- die Synodalversammlung.

Beides sind Gremien bestimmter Vertreter:innen, welche zusammen mit dem Bischof detaillierte Änderungsvorschläge erarbeiten, die der Bischof dann in Kraft setzen kann.

Logo Synodaler Weg

Der Synodale Weg

(Ebene: alle deutschen Bistümer)

Der Synodale Weg ist ein Gesprächsformat für eine strukturierte Debatte innerhalb der katholischen Kirche in Deutschland. Er soll sich vor allem der Aufarbeitung von Themen widmen, die durch die „Missbrauchs-Krise“ besondere Beachtung fanden. Deshalb gibt es hier vier Themenforen:
- Macht und Gewaltenteilung
- Priesterliche Existenz heute
- Frauen in Ämtern der Kirche
- Gelingende Beziehungen, Liebe, Sexualität und Partnerschaft.

Bischof Dr. Dieser ist Co-Vorsitzender des letztgenannten Forums.

Logo Weltsynode

Bischofssynode

(Ebene: Weltkirche)

Die Bischofssynode ist als dreijähriger, weltweiter Prozess geplant. Die offizielle Bezeichnung lautet: XVI. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode in Rom zum Thema „Für eine synodale Kirche: Gemeinschaft, Teilhabe und Sendung“. In die verschiedenen Phasen werden die Bistümer, eine Reihe von Organisationen und schließlich die Bischofskonferenzen einbezogen, bevor der Prozess in die eigentliche Bischofssynode im Oktober 2023 in Rom einmündet. Bischofssynoden finden vor allem erst wieder seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) statt. Sie sind ein Beratungsgremium des Papstes und sollen ihn bei seinen Leitungsaufgaben unterstützen. Der Papst kann weitere Mitglieder ernennen; diese müssen keine Bischöfe sein.
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... erscheint am 03.12.2021.

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Was ist der "Heute bei dir"-Prozess?

Der "Heute bei dir"-Prozess ist ein Veränderungsprozess im Bistum Aachen, der zur Beteiligung einlädt. Im gemeinsamen Gespräch zwischen Gläubigen, Experten und kirchlichen Mitarbeitenden werden konkrete Handlungs-Impulse entwickelt, um eine Kirche der Zukunft wahr werden zu lassen. Der Begriff "Heute bei dir" geht auf die Begegnung Jesu mit dem Zöllner Zachäus zurück, bei welchem Jesus einkehrt. Er drückt das Anliegen aus, als Kirche aktiv auf die Menschen zuzugehen und in ihrer Lebenswirklichkeit einzukehren. 

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Bistum Aachen - Herausgeber: Stabsabteilung Kommuniaktion (V.i.S.d.P.)
Redaktion: Koordinationsbüro & Kommunikation Bistum Aachen
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