Heute bei dir. 
Update
Ausgabe #18 | 03.12.2021

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In aller Kürze:

+++ Erste Beschlüsse des Synodalkreises +++
+++ Stimmen zu den Beschlüssen +++
+++ Leser-Reaktionen und Abschieds-Interview +++
+++ Solidaritätsaktion für Flutopfer +++

+++ Schicken Sie uns Ihre Ideen für den nächsten Newsletter! +++

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Liebe Leserin, lieber Leser,
Die Botschaft ist deutlich. „Mit Nachdruck rufen wir die Katholikinnen und Katholiken und alle Menschen unseres Landes dazu auf, sich impfen zu lassen, soweit dies möglich ist. Impfen ist in dieser Pandemie eine Verpflichtung aus Gerechtigkeit, Solidarität und Nächstenliebe", so der jüngste Appell des Ständigen Rates der Deutschen Bischofskonferenz. Die Bistümer in NRW setzen für die Gottesdienste weiterhin auf Abstand, Maske und entsprechende Hygiene-Maßnahmen. Die Religionsfreiheit gehöre ebenso wie die Meinungsfreiheit zu den Grundrechten, lautet der Standpunkt.  Mit der Corona-Schutz-Verordnung geht diese Regelung konform.
Für die Weihnachtsgottesdienste bedeutet dies, dass lediglich ein Drittel der ansonsten üblichen Besucher die Kirchen füllen dürfen. Darüber hinaus ist es den Gemeinden freigestellt, vor Ort auch die 3G- oder 2G-Regeln anzuwenden, die dann jedoch kontrolliert werden müssen.

Wer weiterhin informiert sein will, dem empfehle ich die stets aktualisierte Website des Bistums Aachen. Dort finden Sie auch interessante Einblicke rund um den Veränderungsprozess "Heute bei Dir".

Wie die ersten Beschlüsse des Synodalkreises aussehen, lesen Sie heute hier.
Wir freuen uns über eine angeregte Debatte.

Einen besinnlichen 2. Advent wünscht Ihnen

Marliese Kalthoff

Aus dem Prozess. 
Erste Beschlüsse des Synodalkreises.
Von „Astronautennahrung“ und warum aus dem „soll“ ein „wird“ werden muss.

Seitdem die Basisarbeitsgruppen im Sommer ihre Roadmaps – also fachliche Expertisen zu Themenfeldern mitsamt handfesten Entwicklungsplänen – eingereicht haben, hat der Synodalkreis bereits einige der Themenfelder bearbeitet. Einige erste Beschlüsse liegen bereits vor. Das besondere: Diese sind sprichwörtlich einwandfrei gefällt worden – also im einstimmigen Konsent aller anwesenden Vertreterinnen und Vertreter.

An dieser Stelle geben wir einen Einblick in das, was man als einen Orientierungsrahmen des Synodalkreises bezeichnen kann. Warum Orientierungsrahmen? Weil am Ende noch einmal alle dann vorliegenden Beschlüsse in der Gesamtschau auf (Un)Stimmigkeiten, Synergien etc. betrachtet werden sollen. Gut möglich, dass sich hier wie bei einem Puzzle, noch der ein oder andere Aspekt in- oder aneinander fügt.
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Themenfeld: Orte von Kirche


Der Orientierungsrahmen des Synodalkreises:

Der Synodalkreis unterstützt einen Wechsel in der Mentalität, hin zu vielfältigen Orten von Kirche. Solche Orte sind näher an der Lebensrealität der Menschen als die bisher gewohnten territorialen Ordnungsstrukturen. So vielfältig sie auch sein mögen: Orte von Kirche sollen mindestens einen Grundvollzug der Kirche (diakonisch, verkündigend, liturgisch oder gemeinschaftsstiftend) erkennbar machen. Damit Orte von Kirche auch finanziell und personell gestärkt werden, werden sie vor allem im regionalen Verbund angebunden, repräsentiert und strukturell anerkannt.
Was Mitglieder der BAG dazu sagen:
Peter Lennackers, Mitglied der BAG 2, fühlte die Anliegen der Arbeitsgruppe und den Geist der eingereichten Roadmap vom Synodalkreis „gut verstanden“. Die anschließenden Beratungen bekam er nicht mit, freute sich jedoch, als in einer zweiten Anhörung seine Impulse noch einmal explizit aufgegriffen wurden. Nach einer gewissen Neugier freut ihn der vorläufige Beschluss. „Kann ich sehr gut mit leben!“, so das Credo des Nettetalers. „Ich sehe da unsere Gedanken sehr wieder!“ Es sei nötig, dass Menschen Impulse nach vorne tragen – das sei eine der wichtigsten Aufgaben. Das, und den Mut etwas zu wagen. Wie er die konkrete Umsetzung in fünf Jahren beurteilt? In dieser sehr interessanten Zeit mit ihren vielen Umbrüchen, könne man keine Zukunftsrichtung ableiten, sondern „in alle Richtungen denken“. Aber: „Die Kirche wird eine Zukunft haben!“ 
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Themenfeld: Diakonische Verantwortung


Der Orientierungsrahmen des Synodalkreises:

Alle Ebenen des Bistums sollen sich ihrem Auftrag stellen, das diakonische Profil zu überprüfen, entwickeln und erkennbar zu machen. Ergänzend dazu soll es mehr diakonische Kompetenzzentren geben sowie eine Befähigungsoffensive für die einzelnen Akteure. Auch soll die soziale Lage im Bistum regelmäßig analysiert und veröffentlicht werden.
Was Mitglieder der BAG dazu sagen:
Pfarrer Ralf Linnartz findet es schade, dass der Synodalkreis eine formelle Erklärung: „Wir werden diakonisches Bistum!“ nicht beschlossen hat. Solch klare Positionierung wäre in seinen Augen ein starkes Signal nach außen gewesen! Es war ihm allerdings klar, dass in einem solchen Gremium, das Konsensbeschlüsse fassen muss, die „Ecken und Kanten“ der Vorlage „abgeschliffen“ werden. „Grundsätzlich sind die inhaltlichen Punkte der BAG 6 aber im Beschluss enthalten.“ Da er im Bistum schon so manche Prozesse mit Beschlusspapieren erlebt hat, ist es ihm nun vor allem wichtig, „dass der Beschluss umgesetzt wird.“ Denn: „Die Zeit der frommen Worte ist vorbei. Die Glaubwürdigkeit wird durch das Tun hergestellt.“ Oder wie er es ausdrückt: „Es wäre schön, wenn aus dem ‚sollen‘ ein ‚werden‘ wird.“
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Themenfeld: Gabenorientiertes, freiwilliges Engagement


Der Orientierungsrahmen des Synodalkreises:
Es soll ein entwicklungsorientiertes Netzwerk zur Engagementförderung geschaffen werden, welches zusammen mit einer dezidierten Programmatik einen Paradigmenwechsel im Bistum implementieren und engagierte Menschen verbinden soll. So soll eine Vielfalt an freiwilligem Engagement in gelebter Spiritualität und Begegnung ermöglicht und gefördert werden. Eine eigene Organisationseinheit zum Management des Engagements soll zu diesem Zweck ins Leben gerufen werden.
Was Mitglieder der BAG dazu sagen:
„Ich bin sehr zufrieden mit der Beschlussformulierung“ so Erika Forsbach, Mitglied der ehemaligen BAG 8. Die Inhalte der Roadmap wurden übernommen und „lediglich marginal geändert“. Ihr Kollege, Georg Nuño Mayer, stimmt ihr zu: Er bewundere die „unglaubliche intellektuelle Leistung“, aus einem „8-Gänge-Menü“ (die Roadmap der BAG enthielt 17 Seiten (Anm. d. Redaktion)) eine komprimierte „Astronautennahrung herzustellen, aus der noch Geschmacksrichtungen erkennbar“ seien. Gleichzeitig bewegt ihn die Frage: „Werden die Köche verstehen, um was es geht?“ Wenn die „Köche“ sich an dem BAG Bericht orientierten, ist er sich sicher, dann ja. Dementsprechend schätzen er sowie seine Kollegin auch, dass in einigen Jahren bereits klare Veränderungen sichtbar sein werden. Ein Kultur- und Paradigmenwechsel falle schwer, deshalb wird das alte Paradigma jedoch noch eine Zeit lang parallel bestehen.
Zur ursprünglichen Themenfeld-Roadmap
Wie der Synodalkreis funktioniert.
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Der Syodalkreis soll bis zum 31. März 2022 die notwendigen Entscheidungen zu den Inhalten des „Heute-bei-dir“ Prozesses treffen. Diese Inhalte wurden ihm am 30. Juni diesen Jahres durch die Basis-AGs und Arbeitsgruppen des Bischöflichen Generalvikariates übergeben.

Im Synodalkreis sitzen berufene Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher kirchlicher Aufgabenfelder und spezifischer Gruppen kirchlichen Lebens (bspw. Menschen unter 30 Jahren oder Pastoral- und Gemeindereferenten/innen unter 40 Jahren). Alle Mitglieder des Synodalkreises verfügen über gleichwertige Beratungsrechte und haben ein konstruktives Vetorecht bei schwerwiegendem Einwand zur Erarbeitung einwandfreier Lösungen. Denn nur ein Ergebnis, welches einwandfrei ist, –das also alle mittragen können – kann als Beschluss gefasst werden. Trägt eine Partei leichte bis hin zu schweren Einwänden vor, sind diese zusammen mit der betreffenden Person in eine neue Beschlussversion einzuarbeiten, welche des Konsents aller Anwesenden (mind. 50% der berufenen Mitglieder) bedarf.

Die Entscheidungen des Synodalkreises werden in der Synodalversammlung besprochen. Diese sichtet die Beratungsergebnnisse des Synodalkreises. Sie diskutiert sie und liefert Hinweise und Qualifikationen für die anschließende satzungsgemäße Beratung und Abgabe von Voten in den Räten. Die Synodalversammlung kann zudem wichtige Hinweise geben zur Priorisierung und Weiterarbeit in der Umsetzung der Prozessergebnisse.
Geschäftsordnung lesen
Ein Interview zum Abschied. 
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Dr. Karl Weber im Gespräch 

Sein Amt als Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken hat Dr. Karl Weber Ende November niedergelegt. Als Folge wird Weber auch aus dem Synodalkreis ausscheiden. Im Interview blickt er auch auf die aktuelle Phase des „Heute bei dir-“Prozesses zurück. Es sei nun wichtig, die Beratungen zu einem Ende zu führen und in eine Umsetzung zu kommen, „die für die Gläubigen und Engagierten spürbar wird.“
Ganzes Interview lesen
Reaktionen. 
Zum Editorial im Newsletter vom 18. November hat uns folgende E-Mail von Annelie Schumacher erreicht.
Der Synodalkreis setzt sich aus Leitungsverantwortlichen im Bistum Aachen und aus Repräsentantinnen und Repräsentanten der diözesanen Räte zusammen. Ich denke, dass wirklich zu viele Hauptamtler am Synodalkreis beteiligt sind. Durch das Einbringen Ihrer Meinungen (geschulte Sprecher) werden die Ehrenamtler (EA) beeinflusst. Ich selbst habe im Dialogprozess bei Bischof Mussinghoff mitgearbeitet, leider wurde nichts von unseren Ergebnissen umgesetzt, daher wollte ich nicht schon wieder „dieselben“ Themen im synodalen Prozess mitdiskutieren und so ging es bestimmt vielen. Auch wird von den EA ehrenamtlicher Einsatz, Freizeit, erwartet. Ist dies bei den Hauptamtlern genauso?

Statt sich Workarounds zu überlegen, wie man die „Pfarreien“ so gestalten kann, dass noch männliche, zölibatäre Priester für die Pfarreien da sind, sollten sich die Prozessbeteiligten stärker in der Öffentlichkeit und in der Amtskirche dafür einsetzen, dass sich endlich etwas ändert an „männlich“ und „pflicht-zölibatär“. Wir sollten mutiger in Rom auftreten, sonst verlieren wir auch noch die letzten treuen Katholiken und haben keinen Nachwuchs mehr.

Sie sollten die Argumente auf den Vota der Kirchenvorstände und Pfarreiräte ernst nehmen. Wir haben unser Votum auch dem Synodalkreis rückgemeldet.

Ich bin Mitglied des Pfarreirates und bis vor einer Woche auch noch des GdG-Rates, auch wir haben unser Votum für Szenario 1.5 der KV-Initiative abgegeben und dies nicht nur aus finanziellen sondern aus pastoralen Gesichtspunkten.

Auszug aus unseren Anmerkungen im Votum:

"...Dabei tendieren einige Vertreter der Gremien zu einem möglichen Zwischenschritt, der zwischen Szenario 1 und Szenario 2 liegen würde.
Überlegung, weitere Fusionierungen vorzunehmen oder größere Pfarrverbünde zu gründen, sollten begründet, transparent und unter Beteiligung der betroffenen Pfarren erfolgen. Die Sorge der Gemeindemitglieder vor der Gründung von anonymen „Großpfarren“ mit allen möglichen negativen Folgen (keine pastorale Begleitung der Menschen in der Nähe zum Wohnort; weitere Entfremdung der Gemeindemitglieder; Fremdbestimmtheit; weiterer Rückgang ehrenamtlichen Engagements, etc.) ist groß."

Es wäre wünschenswert, wenn Entscheidungen im „synodalen Prozess“ wirklich demokratisch getroffen würden und nicht wie immer in unserer „katholischen“ Kirche „monarchisch“.
Wir freuen uns grundsätzlich sehr über Leserreaktionen und können Sie alle nur ermuntern, sich in die Debatte einzubringen.

Hier die Antwort von Marliese Kalthoff auf die Email von Annelie Schumacher. 
Ihre Aspekte und Einlassungen kann ich sehr gut nachvollziehen. Und ich halte Sie für sehr wichtig, weil der synodale Veränderungsprozess wirklich keine geschlossene Gesellschaft sein kann. Sehr gerne möchte ich zu zwei Punkten ausführlicher Stellung nehmen und darf vielleicht vorwegschicken, dass der Newsletter genau zu einem solchen Dialog beziehungsweise einer Debatte beitragen soll.

Beim Editorial handelt es sich grundsätzlich immer um den Ansatz, den vielfältigen bisweilen gegeneinander laufenden Vorstellungen im Bistum Aachen Raum zu geben. Ich selbst bin nicht Mitglied des Synodalkreises und das halte ich auf für sinnvoll, weil es unsere Aufgabe als Kommunikation ist, den sachlichen Überblick über die Themen-Ansätze zu bewahren. Diese fußen auf zahlreichen Gesprächen innerhalb des Kreises, aber auch außerhalb, im Bistum und den Medien. Es geht in dieser Phase darum, auch zu beschreiben, wie das Gremium unterwegs ist. Dies schließt die Wahrnehmung sämtlicher Initiativen, die an den Synodalkreis herangetragen mit ein, ohne diese auch immer explizit nennen zu müssen.

Ihre Perspektive, dass die Hauptamtlichen quasi „berufsmäßig“ in den Prozess integriert sind und damit Veränderungen möglicherweise akademisch geregelt werden, nehme in noch einmal in unsere internen Sitzungen mit. Es ist in der Tat so, dass die vielen unterschiedlichen Gremien und Verbände ein großes Meinungsspektrum bieten. Umso wichtiger ist, dass wir in einen wirklich offenen Austausch über die Wirksamkeit von Kirche kommen.
Multiplikatoren berichten. 
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Von Themenvielfalt und inhaltlicher Tiefe

„Seit vielen Jahren verrichte ich meinen seelsorglichen Dienst in der Stadt Eschweiler. Von daher war es naheliegend und selbstverständlich, dass ich die GdG-Räte und Kirchenvorstände von Eschweiler an zwei Terminen über den Stand des „Heute-bei-Dir“ Prozesses informiert habe. Die Zuhörerinnen und Zuhörer im Bonifatius-Forum waren interessiert und zeigten sich zugleich erstaunt über die Themenvielfalt und inhaltliche Tiefe der Berichte der Basis-AGs, den sogenannten Roadmaps. Vielen wurde klar, dass die anstehende und lang erwartete Strukturreform eingebettet ist in einen großen inhaltlichen Rahmen. An folgenden Schlagwörtern wurde der rote Faden deutlich: Glaubwürdige Kommunikation, partizipative Beteiligung, Haltungs- und Mentalitätswechsel, Aus- und Fortbildung für Haupt und Ehrenamtliche, Vernetzung und die Gleichwertigkeit von territorialen und kategorialen, von traditionellen und innovativen Orten von Kirche. Hierdurch wurde deutlich, dass bei zurückgehenden personellen, wie finanziellen Ressourcen Kirche vor Ort nur dann noch lebendig sein kann, wenn es weiterhin Menschen gibt, die ihren Glauben leben, sich einbringen und engagieren. Ob das gelingen wird, blieb zunächst als offene Frage bestehen.“

Autor: Pfarrer Christoph Graaff
Monatsimpuls zum Gedenktag
der Heiligen Barbara. 
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Lieber Gott, ich fleh zu dir,
beschütz den guten Vater mir!

Dort unten in dem tiefen Schacht,
gib auf seine Schritte acht!
Der treue Engel sei ihm gut!
Und segne alles was er tut!
Und lass' ihn bald zu hause sein,
den lieben guten Vater mein! Amen
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Aus dem Bistum. 
#gemeinsamallezusammen.
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Caritas und Bistum Aachen: Solidaritätsaktion für Flutopfer

Das Bistum Aachen und der Caritasverband für das Bistum Aachen rufen beginnend mit dem Nikolaustag am 6. Dezember zu einer Solidaritätsaktion für die Menschen in den Flutgebieten im Westen Deutschlands auf. Mit einem beleuchteten Fensterbild sollen Menschen ihre Verbundenheit mit den Betroffenen zeigen und für sie spenden.
„Die Flutwelle, die ganze Landstriche im Westen von Deutschland heimgesucht hat, ist fast fünf Monate her, und noch immer können Betroffene nicht in ihre Wohnungen und Häuser, leben in Übergangswohnungen oder befinden sich in den Anfängen des Wiederaufbaus“, heißt es in einem gemeinsamen Brief von Generalvikar Dr. Andreas Frick und von Stephan Jentgens, Diözesancaritasdirektors im Bistum Aachen, an Kirchengemeinden und Caritas-Einrichtungen. 
                                                                                                               Generalvikar Dr. Andreas Frick 
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   Diözesancaritas-Direktor Stephan Jentgens
„Daher bitten wir Sie, ein Zeichen der Verbundenheit und Solidarität zum Ausdruck zu bringen. Wir laden Sie alle ganz herzlich ein, bei der Fensterbildaktion #gemeinsamallezusammen mitzumachen“, schreiben Frick und Jentgens weiter, die vom 6. Dezember, dem Nikolaustag, bis zum 6. Januar, dem Dreikönigstag, dauert. „Gerade die Advents-und Weihnachtszeit ist eine Zeit, in der in unseren Kirchen und Wohnungen Licht eine große Rolle spielt. Die Welt heller machen können wir alleine schon dadurch, wenn wir auch diejenigen nicht vergessen, die nach der Flut vor dem Nichts stehen und ihnen helfen“, sagt Generalvikar Dr. Andreas Frick.
Ganze Meldung lesen
Moralische Pflicht.
In einem Appell hat die Deutsche Bischofskonferenz die Katholikinnen und Katholiken und alle Menschen unseres Landes dazu aufgerufen, sich impfen zu lassen, soweit dies möglich sei. Das Impfen sei in dieser Pandemie eine Verpflichtung aus Gerechtigkeit, Solidarität und Nächstenliebe.
Corona-Schutzmaßnahmen.
Generalvikariat vorwiegend in Mobiler Arbeit – Seelsorge weiter in Präsenz möglich 
Die vierte Welle der Pandemie und das neuerliche Infektionsschutzgesetz betrifft ebenfalls die Arbeit im Bistum. Auch in unserem Bistum wird verantwortungsvolles Handeln im Angesicht der Verschärfung der Pandemie großgeschrieben. 

Dies bedeutet vor allem:
- dass die Arbeit im Bischöflichen Generalvikariat und in den Bischöflichen Einrichtungen vor allem in Mobiler Arbeit ausgeführt werden soll,
- Präsenztreffen wo möglich vermieden werden sollen,
- Besprechungen und Konferenzen vorwiegend digital stattfinden,
- Gremien der bistümlichen Leitung und des Krisenmanagements nur punktuell in Präsenz tagen,  natürlich unter Einhaltung aller gebotenen Hygieneregeln der Corona-Schutz-VO.

Wir bitten um Verständnis, sollten Mitarbeitende zur Zeit nicht unter den gewohnten Telefonnummern erreichbar sein oder die Bearbeitung postalischer Anliegen länger als gewohnt dauern. 
Mehr Informationen
Neues von Schwein Frieda.
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Save the date: Exkursion zu „Haus Düsse“

Mit einer Exkursion zum Versuchs- und Bildungszentrum für Landwirtschaft „Haus Düsse“ in Bad Sassendorf geht das Projekt „Schwein haben“ am 29. Januar 2022 in seine Fortsetzung. Im ehemaligen „Rittergut Ostinghausen“ im Kreis Soest hat die Landwirtschaftskammer NRW ihren Sitz und widmet sich Themen, die traditionelle und moderne Landwirtschaft miteinander verbinden. Ganz im Sinne einer „Landwirtschaft zum Anfassen“ werden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Exkursion durch den Lehrbetrieb geführt. In seinen Aus- und Weiterbildungen vermittelt das „Haus Düsse“ neben Fertigkeiten und Kenntnissen praxisnah die Erarbeitung umweltverträglicher und tiergerechter Produktionsverfahren für die Landwirtschaft. Ein weiteres Aufgabengebiet ist der Ackerbau und die Entwicklung nachwachsender Rohstoffe.

Los geht es am Samstag, 29. Januar, um 8 Uhr am Haus der Regionen, Bettrather Straße 22, in Mönchengladbach. Die Rückkehr ist für 18 Uhr geplant. Die Kosten für Busfahrt, Mittagessen und die Führung durch den Betrieb betragen 10 Euro. Teilnehmen kann jeder ab 14 Jahren.
Hier anmelden
Spirituelle Mittagspause.
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Kraft tanken - zur Ruhe kommen - weitergehen  

Mitten am Tag den Betriebsmodus herunterfahren: diese Möglichkeit bietet eine Mittagspause der besonderen Art im Aachener Dom. Seit gut 30 Jahren gibt es dort die „Ökumenische Meditation am Mittag“. Nach einer pandemiebedingten Pause ist jetzt ein Wiederaufleben während der Advents- und Weihnachtszeit geplant. „Wir machen weiter“, kündigt Pfarrer Armin Drack von der Evangelischen Annakirche als Sprecher des Organisationsteams an. „Ich freue mich sehr über und auf diesen ersehnten Neuanfang!“ In wechselnder Besetzung werden die Termine vom 30. November bis zum 7. Januar jeweils dienstags bis freitags um 13:30 Uhr ganz unterschiedlich gestaltet.
Spenden für Betroffene des Hochwassers.
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Um den Menschen schnell und unbürokratisch zu helfen, hat das Bistum Aachen einen Solidaritätsfonds für vom Hochwasser betroffene Kinder und Familien eingerichtet.

Inzwischen sind knapp 600 000 Euro in den Solidaritätsfonds eingezahlt worden. Dies ist eine herausragende Summe, für die wir uns bei allen Spenderinnen und Spendern bedanken wollen. Mit ihrem wichtigen Beitrag helfen Sie den Menschen in den Hochwassergebieten, die zum Teil ihre gesamte Existenz verloren haben. Wenige Monate nach der Flut haben wir in Kornelimünster nochmal genau hingeschaut und Pfarrer Dr. Andreas Möhlig nach den Folgen der Hochwasserkatastrophe befragt. 

Weiterhin gespendet werden kann auf das hier angegebene Konto der Pax-Bank:

IBAN: DE72 3706 0193 1000 1000 60
BIC:GENODED1PAX.
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Glossar.
Synodalität ist nicht gleich Synodalität. Vielmehr erleben wir in den kirchlichen Nachrichten gerade verschiedene Begriffe zum Thema „Synode“. Deshalb erläutern wir dies gerne an dieser Stelle. 

Was ist eine Synode?
Der Wortbedeutung nach ist Synode erst einmal eine Versammlung. Quer durch alle Kirchen versteht man darunter ein Gremium aus Vertretern, welche die gesamte Kirche repräsentieren sollen. Auch wenn die Begriffe „Konzil“ und „Synode" gerne synonym verwendet werden, bezeichnen sie kirchenrechtlich allerdings zwei unterschiedliche Arten der Versammlung: ersteres ist ein Beschlussgremium, letzteres ein Beratungsorgan. Bei beiden sind Bischöfe automatisch Mitglied. Es können bei einer Synode in der Regel weitere Mitglieder hinzugezogen werden.
Was bedeutet Synodalität?
Synodalität könnte man einerseits als „synodenmäßig“ oder „vom Wesen her synodal“ übersetzten. Es hat sich aber eingebürgert, dies für Formen zu verwenden, welche nicht nur auf die Versammlung von Bischöfen begrenzt, sondern weitaus partizipativer für Laien gestaltet sind. „Synodalität bedeutet, einen Weg zusammen zu gehen“ schreibt deshalb das Zentralkomitee deutscher Katholiken dazu. Solche Prozesse gibt es aktuell auf verschiedenen Ebenen (siehe unten)
Aktuelle Formen von Synodalität

Logo Heute bei dir

Synodale Prozesse
(wie der „Heute bei dir“-Prozess)

(Ebene: Bistum)

Ein synodaler Prozess kann (im Gegensatz zur Synode) von der Wortbedeutung auf allen Ebenen stattfinden – bei uns findet er auf Bistums-Ebene als „Heute bei dir“-Prozess statt. Deshalb wird der Prozess auch als „Gesprächs- und Veränderungsprozess“ unter der Beteiligung vieler bezeichnet. Auch gibt es im „Heute bei dir“-Prozess mehrere explizit synodale Gremien:
- den Synodalkreis
- die Synodalversammlung.

Beides sind Gremien bestimmter Vertreter:innen, welche zusammen mit dem Bischof detaillierte Änderungsvorschläge erarbeiten, die der Bischof dann in Kraft setzen kann.

Logo Synodaler Weg

Der Synodale Weg

(Ebene: alle deutschen Bistümer)

Der Synodale Weg ist ein Gesprächsformat für eine strukturierte Debatte innerhalb der katholischen Kirche in Deutschland. Er soll sich vor allem der Aufarbeitung von Themen widmen, die durch die „Missbrauchs-Krise“ besondere Beachtung fanden. Deshalb gibt es hier vier Themenforen:
- Macht und Gewaltenteilung
- Priesterliche Existenz heute
- Frauen in Ämtern der Kirche
- Gelingende Beziehungen, Liebe, Sexualität und Partnerschaft.

Bischof Dr. Dieser ist Co-Vorsitzender des letztgenannten Forums.

Logo Weltsynode

Bischofssynode

(Ebene: Weltkirche)

Die Bischofssynode ist als dreijähriger, weltweiter Prozess geplant. Die offizielle Bezeichnung lautet: XVI. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode in Rom zum Thema „Für eine synodale Kirche: Gemeinschaft, Teilhabe und Sendung“. In die verschiedenen Phasen werden die Bistümer, eine Reihe von Organisationen und schließlich die Bischofskonferenzen einbezogen, bevor der Prozess in die eigentliche Bischofssynode im Oktober 2023 in Rom einmündet. Bischofssynoden finden vor allem erst wieder seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) statt. Sie sind ein Beratungsgremium des Papstes und sollen ihn bei seinen Leitungsaufgaben unterstützen. Der Papst kann weitere Mitglieder ernennen; diese müssen keine Bischöfe sein.
Fehlt hier etwas?
Hast du Anregungen, Lob, Kritik oder ein Thema, über das wir berichten sollen? Dann schreib uns gerne eine Mail an:
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Der nächste Newsletter...

... erscheint am 17.12.2021.

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Beiiträge können sein: Veranstaltungshinweise, Leitfragen mit Resonanzwunsch, Vorstellung deiner Arbeitsgruppe, Beispiele aus oder Einblicke in die aktuelle Arbeit etc.

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Was ist der "Heute bei dir"-Prozess?

Der "Heute bei dir"-Prozess ist ein Veränderungsprozess im Bistum Aachen, der zur Beteiligung einlädt. Im gemeinsamen Gespräch zwischen Gläubigen, Experten und kirchlichen Mitarbeitenden werden konkrete Handlungs-Impulse entwickelt, um eine Kirche der Zukunft wahr werden zu lassen. Der Begriff "Heute bei dir" geht auf die Begegnung Jesu mit dem Zöllner Zachäus zurück, bei welchem Jesus einkehrt. Er drückt das Anliegen aus, als Kirche aktiv auf die Menschen zuzugehen und in ihrer Lebenswirklichkeit einzukehren. 

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