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Update
Ausgabe #[2]/2022

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In aller Kürze: 

+++ Klartext zur Initiative #OutInChurch +++
+++ Bischof Dieser in ARD-Dokumentation  +++
+++ Geschlechtersensible Haltung in der Diskussion +++
+++ Junge Erwachsene als neue Zielgruppe +++ 
+++ Flutkatastrophe: erste Bilanz der Hilfsmaßnahmen +++


+++ Ausblick: Beiträge einreichen möglich bis 07.02. +++

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Liebe Leserin, lieber Leser,

 
zwischen Aufbruchsignalen und Aufklärungsversuchen in der katholischen Kirche lagen in dieser Woche Welten. Zwischen wohltuend klaren Worten und beschämendem Herausreden ebenfalls. Hier stellt sich Aachens Bischof Helmut Dieser offen und reflektiert den kritischen ARD-Fragen zum Umgang der Kirche mit Homosexualität. Dort an der Isar drückt die Münchner Anwaltskanzlei, die auf Betreiben von Bischof und Generalvikar Andreas Frick bereits im November 2020 das Gutachten über Sexualisierte Gewalt für das Bistum Aachen veröffentlicht hat, ausgerechnet einer Frau, die gerade einmal seit zwei Jahren Amtschefin in München ist, ein 1900 Seiten starkes Dokument in die Hand. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

Umso berührender wirkte Anfang der Woche die sorgsam gefilmte, weder voyeuristische noch skandalisierende Dokumentation über 120 nicht-heterosexuelle Menschen, die durch ihren Glauben und ihr Amt mit der Kirche verbunden sind und gleichzeitig an ihr leiden. Rund 2,31 Mio. Menschen verfolgten die über Jahre hinweg entstandenen Porträts. Es liege ihm am Herzen, eine „Kirche der Angstfreiheit“ zu gestalten, sagt Aachens Bischof, der ebenso offen einräumt: 
„Durch viele Gespräche habe ich in den vergangenen Jahren gelernt."

Dies dürfte wohl auch für den Synodalkreis gelten, der seit gut fünf Monaten die Ergebnisse im  synodalen Reformprozess des Bistums vorantreibt. Bei den jüngsten, emotional und wortstark geführten Beratungen zur „Geschlechtersensiblen Haltung" wurde deutlich, dass es nicht nur ein Spannungsfeld zwischen den Geschlechtern, sondern auch zwischen und innerhalb der Generationen gibt. Der gefasste Beschluss weist dennoch weit nach vorn. Der Zugang zu Diensten dürfe auf allen Ebenen nicht an Geschlecht, sexueller Identität und Lebensform gebunden sein, heißt es dort sinngemäß.

Also gilt weiter: „Eppur si muove.“ Und sie bewegt sich doch. Diese Worte soll jedenfalls der Astronom Galileo Galilei 1633 nach seiner Verurteilung durch die Inquisition gemurmelt haben. Damals meinte der aufrechte Wissenschaftler die Erde. Knapp 400 Jahre später kann das auch für die Kirche gelten.

Gemeinsam. Vernetzt. Für morgen. Kirche im Bistum Aachen.

Bleiben Sie bewegt und in Bewegung.

Herzlichst im Namen des Teams    


Marliese Kalthoff  

Leiterin Stabsabteilung Kommunikation & Mitglied der Lenkungsgruppe



 
„Habe heute eine andere Sicht als damals“.
Im Interview mit Raimund Neuss von der Kölnischen Rundschau spricht Bischof Dieser über die Aufarbeitung des Missbrauchs, den diskriminierenden Umgang mit Homosexuellen, die Bedeutung des Erneuerungsprozesses auf Bundesebene und die Chancen für eine Pastoral der Ermöglichung. Hier ein erster Auszug: 

Gutachten des Bistums Aachen

Das Bistum Aachen habe von Anfang an mit der Kanzlei Westpfahl Spilker Wastl zusammengearbeitet und sei diesen Weg bis zum Ende gegangen. „Wie wir es versprochen hatten, haben wir das Gutachten veröffentlichen lassen, bei dem wir auch selbst nicht wussten, was darin stehen würde. Die sich daraus ergebenen Aufträge arbeiten wir konsequent ab. Aktuell haben sich die Betroffenen getroffen, die aus ihrem Kreis heraus einen eigenen Betroffenenrat bilden sollen.“ Dieser Rat setze sich seine eigene Agenda und könne so mit dem Bistum auf Augenhöhe sprechen. Er wird sich auch selbst konstituieren und eine Satzung geben.
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Eine Kirche der Angstfreiheit gestalten. 
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„Niemand darf wegen seiner sexuellen Orientierung oder seiner geschlechtlichen Identität diskriminiert oder abgewertet oder kriminalisiert werden.“

Zur Initiative #OutInChurch hat sich Bischof Dr. Helmut Dieser am vergangenen Montag am Rande der Sitzung des ständigen Rats der Deutschen Bischofskonferenz in Würzburg geäußert. Als Vorsitzender des Synodalforums „Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft“ unterstrich Dieser im Namen der Bischofskonferenz, dass man in der Kirche an einem angstfreien Klima arbeiten müsse. Hierfür habe die Initiative ein Zeichen gesetzt. 

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Beeindruckende Dokumentation.
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Schritt in die Öffentlichkeit

In der beeindruckenden ARD-Dokumentation „Wie Gott uns schuf“ wagen Menschen, die sich als nicht-heterosexuell identifizieren, den gemeinsamen Schritt an die Öffentlichkeit und erzählen vom Kampf um ihre Kirche. Für den Beitrag wurden die Spitzen aller 27 deutschen Bistümer angefragt. Für ein Interview vor der Kamera war allein Bischof Helmut Dieser bereit.  
Hier Beitrag ansehen
Knapp 5 Millionen Euro ausbezahlt.

Fluthilfe im Bistum Aachen: eine erste Bilanz 

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Der 14. und 15. Juli vergangenen Jahres werden langfristig und kollektiv im Bistum und anderen Regionen Westdeutschlands im Gedächtnis bleiben. Die Flutkatastrophe hat in den Regionen Eifel, Aachen-Stadt und –Land, Heinsberg und Düren-Jülich Schäden von unvorstellbarem Ausmaß hinterlassen. Besonders stark betroffen sind sowohl die Region Eifel als auch die Städte Eschweiler und Stolberg. Einige Menschen haben ihr Leben, viele ihre Existenzgrundlage verloren. In den Monaten nach der Flut konnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas knapp 4.500 Haushalten und den in ihnen lebenden Menschen mit Spenden in Höhe von mehr als 4,9 Millionen Euro aushelfen. Nur auf diese Weise war die Grundversorgung der Betroffenen mit Elektrogeräten, Möbeln oder Kleidung sicherzustellen.
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Aus dem Prozess. 
„Geradezu futuristisch“.
Dass die Kirche im Bistum Aachen die Menschen respektiert, akzeptiert und wertschätzt und sie in ihren Identitäten bedingungslos annimmt, ist nur ein Teilaspekt der Diskussion, die der Synodalkreis am 15. Januar geführt hat. Im Mittelpunkt stand dabei die Roadmap der Basis-AG 5 zur „Geschlechtersensiblen Haltung“. Letztere soll in Zukunft durch Schulungen und Fortbildungen im Haupt- und Ehrenamt gefestigt und durch das Bistum überprüft werden. Hierzu bedarf es einer Organisationseinheit, die eine umfassenden Anti-Diskriminierungsarbeit mit einschließt. In diesem Newsletter geben Frauen aus dem Synodal- und externen Expertinnenkreis ein erstes Stimmungsbild ab.   
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Anna Dolić

Ist Vorstandsmitglied im Diözesanrat der Katholiken.
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Elodie Scholten

Ist Diözesanvorsitzende des BDKJ im Bistum Aachen.
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Julia Klütsch

Ist Gemeindereferentin in der GdG Kempen / Tönisvorst.
Die Ergebnisse der BAG 5 „Geschlechtersensible Haltung“ sind im Synodalkreis diskutiert worden. Sind Sie zufrieden?  

Dolić: Zufriedenheit sieht anders aus. Aber umgekehrt gilt: Wir haben wirklich das Bestmögliche herausgeholt und damit können wir uns schon sehen lassen. Aber grundsätzlich gilt doch die Frage, ob wir von gendersensibel oder gendergerecht sprechen und auch deutlich darüber, wo in der Kirche heute immer noch Diskriminierung stattfindet. Einen großen Gegensatz sehe ich darin, wie Diskriminierung von jedem einzelnen empfunden wird und wo sie tatsächlich passiert. Das ist nach meiner Einschätzung ein großer Wahrnehmungspunkt in der Diskussion. Die Ergebnisse des BAG-Berichts halte ich für sehr solide; gerade vor dem Hintergrund, ein sehr komplexes Thema auf gerade einmal 18 Seiten zusammenzufassen. Zudem reden wir hier nicht nur über ein innerkirchliches, sondern auch über ein gesamtgesellschaftliches Thema. Die Kirche ist hier einfach in der Pflicht, glaubwürdig zu sein und eine fundierte Position abzuliefern. 
Es ist viel über Haltung diskutiert worden. Wo bleiben die Forderungen nach Strukturveränderungen? 

Scholten: Das ist eine spannende Frage, weil die ‚Haltung‘ innerhalb des Synodalkreises auf sehr unterschiedliche Weise interpretiert wird. Nehmen wir allein den Begriff ‚Diskriminierung‘, den jeder anders auslegt. Erst wenn wir uns alle auf eine bestimmte Grundhaltung geeinigt haben, können wir auch eine Strukturveränderung andenken. Den BAG-Bericht halte ich in diesem Punkt für geradezu futuristisch, weil er einen guten Abriss darüber gibt, wie die gesellschaftliche Debatte und das gesellschaftliche Leben außerhalb der „Kirchen-Bubble“ geführt wird.
Die Lebenswirklichkeit kennt Frauen in Führungspositionen. Die Quoten-Diskussion ist allgegenwärtig. Warum hat die BAG 5 so wenig auf das Thema „Partizipation von Frauen in Kirche“ abgehoben? 

Klütsch:
Ich denke, dass dieses Thema mit der Frage nach Gendergerechtigkeit abgedeckt ist. Es geht nicht mehr nur um die Partizipation von Frauen, sondern grundsätzlich um Gerechtigkeit für alle Menschen, so, wie sie sind. Es geht nicht mehr um die Binarität von Mann und Frau, sondern um Diversität.
„Leitung lebt von gemischten Teams“. 
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Mit dem Thema der Basis-AG 5 „Geschlechtersensible Haltung“ beschäftigte sich der Synodalkreis am 15. Januar. Als Vertreterinnen der Arbeitsgruppe nahmen Anne Feger, Leiterin des Fachbereichs Qualifizierung im Bischöflichen Generalvikariat, und Sabine Grotenburg, Gemeindereferentin in der Gemeinschaft der Gemeinden Willich, an der Sitzung teil. Was ihnen an diesem Thema besonders wichtig ist und womit sie die Diskussionen des Synodalkreises bereichert haben, erzählen sie im Interview:
Statt von gendersensibler Haltung sprechen Sie von Gendergerechtigkeit. Warum? 

Grotenburg: Uns war immer wichtig, dass es um eine allumfassende Gerechtigkeit geht. Gendersensibel ist eher eine Vorstufe, die zwar eine Haltungsveränderung andeutet, eine allumfassende Gerechtigkeit aber noch nicht herstellt. 

Feger: Wir wollen ja auch über die reine Geschlechterfrage hinausgehen. Auch wenn transsexuelle Geschlechter mittlerweile gesehen werden, geht es ja immer noch viel um die Unterscheidung zwischen Mann und Frau. Der ‚Gender-‘Begriff geht aber weit darüber hinaus, weil er auch die soziale Komponente von sexueller Vielfalt ausdrückt. 

Es ist viel von Menschenrechten die Rede. Nun könnten Sie unterstellen, dass diese selbstverständlich sind und auch von der katholischen Kirche umgesetzt werden?        

Grotenburg: Das ist richtig, aber wir sollten uns auch daran erinnern, dass die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen von der Katholischen Kirche nicht unterschrieben worden ist. Wenn dies so wäre, müsste die Kirche innerhalb ihrer Organisation für Gleichberechtigung sorgen. Derzeit ist aber der entscheidende Unterschied, dass aus der Anerkennung einer gleichen Würde nicht gleiche Rechte erfolgen. 
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Neue Zielgruppe im Fokus.
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Ende November vergangenen Jahres stand im Synodalkreis das Thema der Basis-AG 7 „Leben und Glauben von Jugendlichen und jungen Erwachsenen“ auf der Tagesordnung.
Dass der beschlossene Orientierungsrahmen größtenteils den Leitlinien der Roadmap entspricht; darüber sind sich Pfarrer Achim Köhler und Karina Siegers, Fachbereichsleiterin im Bereich der kirchlichen Jugendarbeit, einig. Positiv hervorzuheben sei vor allem, dass die Zielgruppe der jungen Erwachsenen nun erstmals überhaupt ganzheitlich als eigenständige Zielgruppe in den Blick genommen werde. Bislang sei dies nur punktuell der Fall gewesen. Hiermit einher gehen auch die Aspekte von Partizipation und Selbstwirksamkeit, die nun deutlich aufgegriffen werden. Damit Letzteres auch garantiert werden könne, machte sich der Synodalkreis die Idee der Basis-AG zu eigen, für die Jugendpastoral im Bistum Aachen Qualitätskriterien zu formulieren, die auf allen Ebenen Wirksamkeit entfalten sollen und in einem geregelten Verfahren überprüft werden können. 

Die in dem Beschluss hervor gehobene Visitationskultur spielte in den Diskussionen der Basis-AG und in der Roadmap keine Rolle. Gleichzeitig hat das zweite von drei Oberzielen nicht in den Orientierungsrahmen Eingang gefunden. Hier wäre es um den Aus-, Auf-, den Umbau und die Vernetzung konkreter (neuer) lebensweltnaher Orte von kirchlichem Leben gegangen.

Trotzdem stehen Achim Köhler und Karina Siegers den Ergebnissen des Synodalkreises insgesamt positiv gegenüber, da die dahinter stehende eingeschlagene Richtung und Haltung zu den Diskussionen in der Basis-AG passen.

Am Ende wird sich der Orientierungsrahmen an seiner flächendeckenden Umsetzbarkeit messen lassen müssen; vor allem daran, ob die notwendigen Ressourcen für Jugendliche und Junge Erwachsene zur Verfügung gestellt werden. Es bleibt die Frage, ob und wieweit sich für die Jugendlichen echte und ernst gemeinte Teilhabe-Chancen und Räume öffnen und das notwendige Personal bereit gestellt und qualifiziert wird, das junge Menschen lebensweltenorientiert bei Selbstwirksamkeitsprozessen begleitet. 
Mixbecher: Marketing und Kirche.
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Wie Batman und Joker

Marketing und Kirche – das klingt für viele wie Batman und Joker. Bei Marketing geht es aber eigentlich um die eigene Botschaft, ihre Klarheit; letztlich um die Frage des "Warum und wozu gibt es Kirche eigentlich?!"; es strukturiert nur einen Weg, wie die Kirche ihre Aufgabe in der Welt sichtbar machen kann. Warum die Kirche Marketing braucht, warum der Hirte bei Instagram sein sollte bis hin zu praktischen Methoden – das lieferte der letzte Mixbecher und eine Empfehlung, wie Kirche klingen sollte. 
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Atempause.

Monats-Impuls.

„Alles ist möglich dem, der liebt“. Diese Liedzeile von Thomas Laubach (vgl. GL 798) beschreibt die ungeheure Kraft, die Menschen über sich hinaus wachsen lässt, wenn sie sich auf die Liebe einlassen. Die Liebe befähigt uns, über uns hinaus zu wachsen, scheinbar Unmögliches doch möglich werden zu lassen. 

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Aus dem Bistum. 
Auf den Weg gebracht.
Auf dem Weg zur Gründung eines Betroffenenrates des Bistums Aachen ist ein erster Schritt getan: 20 Betroffene sexualisierter Gewalt durch Kleriker und Beschäftigte im kirchlichen Dienst des Bistums Aachen sind jetzt zu einem ersten Kennenlern- und Informationstreffen zusammengekommen. Im Mittelpunkt des Treffens stand für die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich kennenzulernen, Kontakt miteinander aufzunehmen, sich auszutauschen und Fragen zur Gründung und Mitarbeit in einem Betroffenenrat des Bistums Aachen zu stellen.

Die Hoffnung war es, den nächsten Schritt zur Gründung im Frühjahr vorzubereiten. „Beim ersten Treffen gab es offene und engagierte Gespräche auf dem Weg zu einem vertrauensvollen Miteinander zwischen Betroffenen und Bistum Aachen. Für die weitere Entwicklung braucht es Zeit“,  betont Helmut Keymer, Interventionsbeauftragter des Bistums Aachen.
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Hilfe dringender denn je.
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Noch bis zum
2. Februar spenden

Die Sternsinger sind weiterhin im Einsatz für benachteiligte Kinder weltweit und bringen auf unterschiedlichen Wegen den Segen zu den Menschen. Die 64. Aktion Dreikönigssingen unter dem Motto „Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“ läuft noch bis zum 2. Februar. Unter normalen Umständen wäre das Dreikönigssingen am vergangenen Wochenende zu Ende gegangen. 
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Kirche inklusiv geht weiter.
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Glauben lernen für alle

Mit dem Thema „Die Fragen-Box: Glauben-Lernen für alle" geht die Zoom-Veranstaltungsreihe "Kirche inklusiv" am Donnerstag, 10. Februar, weiter. Die Fragen-Box  soll interessierten Katechese-Teams und Verantwortlichen in den Gemeinden helfen, die eigene Praxis der Katechese zu überdenken und Barrieren für die Möglichkeit einer Teilhabe an den religiösen Lernangeboten zu überwinden.  Start ist um 18 Uhr.    
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Zwischen Fake News und Hate Speech.
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Ende letzten Jahres durften wir Auszubildende des Bischöflichen Generalvikariats an der Schulung „Kein Azubi ohne Digi“ teilnehmen. Das Ziel: uns jungen Nachwuchskräften digitale Kompetenzen zu vermitteln. Als Ausbildungsbeauftragte hatte Joana Mackiewicz auf die Fortbildung des Unternehmens BG3000 in Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein aufmerksam gemacht.

Nun galt es, drei Module zu bearbeiten. Neben des tiefgreifenden Wandels im Journalismus (Stichwort: sinkende Zeitungsauflagen gegenüber einer immer stärker werdenden Internetpräsenz) standen im zweiten Teil die Begriffe „Hate Speech“ und „Fake News“ auf der Agenda. Mittels manipulierter Fotos und Videos und markanter Schlagzeilen schaffen es „Fake News“, die Aufmerksamkeit der Leserinnen und Leser zu bekommen. Um sich dagegen zu wappnen, wurden uns mehrere Tools vorgestellt, um Falschnachrichten als solche zu entlarven. Der letzte Themenschwerpunkt umfasste neben dem Medien- und Urheberrecht auch das Social Media Management. 

Wir Auszubildende konnten viele neue nützliche Inhalte lernen und diese im Rahmen einer Präsentation an einige unserer Kolleginnen und Kollegen weitergeben.

Autor: Marc Picard
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... erscheint am 11.02.2022.

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Was ist der "Heute bei dir"-Prozess?

Der "Heute bei dir"-Prozess ist ein Veränderungsprozess im Bistum Aachen, der zur Beteiligung einlädt. Im gemeinsamen Gespräch zwischen Gläubigen, Experten und kirchlichen Mitarbeitenden werden konkrete Handlungs-Impulse entwickelt, um eine Kirche der Zukunft wahrwerden zu lassen. Der Begriff "Heute bei dir" geht auf die Begegnung Jesu mit dem Zöllner Zachäus zurück, bei welchem Jesus einkehrt. Er drückt das Anliegen aus, als Kirche aktiv auf die Menschen zuzugehen und in ihrer Lebenswirklichkeit einzukehren. 

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