Heute bei dir. 
Update
Ausgabe #[1]/2022

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In aller Kürze: 

+++ Jürgen Maubach über alte Schubladen, neue Gesprächskultur
und dicke Arbeitspakete +++
+++ Peter Hanf zur Willkommenskultur +++
+++ Pfarrer Nienkerke feierlich eingeführt +++
+++ Maria-Montessori-Gesamtschule ausgezeichnet +++ 
+++ Nächste Schritte im Strategiemanagement +++


+++ Ausblick: Beiträge einreichen möglich bis 24.01 +++

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Liebe Leserin, lieber Leser,

 
gleich zum Jahresauftakt geht der Synodalkreis in die zweite Halbzeit. Doch anders als im Fussball, wo der Punktestand zum Saisonende über den Deutschen Meister der Bundesliga entscheidet, geht  es im synodalen Veränderungsprozess nicht um Gewinner und Verlierer. Die Richtungsentscheidungen, die das Gremium trifft, eröffnen vielmehr ein dynamisches Spielfeld, wie sich Kirche im Bistum Aachen mit allen und für alle neu in Position bringen kann. Eine dynamische und spielerische Kraft, die richtige Vorwärtsstrategie sowie exzellente Kondition, so viel ist sicher, werden sich deutlich auf die Meisterschaft auswirken. Spannend auch, wie sich die Rolle von Trainern, Stürmern und Verteidigern verändern wird. Es gilt, neue Talente zu entdecken und Spielfreude zu entfachen.
Wem die Analogie zwischen Kirche und Fußball zu gewagt ist und an dieser Stelle unterstellt, der Blick richte sich ausschließlich auf die männliche Dimension des Sports, dem sei das unten stehende Interview mit Jürgen Maubach empfohlen. Als Moderator des Synodalkreises spricht er über mutiges Vorausdenken, eine neue Gesprächskultur, alte Schubladen und die riesige Chance für ein neues Teamplaying. Dass die Frauen dabei ihre Position auf dem Spielfeld einnehmen, versteht sich von selbst. 
Im Fußball sind die DFB-Frauen übrigens auf dem besten Wege, die WM-Qualifikation zu erreichen.
Das Finale bleibt spannend. 

Ihnen einen schwungvolles, spielerisch kreatives und zuversichtliches 2022.


Bleiben Sie bewegt und uns gewogen. 

Herzlichst im Namen des Teams    

Marliese Kalthoff  

Leiterin Stabsabteilung Kommunikation & Mitglied der Lenkungsgruppe



 
Aus dem Prozess. 
Nächste Schritte.
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"Wir wollen neu handeln"

Zum 1. Januar 2022 hat die neue Stabsabteilung des Generalvikars im Bischöflichen Generalvikariat ihre Arbeit aufgenommen: die Abteilung 0.1 Strategiemanagement „Heute bei dir“, unter der Leitung von Andreas Schreib in gemeinsamer Verantwortung mit Pfarrer Thorsten Aymanns, versteht sich als Dienstleister für die Prozessumsetzung.
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Jürgen Maubach im Interview.
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„Gute Leitentscheidungen

für das Bistum."

Jürgen Maubach, hauptberuflich als Gemeindereferent in der GdG Aachen-Mitte und Kirchlicher Organisationsberater unterwegs, moderiert seit den ersten Sitzungen die Beratungen im Synodalkreis. Zur Halbzeit des Beratungs-Marathons spricht er über hohe Erwartungen, eine neue Gesprächskultur, alte Schubladen, Richtungsentscheidungen und künftige dicke Arbeitspakete.
Herr Maubach, Hand aufs Herz. Wie zufrieden sind Sie mit den Ergebnissen bis zur Halbzeit?

Maubach: Ich bin sehr zufrieden. Der Kreis hat sehr konzentriert und diszipliniert die bisherigen Ergebnisse der Basis-Arbeitsgruppen bearbeitet und auch Beschlüsse gefunden. 

Im März findet die 2. Synodalversammlung statt. Bei allen, die den Prozess von außen beobachten, liegen die Erwartungen extrem hoch. Wie groß werden die Enttäuschungen sein, wenn der Synodalkreis die Ergebnisse einbringt?

Maubach: Wenn man erwartet, dass hier im Synodalkreis ganz konkrete Entscheidungen gefällt werden, aus denen dann konkrete Maßnahmen werden, wird die Enttäuschung programmiert sein. Denn das kann der Synodalkreis überhaupt nicht beschließen. Wenn man allerdings ein bisschen weiterdenkt, kann dies auch eine große Entlastung bedeuten. Schließlich entstehen hier Richtungsentscheidungen, die breiten Raum für Partizipation in der Folgezeit bieten. Dann wird man wahrscheinlich dankbar sein, dass der Kreis so mutig vorausgedacht hat und große Schritte gegangen ist, um gute Leitentscheidungen und Rahmenbedingungen für das Bistum zu schaffen. 
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Peter Hanf zur Willkommenskultur.
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„Meine Hoffnung ist, dass jeder sein eigenes Verhalten reflektiert."

Kommunikation ist alles. Ohne Kommunikation ist alles nichts. Jedenfalls ist keine Verständigung und kein Verstehen möglich. Wie sich die Willkommens- und Kommunikationskultur im Bistum Aachen künftig ausrichten soll, darüber hat der Synodalkreis unmittelbar vor Weihnachten beraten. Peter Hanf, Mitglied der BAG 4, ordnet die Richtungsentscheidung ein und spricht im Interview über Haltungsfragen, Vernetzung und bistumsweite Partizipation.   
Als Mitglied der Basis-AG zur Willkommens- und Kommunikationskultur haben Sie die wichtigsten Inhalte im Gremium vorgestellt. Was waren Ihre Erwartungen an den Synodalkreis?

Hanf: Ich habe mir gewünscht, dass er zu dem steht, was wir in die Roadmap geschrieben haben. Ich erhoffe mir, dass die Umsetzung noch in diesem Jahr beginnt, damit auch das Gespür da ist: Es tut sich etwas! 

Haben sich Ihre Erwartungen im Hinblick auf den vorliegenden Beschluss erfüllt? 

Hanf: Auch wenn wir als Basis-AG der Beschlussvorlage ausdrücklich zugestimmt haben, fehlen uns einige wesentliche Kernanliegen aus unserer Roadmap. Zu nennen sind hier besonders die Begriffe ‚Haltungswandel‘, ‚Haltungsveränderung‘, ‚Führen und Leiten‘ sowie die ‚Vorbildfunktion der Führungspersonen‘. Sowohl in der Anhörung als auch in der sich anschließenden Fragerunde war für mich nicht erkennbar, warum diese elementaren Themen im endgültigen Beschluss nun fehlen, obwohl sie in der Vorlage vorhanden waren. Der Synodalkreis hat die Befugnis, eigenständig über die Änderung von Beschlussvorlagen zu entscheiden. Dennoch bleiben für mich Fragen zur Partizipation, zur Glaubwürdigkeit und zum Vertrauensaufbau damit offen.     
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Atempause.

Geistlicher Impuls.

Eine:r für alle und alle für eine:n

Geht das, oder gibt es so etwas nur in der Weltliteratur? 
Ein schönes Bild ist es, und sinnvoll sicher auch. 
Da ist eine:r, der/die tut alles für die andern.
Und die anderen tun alles für ihn, für sie.
Jesus war so einer, der alles für die anderen getan hat. So wird es uns erzählt.
Er hat viele im Blick gehabt, für die sonst niemand einen Blick hatte.
Letztlich hat er alles gegeben, zum Wohl der anderen.
Und was ist mit den anderen? 
Sie waren enttäuscht, haben gezweifelt, sind weggelaufen, als es eng wurde.
Beides ist uns nicht fremd.
Mal sind wir der/die eine, mal sind wir die anderen.
Mal haben wir vieles und viele im Blick.
Mal sind wir enttäuscht und möchten eigentlich nur weglaufen.
Dann, Gott, erinnere uns an die Schönheit und Sinnhaftigkeit dieses Bildes. 
Alleine geht es nicht. 

Heute...
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Aus dem Bistum
Feierliche Einführung.
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Pfarrer Jan Nienkerke (2.v.r.) ist am 13. Januar von Bischof Dr. Helmut Dieser und Generalvikar Dr. Andreas Frick im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes in St. Cornelius, Dülken, als neuer Regionalvikar für die Region Kempen-Viersen eingeführt worden. Seit Jahresbeginn nimmt er zusätzlich zu seinen bestehenden Aufgaben seinen Dienst für die Region wahr und folgt damit auf Pfarrer Johannes Quadflieg, der für eine neue Amtszeit nicht mehr zur Verfügung stand. Gemeinsam mit der ehrenamtlichen Mitarbeiterin Gabi Terhorst, die zugleich Vorsitzende des Regionalen Katholikenrates Kempen-Viersen ist, bildet Pfarrer Nienkerke ab sofort das Regionalteam.
Kurz erklärt.
Region
Das Bistum Aachen ist in acht Regionen aufgeteilt: Aachen-Stadt, Aachen-Land, Düren, Eifel, Heinsberg, Mönchengladbach, Kempen-Viersen, Krefeld. Die regionale Ebene ist die mittlere Organisationsebene zwischen den Gemeinschaften der Gemeinden (GdG) und dem Bistum. Auf dieser Ebene sind Verwaltungseinheiten und die Regionalbüros in Doppelregionen installiert. Bischof Helmut Dieser hat nach Beratungen im Priesterrat (15. Februar 2018) und im Diözesanpastoralrat (2. März 2018) ein Modell der Leitung in den Regionen eingeführt, das den synodalen Gesprächs- und Veränderungsprozess „Heute bei Dir“ befördern und dabei die Struktur der Regionen nutzen soll. Dieses Modell ist bis zum 31. Dezember 2022 befristet.
Regionalteam
Ein Regionalteam leitet eine der acht Regionen des Bistums Aachen. Es setzt sich aus dem Regionalvikar, einem Pastoralen Mitarbeiter der Region (PMR) und einem ehrenamtlichen Engagierten zusammen. Das Regionalteam wahrt den Überblick über die lokalen Prozesse in ihrer Region und fördert inhaltliche Schwerpunkte. Die Mitglieder verantworten u.a., dass der „Heute bei dir“-Prozess in ihre Region getragen wird und bringen die Ergebnisse und Erkenntnisse aus den Aktivitäten ihrer Region in den „Heute bei dir“-Prozess ein. Sie stellen sicher, dass vor Ort lokale Resonanzen durchgeführt werden und regt Veranstaltungen und konkrete Maßnahmen an.
Regionalvikar
Der Regionalvikar leitet das Regionalteam, hat den Vorsitz im Regionalpastoralrat und ist Mitglied im Priesterrat.
Kirche inklusiv!
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Zoom-Reihe geplant

Wie kann Kirche in ihrer Vielfalt zu einem guten Ort für ganz verschieden Menschen werden? Zu dieser und weiteren Fragen rund um das Thema „Kirche inklusiv!“ bietet Jonas Zechner, Referent für Glaubenskommunikation, Verkündigung und Katechese im Bistum Aachen, drei digitale Austauschtreffen für alle interessierten haupt- und ehrenamtlich tätige Personen an. 
Mit externen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern wird sich diesem wichtigen Thema auf verschiedenen Wegen genähert. Das erste Treffen ist am 20. Januar zwischen 18:00 und 19:30 Uhr per Videokonferenz zum Thema „Das Evangelium in Leichter Sprache“ mit Dipl.-Theol. Wolfgang Baur, Katholisches Bibelwerk e.V., geplant.
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Cool down.

Damit unsere Erde morgen noch atmen kann

Maria-Montessori-Gesamtschule im Rahmen des Wettbewerbs

„Cool down and survive“ ausgezeichnet.

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Für besonderes Engagement im Umweltschutz ist die bischöfliche Maria-Montessori-Gesamtschule in Krefeld vom Bistum Aachen ausgezeichnet worden: Amelie Schöller, Anna-Sophie Gutmann und Lehrerin Christina Schmidt setzen sich an der Maria-Montessori-Schule in Krefeld für die Umwelt ein. Die Urkunde überreichten Marie Goebel (l.) und Claudia Schlösser (r.), mit dabei auch Schulleiterin Gabriele Vogt (2.v.l.) 
Als zweite bischöfliche Schule nach der Marienschule in Mönchengladbach hat das Bistum Aachen die Krefelder Maria-Montessori-Gesamtschule im Rahmen des Projektes „Cool down and survive – damit unsere Erde morgen noch atmen kann“ für das besondere Engagement im Klimaschutz ausgezeichnet. Verbunden ist die Auszeichnung mit einem Preisgeld von 1000 Euro.

„Ich habe einmal eine Reportage gesehen, in der dargestellt wurde, wie unsere Erde aussehen könnte, wenn hier keine Menschen leben würden“, erklärt die 15-jährige Anna-Sophie Gutmann. „Für mich war das der Moment, in dem ich beschlossen habe, dass ich mich für die Umwelt einsetzen möchte. Denn es gibt nur diese eine Schöpfung.“ Gemeinsam mit Mitschülerin Amelie Schöller, Lehrerin Christina Schmidt und Schulleiterin Gabriele Vogt hat Anna-Sophie nun einen Preis des Bistums Aachen entgegengenommen.  
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Sternsinger machen weiter.
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Sternsinger-Aktion

Die 64. Aktion Dreikönigssingen wird aufgrund der Corona-Pandemie erneut länger stattfinden als geplant. Noch bis zum 2. Februar werden die Gruppen unterwegs sein. Der neue Zeitraum soll den Kirchengemeinden und Aktiven helfen, auch unter schwierigen Bedingungen eine erfolgreiche Aktion durchzuführen.
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Für die Einheit.
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Start am 18. Januar

„Wir haben seinen Stern im Osten gesehen und sind gekommen, ihn anzubeten.“ Der Vers aus dem zweiten Kapitel des Markusevangeliums ist das Motto der Gebetswoche für die Einheit der Christen. Seit mehr als einem Jahrhundert findet die Gebetswoche traditionell vom 18. bis 25. Januar statt.
„Sie ist ebenso wie etwa der Weltgebetstag der Frauen Anfang März ein wichtiger Pfeiler des ‚geistlichen Ökumenismus‘, von dem das Zweite Vatikanische Konzil gesprochen hat“, so Dr. Tim Lindfeld vom Bistum Aachen.
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Fehlt hier etwas?
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... erscheint am 28.01.2022.

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Was ist der "Heute bei dir"-Prozess?

Der "Heute bei dir"-Prozess ist ein Veränderungsprozess im Bistum Aachen, der zur Beteiligung einlädt. Im gemeinsamen Gespräch zwischen Gläubigen, Experten und kirchlichen Mitarbeitenden werden konkrete Handlungs-Impulse entwickelt, um eine Kirche der Zukunft wahrwerden zu lassen. Der Begriff "Heute bei dir" geht auf die Begegnung Jesu mit dem Zöllner Zachäus zurück, bei welchem Jesus einkehrt. Er drückt das Anliegen aus, als Kirche aktiv auf die Menschen zuzugehen und in ihrer Lebenswirklichkeit einzukehren. 

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Bistum Aachen - Stabsabteilung Kommunikation - Fundraising und Stiftungen
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