Heute bei dir. 
Spezial zur Synodalversammlung 2.1
Ausgabe #[7]/2022

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In aller Kürze: 

+++ Synodalversammlung vom 26.03. im Rückblick +++
+++Gesamtschau der vorläufigen Beschlüsse +++
+++ Statements der Räte +++
+++ Videos und Bilder-Galerie +++

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Liebe Leserin, lieber Leser,

 
Veränderung vollzieht sich je nach Betrachtung in drei, fünf oder sieben Phasen. In den ersten entladen sich Schock und Verneinung, in den zweiten Wut, Verhandeln, Akzeptanz und Überlegung. In der letzten Phase, so die Erkenntnis, ergreift der Mensch die Initiative und findet für das, was ihn vorher noch aus der Bahn geworfen hat, eine Lösung. 

Insofern fächerten sich auf der zweiten Synodalversammlung am vergangenen Samstag im bischöflichen Pius-Gymansium nahezu alle Phasen gleichzeitig auf. In unterschiedlicher Vehemenz und Tonalität brachten die Räte ihre Positionierungen zu den insgesamt elf Richtungsentscheidungen vor, die der Synodalkreis in den vergangenen Monaten erarbeitet hatte. Stand der Vormittag unter dem Eindruck einer generellen, sich insbesondere an den Fragen zum Zukunftsmodell der pastoralen Räume entzündenden Einordnung, überwog nachmittags die deutliche Zustimmung zu den inhaltlichen Themen. Und natürlich standen die erwarteten Fragen im Raum. Wie geht es jetzt weiter? Wie soll eine Beteiligung aussehen, die dem Grundverständnis von Synodalität Rechnung trägt?  

Dass die Aussprache am Nachmittag eine Stunde früher endete als ursprünglich geplant, 
lag sicherlich nicht daran, dass alle Fragen gestellt und Antworten gegeben waren. Die Komplexität der Themen verlangt nach einer akribischen Weiterarbeit, Konkretisierung und der Aufstellung zielorientierter Projekte. Am kommenden Samstag sollen die Räte auf der Synodalversammlung in Mönchengladbach zunächst einmal ihre Voten abgegeben. Danach wird der Synodalkreis die dann eingehenden Einwände noch einmal in seiner Sitzung beraten. 

Für einen berührenden Moment und einen sprichwörtlichen Ort von Kirche sorgte gleich zu Beginn ein junger Mann auf der Bühne. In bescheidener Virtuosität erinnerte der junge Musikstudent  Oleksiy Soloviov mit schwermütigen Gitarren-Stücken an die Lebenswirklichkeit.  Als Flüchtender vor dem Krieg in der Ukraine hat er seit kurzem gemeinsam mit seiner Mutter Julia Soloviov Unterschlupf in einem Hostel gefunden. In diesem Zusammenhang bleibt dem persönlichen Plädoyer von Astrid Loevenich vom Diözesanrat der Katholiken nichtshinzuzufügen. „Und ja, für den weiteren Prozess würde ich mit auf den Weg geben: Vielleicht sind der Worte genug gewechselt, lass Taten folgen.“

Ihnen eine kraftvolle und lösungsorientierte Woche.

Marliese Kalthoff  
Leiterin Stabsabteilung Kommunikation



 
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Aus dem Prozess. 

Synodalversammlung im Pius-Gymnasium.

Die vorläufigen Beschlüsse auf einem Blick

Synodalkreis-Mitglieder standen Rede und Antwort

Über Monate hinweg ist an ihnen gearbeitet worden: die vorläufigen Beschlüsse aus den acht Basis-AGs und zu den drei Querschnittsthemen (Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Ökumene). In einem Schnelldurchlauf haben die Mitglieder des Synodalkreises am vergangenen Samstag die Essenz der Texte im Rahmen der Synodalversammlung im Pius-Gymnasium vorgestellt. Die wichtigsten Botschaften können Sie in unserem Live-Blog nachlesen.  
Zum Live-Blog
"Gemeinsam gehen."
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Mit folgenden Worten hat Bischof Dr. Helmut Dieser am vergangenen Samstag die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Synodalversamnmlung begrüßt: 

"Gemeinsam gehen: Das ist das Wort, das Papst Franziskus uns anbietet für den synodalen Weg der ganzen Weltkirche.

Gemeinsam gehen: Das bedeutet mehr als 'wir hier – du da – wir spielen unsere Rolle – du behältst deine.'
Gemeinsam gehen ist mehr als das.
Gemeinsam gehen heißt: Wir sind verschieden, aber wir brauchen uns. 

Wir haben verschiedene Perspektiven, aber wir hören einander zu. 
Wir haben verschiedene Erfahrungshintergründe, verschiedene Verbindlichkeiten, aber wir lassen uns neu ansprechen – neu berühren.
Wir wollen ein neues „Gemeinsam gehen“ entdecken. Uns – und auch allen im Kreis zutrauen – dass das geht. 

Zwischen uns ist das Wort Gottes,
mit uns ist das Wort Gottes, 
in uns ist das Wort Gottes, weil wir glauben." 
In seiner Eröffnungsrede betonte Bischof Dr. Helmut Dieser, dass die im Synodalkreis gefundenen Richtungsentscheidungen nun auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Synodalversammlung hin geöffnet werden. Das Ziel: „Sie synodal einzubeziehen, um das einzubeziehen, was Sie aus Ihrem Denken, aus Ihrem Fühlen, aus ihrem Glauben heraus eintragen wollen und auch müssen, wenn es denn vom Geist geführt wird (...). Diese Richtungsentscheidungen – wenn sie denn abschließend gefunden sein werden – sind keine einseitigen Bischofsentscheidungen, sondern sie sind dann synodal legitimiert. Und darum kann ich auch vom Glauben her, mir gewiss sein, dass ich sie für unser Bistum mit der apostolischen Autorität des Bischofs in Kraft setzen darf.

Gemeinsam gehen. Nehmen wir dieses Wort des Papstes auch an für unsere heutigen Diskussionen und nächsten Wochen, eben für die nächste Etappe, in der wir dann an das Umsetzten der Beschlüsse gehen werden. Und schon jetzt verspreche ich, auch diese nächste Etappe, die Entscheidungen, die vielen kleinen Schritte wenn es um die Umsetzung geht  – kann nicht anders als synodal gestaltet werden.“  
Statements der Räte.
Die Vertreterinnen und Vertreter der diözesanen Räte konnten am Samstagvormittag Statements zu den vorläufigen Beschlüssen des Synodalkreises abgeben. Für den Kirchensteuer- und Wirtschaftsrat sprach Dr. Christof Wellens, Gabi Terhorst für den Diözesanpastoralrat, Pfarrer Andreas Mauritz für den Priesterrat, Marie-Theres Jung für den Diözesanrat der Katholiken, Diözesancaritasdirektor Stephan Jentgens für den Caritasrat und für das Domkapitel Rolf-Peter Cremer.
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Diözesanpastoralrat

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Diözesanrat der Katholiken

Bilder des Tages.
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Zur Galerie
Der Tag im Video.
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Update - Das Magazin.
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Anlässlich der Synodalversammlungen hat die Stabsabteilung Kommunikation in den vergangenen Wochen ein UPDATE - Magazin zum Synodalen Gesprächs- und Veränderungs- prozess „Heute bei dir“ für Sie zusammengestellt. Darin enthalten sind Beiträge, Interviews, Statements und Best-Practice-Beispiele, die dazu einladen, über die anstehenden Richtungsentscheidungen zu den Themenschwerpunkte und Querschnitts-Themen nachzudenken.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen unseres E-Papers!

Eine gedruckte Version wird auch am kommenden Samstag ausliegen. 
Hier weiterlesen
Geistlicher Impuls.
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Auf dem Weg


Wir sind auf dem Weg,
ausgesandt seit dem Tag unserer Taufe,
gemeinsam auf dem Weg für die Sache Gottes.
„Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen. Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht männlich und weiblich; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus.“ (Gal 3,28)
Ganzen Impuls lesen
Aus dem Bistum. 

emotional movement.

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Tanz-Gebet in Pax Christi

Beseelt und mit Minuten langem Applaus endetet das Tanz-Gebet der Gruppe „emotional movement“ (deutsch: emotionale Bewegung) in der Gemeinde Pax Christi, Krefeld. Aufgrund der hohen Nachfrage bot das Team zwei Uhrzeiten an, die beide ausgebucht waren. 
Das Team von „emotional movement“ setzt sich aus Tänzerinnen und Tänzern und Schreibenden mit den unterschiedlichsten Hintergründen zusammen. Ihren Gefühlen im Tanz und im Schreiben Ausdruck verleihen zu können ist das, was die Gruppe verbindet. Das mit Liebe zum Detail zusammengefügte Gebet steckte die Teilnehmenden des Abends an. Tränen der Rührung, Wippende Füße und viele positive und begeisternde Rückmeldungen waren ein Zeichen dafür, das der Funke übergesprungen ist. „Es bestätigt unsere Beobachtungen, die wir im Vorfeld gemacht haben. Der Tanz und das Schreiben bieten Raum, um den bewegenden Themen der Gruppe Ausdruck zu verleihen und laden Besuchende ein, sich bewegen zu lassen,“ so Rasmus Olders (Tanzpädagoge) und Anne Hermanns-Dentges (Gemeindereferentin). Wer noch mitmachen will: Das nächste Treffen für Interessierte Schreibende und Tanzende ist am Mittwoch, 6. April, ab 20 Uhr, in der Gemeinde Pax Christi, Glockenspitz 265, in Krefeld geplant. Anmeldungen nimmt Anne Hermanns-Dentges via E-Mail anne.hermanns-dentges@bistum-aachen.de oder telefonisch (0160 - 3 81 68 01) entgegen. 

Video-Botschaft aus der Ukraine.

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Steyler Missionarin hilft

Schwester Svitlana Matsiuk ist Steyler Missionarin. Von 2014 bis 2016 lebte und arbeitete sie im Bistum Aachen in der Region Heinsberg und hat mit dem Team um Johannes Eschweiler, das inzwischen preisgekrönte Projekt „RESPEKT“ aufgebaut. Darin geht es um die Beratung und seelsorgliche Begleitung von Wanderarbeitnehmerinnen und dabei besonders um die sogenannten Live-ins, Pflegekräfte für die häusliche Pflege von alten und kranken Menschen, die überwiegend aus Osteuropa kommen.

Zur Zeit lebt Schwester Svitlana mit drei Mitschwestern in einer kleinen Kommunität in der Zentralukraine. Am 11. März hat sie eine Videobotschaft an ihre Ordensgemeinschaft geschickt. In dem Video beschreibt sie die tägliche Routine der vier Schwestern: Sie nehmen aus anderen Teilen der Ukraine geflüchtete Frauen und Kinder auf, richten für sie in ihren Räumlichkeiten Schlafplätze ein, putzen, kochen und beten gemeinsam und versuchen, den teilweise traumatisierten Menschen ein Stückchen Normalität zu bieten.

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Was ist der "Heute bei dir"-Prozess?

Der "Heute bei dir"-Prozess ist ein Veränderungsprozess im Bistum Aachen, der zur Beteiligung einlädt. Im gemeinsamen Gespräch zwischen Gläubigen, Experten und kirchlichen Mitarbeitenden werden konkrete Handlungs-Impulse entwickelt, um eine Kirche der Zukunft wahrwerden zu lassen. Der Begriff "Heute bei dir" geht auf die Begegnung Jesu mit dem Zöllner Zachäus zurück, bei welchem Jesus einkehrt. Er drückt das Anliegen aus, als Kirche aktiv auf die Menschen zuzugehen und in ihrer Lebenswirklichkeit einzukehren. 

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