Heute bei dir. Update
Spezial zur Synodalversammlung 2.2
Ausgabe #[8]/2022

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In aller Kürze: 

+++ Synodalversammlung vom 02. April im Rückblick +++
+++ Erste Informationen zur Prozess-Umsetzung +++
+++Voten der Räte im Video +++ 

+++ Ukraine-Hilfe im Bistum Aachen +++

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Liebe Leserin, lieber Leser,

 
Zum Schluss war die Zustimmung groß, die die verschiedenen aktiven Räte den insgesamt elf durch den Synodalkreis vorgelegten Richtungsentscheidungen zollten. Intensiv diskutiert wurde ganz besonders die Bedeutung der diakonischen Verantwortung, der geschlechtersensiblen Haltung, die eher als Geschlechtergerechtigkeit gesehen wird, und die Charismenorientierung im Ehrenamt. Einwände und Neuvorschläge gab es auch zur geplanten Neuaufstellung der Pastoralen Räume.
Die ausführlichen Stellungnahmen der Räte stellen wir Ihnen in diesem Newsletter in mehreren Videos zur Verfügung. Der Priesterrat will seine Voten in dieser Woche nachreichen, der Synodalkreis an diesem Samstag eine Einordnung der Einwände vornehmen. Und natürlich waren wir auch dieses Mal mit Kamera und Mikrofon unterwegs. Haben Einschätzungen, Kommentare und Positionen aufgenommen. Aber lesen und sehen Sie selbst.

Und bei Fragen gilt weiterhin: einfach fragen.

Marliese Kalthoff  
Leiterin Stabsabteilung Kommunikation



 
Aus dem Prozess. 

Synodalversammlung im Monforts Quartier.

Wie geht es weiter?
Erster Einblick in die Umsetzung der Beschlüsse.

Wie geht es in den kommenden Monaten mit der Umsetzung des "Heute bei Dir"-Prozesses weiter: Dazu äußerte sich Generalvikar Dr. Andreas Frick am Beginn der Synodalversammlung in deutlichen Worten: "Das Bistum Aachen will und muss anschlussfähig an die Weltkirche und dabei ökumenisch sein. Wir stehen offensichtlich an einem wichtigen zeitgeschichtlichen Punkt, uns neu aufzustellen." Andreas Schreib, Leiter der Strategieabteilung, präsentierte gemeinsam mit Pfarrer Thorsten Aymanns wichtige Grundzüge der Umsetzung. Die Integration der Voten und die Finalisierung der Beschlüsse im Synodalkreis ist für die nächsten Wochen geplant. 
Hier geht's zur Präsentation


„Es muss eine erfahrbare Umsetzung geben.
Alles andere wäre unerträglich.“
Bischof Dr. Helmut Dieser


„Es wird keine Fusionsdekrete im Mai geben. Stattdessen suchen wir nach Kriterien, die Sozialräume und kirchenrechtliche Vorgaben berücksichtigen.“ 
Generalvikar Dr. Andreas Frick
Der Tag im Video.
Hier Video ansehen
Die Voten der Räte.
Der Auftrag der Synodalversammlung war es - über die Räte - Voten zu den Beschlüssen abzugeben. Nach einer mehr als zweieinhalbstündigen Diskussion haben sie dies am vergangenen Samstagnachmittag teilweise getan und ein Statement zu jedem der elf Beschlüsse vorgelegt. Den exakten Wortlaut der bis zu zehn Minuten langen Präsentationen können Sie sich in mehreren Videos ansehen oder unsere Pressemeldung hierzu lesen. Für den Kirchensteuer- und Wirtschaftsrat sprach Dr. Christof Wellens, Gabi Terhorst für den Diözesanpastoralrat, Marie-Theres Jung für den Diözesanrat der Katholiken und Schwester Maria Ursula Schneider für den Caritasrat. Der Priesterrat wird seine Voten in dieser Woche nachreichen. 
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Dr. Christof Wellens für den 

Kirchensteuerrat

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Gabi Terhorst für den
Diözesanpastoralrat

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Sr. Maria Ursula Schneider

für den Caritasrat

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Marie-Theres Jung für den 
Diözesanrat der Katholiken

Bilder des Tages.
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Mehr Fotos ansehen
Wandel und Veränderung.
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Für unser Magazin „UPDATE“ haben wir Diplom-Psychologin Ursula Lackhoff um einen Artikel zum Thema „Wie erleben Menschen Wandel und Veränderung?“ gebeten. Die systemische Beraterin greift darin ein Modell aus dem Change-Management von Christine Knauf und Almut Probst auf, in dem bei Veränderung drei Zustände durchschritten werden.
Hier weiterlesen
Lenkungsgruppe verabschiedet sich.
Die Synodalversammlung am vergangenen Samstag war der Schlusspunkt für die Arbeit der Lenkungsgruppe im „Heute bei dir“-Prozess. Im November 2017 wurde sie von Bischof Dieser ins Leben gerufen, um den „Heute bei dir“-Prozess unter der Perspektive verschiedener Professionen & Rollen zu begleiten & zu steuern. Damit war sie ganz bewusst quer zu den Strukturen angelegt, wie der Prozess insgesamt. Die Spannungen waren gewollt, sie waren für alle Beteiligten anstrengend und sie waren an ungezählten Stellen fruchtbar.

Wir haben uns wöchentlich getroffen und darüber hinaus umfangreich thematisch mit vielen weiteren Experten und Expertinnen aus dem Bistum und darüber hinaus zusammengearbeitet. Wir waren dabei, als mehrere hundert Personen im Rahmen der Meet & Eat-Veranstaltungen ins Gespräch kamen und haben die Begegnungen des Bischofs an Küchentischen miterleben dürfen. Wir beauftragten die Arbeit der Teilprozessgruppen (TPG) und werteten diese mit ihnen aus; zu jedem Handlungsfeld wurden zwei Themenforen mit großer Beteiligung durchgeführt. 
Weiter waren wir verantwortlich für:
  •  die Auswertung der TPG & die Bündelung der Schwerpunktthemen für die Weiterarbeit der Basis-Arbeitsgruppen (BAG) aus den Ergebnissen der TPG
  • die Beauftragung & die Begleitung der 8 BAG
  • die Entwicklung des Synodalkreises als Entscheidungsgremium im Heute bei dir-Prozess unter Zuarbeit der Kirchlichen Organisationsberatung & der Räte
  • die Begleitung der Arbeit im Synodalkreis und der Synodalversammlungen
  • die durchgängige Beratung des Bischofs und des Generalvikars im Prozessverlauf
Wir waren ein multiprofessionelles Team, das seine Expertise und sein Herzblut zusammengeführt hat. Der Prozess hat uns alle in den letzten Jahren sehr geprägt und uns in Gedanken selten losgelassen. 

In den Monaten und Jahren, die jetzt bevorstehen, kommt es darauf an, dass unser aller
Gespräche und Ideen den Weg in die Umsetzung finden. Die notwendigen Veränderungen müssen sichtbar und greifbar werden. Wir sind dankbar und ein wenig stolz, ein Teil dieser Bewegung sein zu können. Jetzt lassen wir los und hoffen, dass unsere Arbeit sich mit vielen Menschen im Bistum Aachen fortsetzt, welche die Zukunft der Kirche gestalten. 

Wir danken allen, mit denen wir über die Jahre hinweg vertrauensvoll und eng zusammengearbeitet haben. In der Lenkungsgruppe waren das Generalvikar Dr. Andreas Frick, Harald Hüller, Berater Reiner App, Astrid Hautzer, Mareike Jauß, Resi Conrads-Mathar und Karl Kampermann; im Koordinationsbüro waren es Angelika Gyo, Eva Hermes, Petra Högerle, Christoph Lohschelder, Susanne Moll, Georg Pfeiffer, Steffi Sieger-Bücken und Dr. Martin Stauch.

Wir bleiben miteinander und mit Ihnen allen im weiteren Verlauf des Prozesses verbunden und verbinden uns mit immer neuen Menschen im Bistum. Gehen wir zusammen!

Herzlich, Ihr:e

Thorsten Aymanns, Barbara Biel, Jürgen Jansen, Marliese Kalthoff, Sabine Kock, Dr. Andreas Möhlig, Wolfgang Oellers, Andreas Schreib, Katharina Veltmann
Geistlicher Impuls.
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"Auf das Leben in Fülle!"

Morgens beim Aufstehen habe ich ein kleines Ritual: Ich beginne den Tag mit einem Glas kalten Wasser aus dem Hahn im Badezimmer. Erfrischend nach der Nacht, nicht nur, wenn ich mit leicht trockenem Mund aufwache. Erfrischend auf jeden Fall, weil ich spüre, wie das Wasser mich mit neuem Leben erfüllt. Wie es meine Kehle hinunter fließt und mir Lust und Kraft für den Tag einflößt. Egal wie anstrengend die Nacht war: Kleinkinder sind da manchmal sehr erfinderisch…
Und dann finde ich beim Streifen durch die verschiedenen Übersetzungen unserer Bibel diesen Satz:
„Uns alle hat Gott eine Geistkaft trinken lassen“ (1 Kor 12, 13b – Bibel in gerechter Sprache)
Und er fällt mir mitten ins Herz! 
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Aus dem Bistum. 

Ein Appell für den Frieden.

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Das Aachener Friedenskreuz hat in den vergangenen 75 Jahren tausende Menschen bei ihrem Suchen und Eintreten für Frieden und Versöhnung begleitet. Angesichts des Ukraine-Kriegs bedrückend aktuell, startet am 9. April eine große Jubiläumsaktion in Krefeld. Bis zum Weltfriedenstag am 21. September in Aachen rücken das Friedenskreuz und seine wuchtige Botschaft an vielen Orten des Bistums Aachen in den Blick. 
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Ein Netzwerk, das hilft!

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„Eine Nähe zur Ukraine hat es schon immer gegeben“ so Pastoralreferent Johannes Eschweiler aus Heinsberg-Oberbruch. Als dann am 24. Februar der Krieg in der Ukraine ausbrach, haben Amos, die GdG Heinsberg-Oberbruch und die GdG Heinsberg-Waldfeucht gemeinsam mit dem Caritasverband relativ schnell einen Transport mit Hilfsgütern für die Ukraine nach Polen organisiert. Nur über einen Flyer und eine kleine Zeitungsnotiz sei das Projekt beworben worden: „Die Resonanz war überwältigend. Einen Woche lang haben mehr als 20 ehrenamtlich Engagierte im Pfarrheim Oberbruch Decken, Lebensmittel, Kindernahrung und Hygieneartikel gesammelt.“  
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Wenn der Krieg wieder hoch kommt.

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Bei älteren Familienmitgliedern kehren die eigene Kriegserinnerungen und -erlebnisse zurück. Diese Erfahrung hat der ein oder andere mit Beginn des Ukraine-Krieges sicherlich schon gemacht. Es entstehen oft Unsicherheiten, wie damit umzugehen ist. Wir haben die regionale Altenseelsorgerin für Aachen-Stadt und Land, Marita Delheid, nach ihren Erfahrungen und Empfehlungen gefragt.  
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Erzählkreis über den Krieg.

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Antje Stevkov ist als Gemeindereferentin in der Pfarrgemeinde St. Lukas, Düren, unter anderem für Senioreneinrichtungen zuständig. Neben Seelsorgegesprächen bietet sie Gottesdienste an. “Ich bin gerade gezielt von einem Seniorenheim angefragt worden, einen Erzählkreis über den Krieg zu machen“, berichtet die Gemeindereferentin. In vielen Gesprächen mit Kolleginnen, Kollegen, Pflegepersonal und Netzwerkpartnern wurde deutlich, dass das Thema Krieg bei Vielen, die das miterlebt haben, wieder ins Bewusstsein kommt: die Erfahrungen von Hunger, Flucht, etc. „Das, was oft ganz unten in der Schublade war, schon Jahre her ist, kommt durch die Ukraine wieder auf“, erzählt Stevkov. Früher hatten Betroffene oft keine seelsorgerische Hilfe, Sozialarbeitende oder Psychologinnen bzw. Psycholgen. Sie mussten funktionieren. Das einzige, was geholfen habe, sei der Glaube gewesen. „Ich habe das in den Gesichtern der Menschen gesehen, als wir Gottesdienst gefeiert haben.“ Diese Not, die wiederkehrenden Ängste und Sorgen will die Seelsorgerin in ihrer Arbeit gezielt in den Blick nehmen. 

Wohnraum gesucht!

Bistum Aachen stellt Wohnraum für ukrainische Flüchtlinge zu Verfügung
Ein aktuell wichtiger Aspekt ist die Bereitstellung von Wohnraum für Geflüchtete aus der Ukraine. Einige Kirchengemeinden konnten bereits Flüchtlingsfamilien Wohnungen zur Verfügung stellen; andere sind gerade dabei, Wohnungen herzurichten. Auch Einrichtungen des Bistums haben Flüchtlingen in ihren Räumlichkeiten aufgenommen. Generalvikar Dr. Andreas Frick ermutigt, proaktiv auf die Kommunen vor Ort zuzugehen und zu erfragen, welchen Bedarf es gibt, um gegebenenfalls Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. In Einrichtungen im Bistum Aachen sind bislang etwa 60 Flüchtlinge aus der Ukraine untergebracht worden.   

Gemeinsame Sorge für die Welt.

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Die Kirchen in NRW wenden sich mit einem Grußwort zum Ramadan an muslimische Gemeinschaften und muslimische Gläubige. Angesichts globaler Herausforderungen wie des Krieges in der Ukraine, aber auch der Corona- und der Klimakrise, ruft das Grußwort die Verantwortung beider Religionen in der gemeinsamen Sorge für die Welt ins Bewusstsein.
Grußwort lesen

Statement gegen Ausbeutung.

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Die Betriebsseelsorge des Bistums Aachen zeigt sich besorgt, dass die Notlage der geflüchteten Menschen aus der Ukraine ausgenutzt wird und es zu Ausbeutung der Arbeitskraft kommen könnte. Entsprechend sei es wichtig, dass möglichst viele Menschen, die sich gerade für geflüchtete Menschen aus der Ukraine engagieren, diesen wichtigen Aspekt im Blick haben. 
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... erscheint am 14.04.2022.

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Was ist der "Heute bei dir"-Prozess?

Der "Heute bei dir"-Prozess ist ein Veränderungsprozess im Bistum Aachen, der zur Beteiligung einlädt. Im gemeinsamen Gespräch zwischen Gläubigen, Experten und kirchlichen Mitarbeitenden werden konkrete Handlungs-Impulse entwickelt, um eine Kirche der Zukunft wahrwerden zu lassen. Der Begriff "Heute bei dir" geht auf die Begegnung Jesu mit dem Zöllner Zachäus zurück, bei welchem Jesus einkehrt. Er drückt das Anliegen aus, als Kirche aktiv auf die Menschen zuzugehen und in ihrer Lebenswirklichkeit einzukehren. 

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